Schalten ohne Bewegung im linken Fußgelenk?

5 Antworten

Die Lösung deiner Probleme könnte eine Schaltwippe sein, die oft bei grossen Choppern zu finden ist. diese hat nicht nur einen Hebel nach vorn, sondern auch einen nach hinten. Zum herunter schalten drückt man mit der Fußspitze den vorderen Hebel nach unten (normal halt) und zum hoch schalten tritt man das hintere Ende mit der Hacke nach unten.

http://www.motorrad-testbericht.at/magazin/honda/roller/wave/honda_wave_110i_detail_2.jpg

Ein bekannter hat ein steifes Fußgelenk und nutzt ebenfalls eine Schaltwippe. diese war aber schon serienmäßig an seiner VN1500 verbaut.

Ob eine Wippe auch bei Tourern oder anderen Typen möglich ist kann ich nicht beurteilen. Bei hohen Enduros denke ich schon, bei Rennern wegen der Sitzhaltung eher nicht.

Warst schneller. Gruß Bonny

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Wieso hast du das gleiche Beispielbild wie ich ? Google Bildersuche?  ;o)

Ob eine Wippe auch bei Tourern oder anderen Typen möglich ist kann ich nicht beurteilen.

Meistens ja. Ich hab so was schon für ne 1zyl Tourenenduro und mehrere Nakedbikes konstruiert.
Meist findet man mit etwas "Ortskenntniss" einen Hebel von nem etwas exotischen Modell, der umgedreht von der Form her passt und vom Material so kompartibel ist, daß man ihn einfach an  den Originalhebel hinten dran schweißen kann.  Also bis jetzt hat es immer irgendwie geklappt.

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@Effigies

Jopp Google Bildersuche, das war das erste das nach ner "Typischen Schaltwippe" aussah.

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Schaltwippe ist natürlich auch eine gute Idee, kommt halt drauf an wie stark die Einschränkung im Sprunggelenk ist. Bei mir wäre das nicht gegangen (vermutlich wegen der anderen Sitzposition) ich war in normaler Sitzposition am Ende der Bewegung, geht der Fuß vorne nicht weiter hoch, geht auch die Hacke nicht runter ;-)

Hätte es mit "Bein hochziehen" nicht geklappt, hätte ich auf Handschaltung umbauen müssen...

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@Mankalita2

Ende der Bewegung, geht der Fuß vorne nicht weiter hoch, geht auch die Hacke nicht runter ;-)

Man setzt den hinteren Hebel normal so hoch an, daß man den Fuß von der Raste abheben und einfach draufstellen muß.

Ich hab auch mal was gezeichnet, wo man den Winkel zwischen den beiden Hebeln der Tagesform anpassen konnte. von "geht so" bis Gipsverband.

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Danke für die Antworten, vielleicht wird es ja doch was mit dem Traum vom A-Schein.

Schalten per Bein ist zwar wohl eher untypisch, aber da ich es ja dann von Anfang an so mache bzw. machen muss bin ich nach den Antworten hier sehr zuversichtlich, dass dies funktioniert.

Schaltwippe könnte in der Tat die Lösung für mich sein, aber vermutlich wird auch hier das Problem der passenden Fahrschule bestehen.

Ich werde in nächster Zeit einfach mal die Fahrschulen in der Umgebung abklappern. Vielleicht besteht ja die 'Möglichkeit einer Probefahrstunde oder zumnindest einer Trockenübung

Hallo Chiller,

nun ja, ich hatte den Vorteil, dass ich von niemandem ein "ok" brauchte, ich hab's halt einfach so gemacht, bzw. probiert, wusste nicht mal ob es wirklich klappt, hatte meinen Schein ja schon. Doch... wenn der Fahrlehrer sieht, dass es so klappt, dann sehe ich da eigentlich kein Problem darin, wenn du den ganzen Fuß hochziehst beim schalten, was interessiert das denn, ob du schaltest indem du den Fuß oder das Bein hochziehst. Du musst schalten können. Fertig. Sieht ein bisschen ungewöhnlich aus aber... wen juckt's ;-))) Nur Mut :-)))

Viel Erfolg! :-)))

Gruß - Mankalita

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Hallo Chiller,

auch ich habe Probleme mit dem linken Bein/Fuß. Zum einen durch ein kaputtes Sprunggelenk, zum anderen durch einen Schaden im Peroneusnerv
(Motorik). Vor zwei Jahren noch war eine Dorsalextension (Fuß nach oben ziehen) kaum möglich. Ich hatte damals die Hacke auf der Fußraste und die Fußspitze unter dem Schalthebel und schaltete halt indem ich das ganze Bein hochzog. Das geht gut, wenn man sich daran gewöhnt hat bzw. keine andere Wahl hat.

Bei mir war's so, dass ich, nachdem ich runter geschalten hatte manchmal beim späteren hochschalten am Schalthebel "vorbeirauschte", weil ich auch kein Gefühl mehr für die Stellung des Fußes hatte (Abduktion und Adduktion), aber selbst das war kein Problem, ich hab dann halt einfach nochmal "nachsetzten" müssen. Vor Überholvorgängen habe ich einfach ganz bewusst vorher "gecheckt", ob mein Fuß auch wirklich unter dem Schalthebel war.

Motorradfahren bzw. Schalten ist übrigens ein sehr gutes Training für den Fuß ;-) mittlerweile kann ich wieder normal schalten, rausche nur noch gaaaaanz selten mal am Schalthebel vorbei.

Das klappt schon!

Gruß - Mankalita

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