Rollerverkauf. Nummernschild mitgeben oder behalten?

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5 Antworten

Hallo Liborio,

gemäß §95 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) geht die Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung automatisch auf den Erwerber über (das gilt übrigens für alle Krafthaftpflichtversicherungen,aber das Thema will ich nicht weiter vertiefen...).

Das beutet für dich: Das Versicherungskennzeichen (es ist nicht allzu schwer herauszufinden, dass Liborios Frau einen 50er-Roller fährt...) übergibst du dem Erwerber. Gleichzeitig informierst du schriftlich oder telefonisch deinen Versicherer über den vollzogenen Verkauf. Die anteilige Prämie steht in deinem Versicherungsschein (nach Restmonaten gestaffelt) und wird von dem Käufer an dich erstattet.

Ein Wort an Tine: Man muß nichts geradebiegen, da es bei Versicherungskennzeichen keine Rabattstaffel gibt. Somit ist es unerheblich, ob ein Schaden eintritt oder nicht.

Ein Wort an Fritz: Traust du mir keine vernünftige und hilfreiche Antwort zu?  

Hallo! Habe mit meinem Schwager gesprochen. Der meinte ich sollte das kleine Nummernschild (50ccm!) abmontieren und mit den Papieren zum Versicherer und mir die Versicherung auf den neuen Roller umschreiben lassen. Ich werde mich am Montag bei der Volksbank erkundigen ob das so richtig ist, denn von denen habe ich das kleine Nummernschild bekommen. Möchte ungerne das Nummernschild auf meinem Namen den Käufer überlassen. Mir ist es lieber, ich gebe ihm die Papiere vom Fahrzeug mit und er bringt ein neues Nummernschild auf seinem Namen mit um den Roller dann abzuholen. Vielen Dank für Deine Hilfe. Bin hier kaum noch im Forum unterwegs, da ich sonst keine Fragen habe. Gruß Liborio.

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@nagelpilzotto

...wenn dein Schwager es besser weiß...ich bin nur ein kleiner saudummer Versicherungsmakler, der erst seit 25 Jahren im Versicherungswesen tätig ist...

Fest steht, dass du mir in Zukunft an die Füße fassen kannst. Von mir bekommst keine Antwort mehr. Verarschen kann ich mich alleine !

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@deralte

Ich weiss nicht warum Du Dich jetzt so aufregst. Gebe nur die Meinung meines Schwagers wieder. Werde es am Montag besser wissen, wenn ich mit der Volksbank gesprochen habe. Ich kann mir Deinen Gefühlsausbruch jetzt wirklich nicht erklären. Warum sollte ich Dich verarschen? Bin nur der Dumme, der darüber noch nicht Bescheid weis mit der Bitte um Aufklärung. Darüber gibst es doch nichts zu motzen, oder?

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@deralte

Ich stimme dir (sowohl deiner Antwort als auch deinem Kommentar) voll zu, Kostja, und ich hätte absolut genauso reagiert.

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@fritzdacat

Ich verstehe nicht warum jemand so ausflippen kann, wenn mir mein Schwager erzählt wie er das damals gemacht hat. Vielleicht gibt es ja mehrere Möglichkeiten und beide sind richtig. Genauer werde ich es am Montag wissen. Nachdem ich hier die Frage gestellt hatte, war mein Schwager bei mir zu Besuch und er sagte mir wie er damals verfahren ist. Ich wollte mit meinem Beitrag wirklich keinen Beleidigen oder auf der Nase rum tanzen. Habe nur das wieder gegeben was mir gesagt wurde. Dazu gibt es nichts aufzuregen. Daher klinke ich mich jetzt aus. Ciao!

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@deralte

Jetzt hast du das mit dem Versicherungsmaker selbst gesagt.

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@deralte

War heute bei der Volsbank, wo ich das Nummernschild herhabe. Die Handhabung ist genau so wie es mir mein Schwager vermittelt hat. Altes Nummerschild abgeben und dafür neues Nummernschild und neuen Brief bekommen. Ist doch so einfach was zu klären, ohne sich darüber aufzuregen, oder?

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Hallo Kostja,

ok, danke. Das wusste ich nicht. Wie schon geschrieben, ich kenn mich mit diesen Dingern nicht aus ;-)
LG - Christine

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Hallo Liborio,

also, ich kenne mich zwar mit diesen kleinen Versicherungs-Schildern (keine Ahnung wie die richtig heißen) nicht aus, jedoch würde ich niemals ein Fahrzeug mit Schildern verkaufen.
Egal wie, hinter diesem Schild steht dein Name oder der Name deiner Frau! Passiert mit dem Fahrzeug etwas vor der neue Eigentümer es auf sich umgemeldet hat, wird deine/eure Versicherung dafür herangezogen und du kannst das nur zivilrechtlich wieder "gerade biegen" lassen.

