Sind 0.03mm Ventilspiel bei einer Cagiva River 600 richtig?

2 Antworten

Womit möchtest Du das messen? "Normale" Fühlerlehren haben als kleinste "Lehre" 0,05 mm. Das sind 5/100. Auf meiner Drehbank arbeite ich meist nur bei Passungen im 100/mm Bereich. Und das nur mit einer Messuhr oder Bügelmessschraube. Nebenbei: Stellst Du die Ventile bei kälterer Umgebungstemperatur (ca. 15 Grad) auf 0,03 ein und die Umgebungstemperatur änderst sich auf 25 Grad, fängst Du wieder von vorne an. Dann stimmen Deine 0,03 mm nämlich nicht mehr. Noch komplizierter wird es, wenn man bei einem warmen Motor einstellt. Ventile habe ich immer auf 1/10 mm eingestellt. Wer es ganz genau machen möchte, kann ja die Genauigkeit mit 0,05 einstellen. Überprüfe dann mal nach ein paar Tagen wieder das Ventilspiel. Wenn man möchte kann man jeden Monat die Ventile neu einstellen. Ich stelle die erst ein, wenn die anfangen zu "klappern". In über 40 Jahren habe ich noch kein Motorrad oder Auto wegen den Ventilen kaputt bekommen. Theorie ist das Eine, Praxis ist etwas anderes. Gruß Bonny

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Hm, also ich habe diverse Lehren, die auch diese Masse beinhalten, und die sind nicht so ungewöhnlich. Aber selbst die 0,03mm halte ich für ziemlich wenig. Versuch doch mal Daten für das Moped heraus zu bekommen. Reparaturleitfäden und Handbücher gibt es genug. .......... ups, hab gerade gesehen, du hat lt. Anleitung geschrieben, hm, das sollte es ja stimmen.

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@user5432

Ich halte es eben im Vergleich zu anderen auch für sehr wenig...wobei ich gelesen hab, dass das Ventilspiel bei warmem Motor grösser wird. Von dem her wärs ja eigentlich ok...und die Anleitung spricht ja für sich, die werden wohl kaum was falsches da reinschreiben. Ich find es halt auch komisch, dass die bei den aktuellen 0.15 noch nicht klappern, wenn doch 0.03 vorgegeben ist...

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@user5432

@ Klaus -- Stimmt, die gibt es. Ich bin sogar stolzer Besitzer von einem Satz Fühlerlehren, wo die "Dünnste" 0,01 mm entspricht. Allerdings nicht zum Ausklappen, sondern jede als einzelne in einem Holzkasten. 10 Lehren von 0,01- 0,1 in 0,01 Schritten steigend. Die sind aber nicht zum Ventile einstellen, die kommen aus dem Werkzeug/Maschinenbau. Habe ich mal geschenkt bekommen, genau wie meine "Heiligtümer", eine kleine Wasserwaage mit 0,05 mm/m zum Ausrichten von Maschinen und optischen Bänken und eine "Differenzmessuhr" mit einer Genauigkeit von +/- 2 µm. Meine "normalen" Fühlerlehren zum Ventile einstellen fangen bei 0,05 mm an. Die habe ich gemeint. Wer hat schon in einer "normalen" Kfz-Werkstatt solche genauen Lehren, wofür auch? Die sind nämlich "schweineteuer". Gruß Bonny

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@Bonny2

Hi Bonny. meinst du einen Endmaßkasten?

Da kenne ich aber nur Maße anfangend bei Parallelendmaß 1,001mm-1,009mm usw. Das kleinste Endmaß alleine ist, glaube ich dann 0,5mm stark. Ansonsten eben Fühlerband.

LG Noge

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@Noge54

@Noge54 --- Nein, Endmaße sind etwas anderes. Die sind zum Kalibrieren. Fühlerlehren meist zum genauem Abstand messen/einstellen. Endmaße habe ich auch ein paar, aber nur einige einzeln, keinen kompletten Kasten. Die Fühlerlehren sind zum Ausrichten. Die sind ca. 6 cm lang und 1 cm breit (aus dem Gedächtnis). Die „dünnen“ haben auch eine Stärke von 0,1 mm. Nur an den Spitzen (ca. 1-2 cm) sind die dünner und auf das Maß gebracht. Gruß Bonny

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Danke, das nimmt mir ein wenig die Angst^^ ich hab eine Folie mit 0.02, aber 2 von denen wäre ja dann schon 0.04...ansonsten halt die normale mit 0.05, 0.1 etc.

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Hat deine Cagiva eine desmodromische Ventilsteuerung ? Dann wären so knappe Ventilspielmasse normal und sollten auch eingehalten werden. Bei normalem Ventiltrieb mit Federrückholung scheinen mir 3/100 schon etwas knapp und ich würde auf 4-6/100 gehen.

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Ich hab mal gemessen, wie das Spiel bei warmem Motor ist, und es ist auf der Einlassseite um ca. 5 Hundertstel grösser. Von dem her wird es sich er passen mit 5 Hundertstel Spiel bei kaltem Motor. Werde das mal einstellen. Danke!

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Sorry :-), nein ist nicht desmodromisch, ganz normal mit Feder.

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Klackern im unteren bis mittleren Drehzahlbereich - Ventile?

Hallo, liebe Gemeinde.

Hab meine Bandit 600 heute angemeldet, weil ichs einfach nicht lasse konnte. Bin vorher mal ne gute halbe Stunde bei dem kalten (aber trockenen!) Wetter gefahren. Mir fiel auf, dass die Maschine recht laut klackert im unteren bis Mittleren Drehzahlbereich. Wenn ich mit 4000 U/min dahintuckere, dann ist es noch deutlich hörbar. Mir ist bewusst, dass die Bandit an sich einen recht hörbaren Motor hat. Dachte zwischendurch mal, dass das klackern von den Amaturen kommt, wars aber nicht. Letztendlich hab ich mal einen langen Schraubenzieher ans Ohr gehalten und mal den Motor "abgetastet". Kommt eindeutig von der Zylinderkopfgegend. Der Vorbesitzer hatte die Maschine mit 17 tkm gekauft, und mit 29,5 tkm an mich verkauft. Somit war er für die 24000er Inspektion mit Ventilspiel einstellen zuständig. Er sagte mir aber, dass er alles immer selbst gemacht hat und die Ventile nicht eingestellt wurden. Ist es jetzt arg schlimm, wenn ich noch ein paar hundert km draufpacke und das erst auf Saisonbeginn machen lasse? Ich fahr ja nur mal ab und zu bei Schönwetter, bei dieser Jahreszeit. Wenn, dann hätte ich Kundendienst im Frühjahr auch noch dazugemacht. Soweit ich weiß, deutet ein klackern doch auf ein zu großes Ventilspiel hin und somit auf einen höheren Verschleiß. Ist dieser extrem hoch? Bald steht am Auto noch was an, das ist mir vorerst wichtiger. Sonst wirds zu kostenintensiv für mich. Als (fast ausgelernter (Azubi) kann man nicht grad mit Geld um sich werfen ;-)

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