Nach 18 Fahrstunden immer noch extrem nervös , soll ich aufhören?

3 Antworten

Hallo,

erstmal Hut ab, dass Du Dich mit Deiner Geschichte an die Front traust. Auch wenn es sich oft so anfühlt, ist man nicht alleine mit solchen Herausforderungen, die einem manchmal starkes Kopfzerbrechen bereiten können.

Dass Du aus Deiner Sicht länger brauchst, ist an sich nicht schlimm, oder? Das einzige, was ich ein bisschen kritischer finde, ist der finanzielle Aspekt, der mit den bisher 18 Fahrstunden einher geht. Deshalb mein Appell an Dich: Frage doch einfach Deinen Mann, ob er Dir sowas wie "Privatfahrstunden" geben kann. Bitte informiere Dich hier über die rechtlichen Gegebenheiten. Vielleicht bist Du dann nicht ganz so verklemmt, wenn da jemand ist, dem Du bisher weit mehr als aus Deiner Sicht peinliche Fahrmomente anvertraut hast. :D

Gerne kannst Du auch mal mit Deinem Fahrlehrer darüber sprechen; schließlich bist Du nicht sein erster Fahrschüler.

Und dass das Moped umgekippt ist, das ist nicht schlimm. Das passiert jedem mal. Und das weiß auch der Fahrlehrer. Meiner zum Bleistift ist mit dieser Situation ganz locker umgegangen.

TLDR: Jetzt, wo Du schon so weit gekommen bist und die Theorie als den aus meiner Sicht schwierigsten Teil absolviert hast, lohnt es sich nicht, die Flinte ins Korn zu schmeißen. Verliere das Ziel nicht aus den Augen und bleib dran; neben Dir haben es bis jetzt schon tausende andere geschafft.

Und jetzt noch der Senf, den ich unter jeden Beitrag schreibe, aber trotzdem jedes Mal ernst meine: Viel Erfolg bei der Ausbildung und stets eine sichere und knitterfreie Fahrt!

Vielen Dank für deine Antwort. Habe auch schon überlegt privat zu üben aber das Motorrad von meinem Mann ist mir zu groß und zu schwer ( Intruder 1500) . Die kann ich nicht halten. Und eine andere möglichkeit habe ich nicht. Wir sind am überlegen eine günstige zu kaufen die noch ein bisschen TÜV hat. Aber vorher muss ich mir klar werden ob ich überhaupt weiter mache. Lg

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@Hallo69

"Wir sind am überlegen eine günstige zu kaufen die noch ein bisschen TÜV hat." - An sich eine super Idee. Vielleicht gleich etwas, was Du dann, wenn Du den Schein hast, auch weiterhin fahren möchtest?

"Aber vorher muss ich mir klar werden ob ich überhaupt weiter mache." - Warum denn nicht? Was ich gemerkt habe, ist, dass es einem die Angst nimmt, wenn man sich mehr auf das Fahren, also auf das, was man selbst macht, konzentriert, anstatt sich mit Ach und Krach auf der Kiste zu verklemmen. Ich weiß nicht, wie ich das so richtig formulieren soll, aber versuche mal, "mit der Maschine eins zu werden." (Das klingt irgendwie kitschig, drückt aber das aus, was ich eigentlich meine.).

EDIT: Jetzt habe ich es gelesen: Das, was fritzdacat geschrieben hat meint das, was ich auch im Kopf hatte. :D

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Konzentriere dich einfach auf deine Fahrerei und nicht um das drumrum, ist eigentlich bei jeder Sache so, da kommt irgendwann ein Punkt wo der Knoten reisst und die "LMA"-Hormone ins Blut schiessen, dann zieht man seine Geschichte durch.

War bei mir früher beim Segelfliegen auch so, da hab ich auf einmal das ständige Quakquakquak vom Fluglehrer nicht mehr gehört, und das hat er auch irgendwie gespürt und mich dann meine ersten drei Alleinflüge machen lassen (A-Schein). Mir war in dem Moment einfach der Gedanke gekommen "so, jetzt flieg ich das Schei..-Ding und nicht umgekehrt" und das war dann auch so, war gar nicht geplant gewesen, mir ging einfach der Gedanke durch den Kopf.

Bin mir sicher, solch ein Moment kommt auch bei dir, wünsche es dir auf jeden Fall.

Vielen Dank für deine Antwort. Ich hoffe das auch bei mir der Knoten noch platzt. Wenn ich zwischendurch so einen Lma Moment habe dann klappt es auch ganz gut, nur hält das nicht an. Ich weiß noch nicht wie es weiter gehen soll. Aber danke fürs antworten. Lg

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@Hallo69

Man muss diese Momente geniessen und verinnerlichen ;) . Eine Portion Ärger über sich selbst hilft übrigens auch ungemein

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18 Fahrstunden allein auf dem Übungsplatz ist schon viel. Mach dir wegen dem hinlegen des Motorrads keine Sorgen, das ist meiner Frau während ihrer praktischen Stunden auch 2-3 mal und danach in der ersten Zeit mindestens genauso oft nochmal passiert. Weshalb bist du dann so nervös ? Das motorrad und den Lehrer kennst du doch nun schon seit gewisser Zeit. Motorradfahren soll Spaß machen, es gibt nix weshalb man aufgeregt/nervös sein muss, allerdings sollte man sich irgendwann mal fragen ob das ganze so weiterhin Sinn macht und sollte einen Schlussstrich ziehen.

Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe wahrscheinlich zu viel Angst. Warum auch immer. Aber irgendwie möchte ich nicht aufgeben obwohl es vielleicht logischer und sinnvoller wäre. Ich weiß auch nicht. Aber danke fürs antworten. Lg

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