Ist Jemand eine Hercules K 125 BW mal gefahren?

2 Antworten

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Hab`das Ding damals beim Bund mal von unserem Kradmelder ausgeliehen.Wollte einfach mal sehen,wie sich die Karre so fährt und bin `ne kleine Runde durch die Kaserne gedüst.War enttäuschend;schwer,irgendwie unhandlich und zog auch keinen Hering vom Teller.Der Typ war auch nicht begeistert von seinem Dienstfahrzeug,vor allem beim Fahren im Gelände.Das Ding war damals (1977) schon `n Oldtimer.         VG-Georg

Ach so,ganz vergessen::Warum fuhr man keine zivilen  Enduros? Weil`s sowas in der Form einfach noch nicht gab.Die R80 GS kam etwas später.Die Military war,glaube ich,ein BW-Auftrag an Hercules,oder eine Ausschreibung,die an Hercules vergeben wurde.Genau weiß ich`s nicht

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@cb1284

Naja, für 1977 mag das ja noch gelten - deswegen war ich ja so irritiert : ich kam 91' zum Bund und da wurde scheinbar laut Wiki erst gerade angefangen ein verbessertes Modell mit mehr Hubraum nachzuschieben...

Auf den Schulhöfen parkten da aber schon lang  Modelle wie die Yamaha DT^^

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@tomtom41

Stimmt,die DT-Modelle gab`s schon,aber die waren der Bundeswehr wohl zu japanisch.Außerdem sollte das viele Geld wohl lieber im eigenen Land ausgegeben werden.

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@cb1284

Maico hat mit Adolf Weil und dem Bauer den Vize Weltmeister im Motocross geholt. Material war schon vorhanden, aber was treibt die Bundeswehr so an?

Sturmgewehre die nicht treffen Dronen, die zwar fliegen, aber nicht dürfen, Hubschrauber die zwar dürften, aber nicht können.

Denke seit dem Holzpanzer HS 32 aus den 50ern, hat sich da nicht viel geändert. Verstehen muss ich das nicht und zum Glück auch nie irgendwelche Befehle gehorchen.

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Hallo tomtom

Hercules hat halt das geliefert was von der BW bestellt wurde (hatte mit ner 175er eh was Besseres im Stall) und das muss ja nicht unbedingt sinnvoll gewesen sein, ist ja heute nichts anderes. Immerhin hatte Zündapp zu der Zeit ein recht erfolgreiches Trophy und Silbervasen Team auf die Beine gestellt.

Vielleicht sollte dem Kradmelder das „A…rschwasser“ kochen? Meine, Starfighter sind ja auch mehr abgestürzt als geflogen und LKW´s mit 15.000km verschrottet worden. Eines meiner ersten Arbeiten als Stift war ein Bremspedal von einem BW LKW auswechseln. Am folgenden Tag musste ich es wieder wechseln, weil jetzt Frist war und ich musste das „alte“ im Beisein des Uniformträgers zerstören.

Kein Wunder dass wir keine Kriege gewinnen. Nicht zu vergessen, dass auch die 250er BMW, Maico, DKW, grün angespritzt, auch zum Krad Melder eigesetzt wurde.

Die Schweizer haben, seit sie Waffenradl einsetzen auch keinen Krieg verloren, obwohl es MTB´s gibt, die nur ein Drittel von so einem Eingang Sachs getriebenen Ambos wiegen.

Grüßle

Naja, die anderen Fahrzeuge waren zwar auch ggf. was älter, aber so ein Iltis, MAN GL doer ein Unimog (->standen zwar mal in der Inst mit standschäden) waren aber so dass was man erwartet hätte...

Mir kam die HErcules halr so etwas in der Zeit vegessen vor - und deshalb irgendwie spannend. Würde mich irgendwie jucken mit so'm Ding mal eine Runde zudrehen... weiss jetzt auch nicht warum

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@tomtom41

Ihre Wurzeln hatte sie in den50ern und 60ern, da kam auch die elegante geschobene Schwinge dazu, aber ihre 12 PS waren halt recht wenig. Meine, was die BW für Motorräder einsetzten, das waren Straßenmotorräder, die im Gelände eigentlich nichts zu suchen hatten, schwer und ohne Bodenfreiheit.

Das Beste war die 250er R25 von BMW, ebenfalls 12 PS. Wer kommt auf die Idee, die für derartige Zwecke einzusetzen?

Selbst die Gespanne hatten den Seitenwagen mit angetrieben.

Die Schweden hatten in den 70ern eine Hedlund (350er Sachsmotor aus einem Snowmobil), die hatte, glaube ich sogar beide Räder angetrieben und seitlich konnten Skier montiert werden, die hatten sich was dabei gedacht

.Bis letztem Jahr stand hier eine rum

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