Gruß - Mankalita

Die "Kennzeichennummer" ist eine "Verwaltungsnummer". Das Kennzeichen als festes Schild ist Dein persönliches Eigentum. Der Käufer kann den Roller auf seinen Namen ummelden und das Kennzeichen weiter nutzen. Das geht nach der Ummeldung auf seinen Namen über. Das ist die übliche und am Meisten verwendete Variante. ---

Du kannst das Kennzeichen abmontieren und zum "Entstempeln" auf das KVA bringen. Der Käufer muss ein neues Schild mit seiner neuen "Nummer" herstellen lassen und zum KVA bringen (zwecks "Plaketten aufkleben"). Das bringt für beide Seiten Kosten und Mühe, die man sich sparen kann. In Berlin kommen da noch erhebliche Wartezeiten, trotz Termin, auf dem KVA zu.

Am Einfachsten ist es alles dem Käufer mitzugeben und er muss den Roller ummelden. Aber Du meldest sofort Deiner Versicherung und dem KVA (Steuer) den Verkauf des Roller mit Benennung des Käufers. So wurde es bisher in Berlin gemacht. Sicherlich ist es bei Dir nicht anders. Gruß Bonny

hallo Liaborio,

da ich nicht weiß, was in Deinem Versicherungsvertrag steht, würde ich das an Deiner Stelle mit meinem Versicherungsmakler absprechen. Nur der kann Dir über seine Versicherung eine richtige Auskunft erteilen (was Du darfst und was nicht).

Es kommt darauf was das für ein Roller ist .  Bei 50ern bleibt das Ding dran da es eine Versicherungsnummer ist und der Betrag schon bis zum wechsel bezahlt ist . Das normale KFZ Kennzeichen sollte man abmelden und entstempeln lassen an der Zulassungsstelle  dann kann man dem Käufer das Ding auch mitgeben ohne das er das Ding fahren darf und er muss es  selber versichern und anmelden .Den für ein neues  Fahrzeug wird auch ein neues Kennzeichen ausgestellt . Ich nehme nie das von den alten Fahrzeug  das kann nachher  zu Verwechselungen führen  bei Steuern Versicherungen usw.  

Erst dachte ich ja, Du machst zwar "Scherzantworten" und vergisst nur die zu kennzeichnen. Nun erkenne ich aber, dass Du entweder mit Absicht hier die Fragesteller in die Irre führst, oder einfach nur dumm bist. Entweder kennzeichne Deine Scherzfragen oder lass Deine Antworten. Ich gebe auch gerne Scherzanworten, aber die sind so übertrieben, dass sie sogar einem totalen Laien als solche auffallen. Zusätzlich mache ich die noch kenntlich. Den "Schwachsinn", den Du hier verbreitest ist alles andere als lustig. Wenn eine vernünftige Frage gestellt wurde, sollte man die auch vernünftig beantworten. Als Ergänzung kann dann schon mal zusätzlich eine Scherzantwort fallen. ---- Aber nicht so einen Schwachsinn wie Du ihn hier verbreitest. -------

Wie kann es zu Verwechslungen führen wenn das Fahrzeug umgemeldet wurde? Fahren dann bei vier Vorbesitzern vier Fahrzeuge mit dem gleichen Kennzeichen rum? --- Ein Fahrzeug abzumelden bringt Arbeit, Kosten und einen Zeitaufwand. Der Käufer hat das gleiche Problem. Jedenfalls hier in Berlin. Ummelden heißt das "Schlagwort". Übrigens: Sollte man sein Fahrzeug erst nach Ablauf der im Vorfeld bezahlten Steuer und Versicherung verkaufen? So kommt es aus Deiner Antwort. --- Du bekommst die zu viel bezahlte Steuer- und Versicherungszahlung erstattet.

Bitte Kennzeichne Deine "Scherzantworten", damit der Fragestellen nicht mit Absicht in die Irre geführt wird. Obwohl "Scherzantworten" auch ihre Berechtigung haben, haben "sarkastische" Antworten einen tieferen Sinn. Ich versuche es aber Dir nicht zu erklären, verstehst Du sowieso nicht. --- Aber was Du machst, ist die Fragesteller mit Absicht falsch zu beraten. Widerspricht nicht nur den Geflogenheiten hier, sondern ist auch menschlich "nicht nett". Wenn Dein "Horizont" schon so begrenzt ist, dann schreibe einfach sinngemäß Antworten ab. Ist zwar auch "primitiv", aber richtet keinen so großen Schaden an. ----

So, habe fertig. :-(( Bonny

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