Sind die Qulitätsunterschiede von Gabelöl erheblich und für einen Alltagsfahrer "erfahrbar"?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn die 2 verschiedenen Öle gerade genau die gleiche Viskosität + spez. Gewicht besitzen, dann ist sicher kein wirklicher Unterschied festzustellen.... selbst auf der Rennstrecke!

Das Problem ist aber die prinzipiell starke Temperaturabhängigkeit vor allem der "billigen" Öle !

D.h. der Unterschied von "kalter" zu "warmgefahrener" Gabel (ohne Verstellung der Dämpfung!) ist wesentlich größer und das ist durchaus auch schon für den Normalfahrer zu merken.

Aber am krassesten ist der Unterschied wohl zwischen Sommer und Winterbetrieb ohne Verstellmöglichkeiten!

Wenn man da kein Gabelöl mit sehr hohem Viskositätindex verwendet ist die Gabel entweder im Winter deutlich zu hart/überdämpft oder im Sommer zu lasch/unterdämpft ! :-(

Siehe dazu das Bild im Anhang:

Hier sind 3 verschiedene Öle mit genau der gleicher Viskosität (bei 40°!)

Der Kreis markiert den für's Motorradfahren wichtigen Temperaturbereich im Viskositätsdiagramm! - (Öl, Qualität, Vordergabl)

Sehr spannend, danke!

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Die Frage wird dir nur jemand aus dem Rennsport beantworten können. Möglicherweise ist es egal, es kann aber auch Unterschiede geben, die wirklich signifikant sind, besonders bei extremeren Bedingungen. Würde da bei Öhlins nachfragen oder vielleicht bei einem Tuner.

Das ist wohl eher eine Glaubensfrage. Nach 33 Moped-Jahren sage ich: Nein.

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