Ist das Karpaltunnelsyndrom auch bei Nichtrennfahrern ein Thema?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das Karpaltunnelsyndrom betrifft sicherlich nicht nur Rennfahrer, sondern auch "ganz normale" Leute, deren Handgelenke häufig überlastet werden. Beim Motorradfahren kommt es sicherlich darauf an so zu sitzen, dass das Gelenk möglichst entlastet wird, so dass der "Nervus medianus" möglichst wenig gereizt wird.
Bei der OP wird das Band, das das Dach des Kapaltunnels bildet und sich über die Handwurzelknochen spannt, gespalten. Zusätzlich wird der Nervus medianus von Verwachsungen befreit. Ohne operativen Eingriff kann man das Karpaltunnelsyndrom mit Hilfe sogenannter C-Tracs behandeln. Das C-Trac öffnet den Karpaltunnel, indem dieser gedehnt und dadurch die querliegenden Bänder verlängert werden. Dieser Prozess entlastet den Druck, der wiederum die Entzündung im Karpaltunnel verbessert. So ein C-Trac wird häufig auch zur Unterstützung bei der Nachbehandlung angewendet. Ob es tatsächlich funktioniert, weiß ich allerdings nicht, da ich damit bislang keine Last hatte.

Gut erklärt Herr Doktor :-)

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@1200RT

Danke! Mit meinem Schweizer Messer mach ich das mit links :-) (mit rechts wär schlecht, bin Linkshänder). Also, wenn Du mal ein Problem haben solltest ...

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@frschilling

Bei mir wurde ein Teil des Carpaltunnel geöffnet, da ich bereits erhebliche Bewegungseinschränkungen hatte, bis jetzt keine wiederholten Beschwerden :-)Kam vom schrauben an schweren Maschinen, immer wieder die selbe Bewegung.....

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Ein Freund von mir hat sich andere Stummel montiert und deren Position verändert, das hat geholfen. Allerdings kam dann auch der Winter und er ist weniger gefahren...

Das ist in den meisten Fällen sehr hilfreich...

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