gedrosselte Motorräder frage zu 34 PS und Geschwindigkeit

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Um zu einem aussagekräfigen Vergleich zu kommen, muß man auch die Fahrleistungen der ungedrosselten Maschinen vergleichen:

Die XT ist eine Einzylinder-Enduro, die ungedrosselt IMHO 160, 165 km Spitze fährt und eine mex. Drehzahl von etwa 6000 rpm hat. Sowohl die Getriebeabstufung als auch die Endübersetzung ist darauf abgestimmt.

Die XJ ist ein Vierzylinder mit einer Höchstgeschwindigkeit von annähernd 190 kmh, und eine Drehzahl von 10.000 rpm (ungedrosselt). Hier ist die Getriebeabstufung und Endübersetzung auf reinen Strassenbetrieb ausgelegt.

Ein Vergleich ist daher weder bei der ungedrosselten noch bei der gedrosselten Variante sinnvoll.

Die Drosselung kann auf verschiedene Art durchgeführt werden. Wenn sie fachgerecht (also nicht nur durch Vergaser- oder Auspuffungverengungen) durchgeführt wurde, geht das gedrosselte Motorrad kaum schlechter als die ungedrosselte, was Beschleunigung betrifft.

Einzig die Höchstgeschwindigkeit wird gekappt, was aber m.E. zweitrangig ist. Denn 130 kmh gehen dann alle ohne wesentlichen Leistungsverlust, und mehr darf man - ausgenommen im Land der besten Auto- und Motorradfahrer - eh nirgendwo auf der Welt fahren.

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Danke für die Ausführliche Antwort

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Das hängt von 3 Faktoren ab: 1) Dem Hubraum. Hubraumgrößere Maschinen haben ein höheres Drehmoment und erreichen leistungsreduziert oft etwas höhere Endgeschwindigkeiten. 2) Übersetzung. Leistungsreduzierte Maschinen haben fast immer ein sehr schlechtes Leistungsgewicht. Um das auszugleichen werden sie kürzer übersetzt. Nun gibt es verschiedene Philosophien. Die eine Firma legt mehr Wert auf Durchzug und Leistung mit Sozius, die übersetzt kürzer und reduziert die Endgeschwindigkeit. Andere wollen lieber etwas mehr Speed. Noch schwieriger ist es bei Kardanmaschinen, weil man bei denen die Sekundärübersetzung nicht oder nur sehr schwer ändern kann. Die sind dann relativ schnell, haben aber kaum mehr Leistung am Berg und im Soziusbetrieb. 3) Leistungsreduzierung ist technisch gesehen ganz übler Pfusch. Es wird, meist mit sehr dilettantischen Mitteln, in die Abstimmung des Motors eingegriffen, um einerseits die Leistungslimits, anderseits die Abgasvorschriften und die Lautstärkelimits einzuhalten. Solchermaßen vergewaltigte und verpfuschte Motoren bringen oft nicht die Leistungsdaten, die nach der Papierform zu erwarten wären.

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Hi Chapp. Kann ich nur bestätigen. Besonders seit gestern. Nachdem meine jetzt noch besser läuft, habe ich gestern einige Beschleunigungstests (war aber zufällig) gemacht (0 bis 130 km/h). VS800 (Deutschland, 50PS), meine VS800 (Kanada, 68 PS), VS1400 (62 PS), Harley Sportster 1200 (59 PS, Suzuki TL1000 /125 PS). Alle außer meiner, mit Normallenker. Meine mit Hochlenker, ich aufrecht sitzend. Ergebnis: VS800 Deutschland, er sagt selber, fühlte sich wie auf einer 125 gegen meine. --- Sportster, lahmstes Bike. ---- VS1400 , etwas langsamer. -----TL1000 Gewinner, aber er meinte, so schnell hat meine noch nie beschleunigt. Er hatte große Mühe sein Bike auf der Straße zu halten, um zu gewinnen (und das nur knapp). Und das ist, was wir alle nicht verstehen. Alle Fahrer können wirklich fahren, die Bikes waren alle in Ordnung. Warum ist der Sportler (TL1000) in der Beschleunigung nur etwas schneller (bis ca. 140), obwohl er deutlich mehr PS hat? Das ist auch bei vielen anderen Sportlern so, meist gewinne sogar ich. Bei den Endgeschwindigkeiten: VS800 Deutschland / meine VS800 Kanada, meine nur geringfügig schneller. --- VS1400 / meine, ist die 1400 geringfügig schneller. --- 1200 Sportster, meine schneller. --- TL1000, meine ohne Chancen. Nebeneffekt: Beim „ausrollen“ gibt es sogar ein Foto von mir. --- Von der Rennleitung. Ich wurde als einziger geblitzt (ca. 65 Km/h) Gruß Bonny

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@Bonny2

Hi Bonny. Deine Hitliste entspricht etwa der Papierform. Die unterschiedlichen Eigengewichte und Übersetzungen im 1. und 2. Gang erklären den Rest. Daß von 0-130 keine größeren Unterschiede festzustellen sind, liegt daran, daß es von 0-100 eine physikalische Grenze von ca. 3,2-3,5 Sek. gibt. In diesem Bereich halten sich auch schwächere Maschinen, bzw. in diesem Bereich spielt das Drehmoment bei niederen Drehzahlen eine große Rolle. Die PS - Leistung kommt erst ab ca. 150 kmh richtig zur Geltung, ab da ist dann auch dein Hochlenker ein echter Nachteil. Daß die Harley hinterherhinkt liegt wohl an der Drehzahlträgheit durch ihren großen Hub und am hohen Gewicht.

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@chapp

Das ist eine gute Erklärung. Erstaunlich ist aber immer wieder, dass mein Bike nicht viel langsamer als manche Sportler oder Supersportler in der Beschleunigung ist. Am meisten macht es Spaß, drehmomentstarke 1200ccm Bikes „einen anzubraten“. Bei der Endgeschwindigkeit geht sie durchbeschleunigt bis ca. 160, dann langsam bis 170 und wenn sie gute Laune hat (nicht immer) bis 180 km/h. Allerdings ist sie ab 160 sehr schwer zu halten (schaukelt sich manchmal auf) und bei 180 nur noch für jemand mit großer Erfahrung auf diesem Bike zu fahren. Ein Ungeübter würde sich überschlagen. Das Gewicht meines Bikes ist auch nicht so wenig: Über ca. 250 kg ohne Fahrer (82 Kg plus Lederkleidung). Alles zusammen ca. 340-350 Kg. Übrigens: Die Tachoangaben sind echte, mit GPS überprüft. Ich gebe auch zu, dass mir die Beschleunigung „höllischen Spaß“ bereitet. Gebe damit auch etwas an, weil ich darauf auch stolz bin. Zumal es etliche „geschädigte“ Zeugen gibt und ich es auch jederzeit beweisen kann und (leider) auch mache. Im nächsten Leben fahre ich Dragster-Rennen (Grins) Gruß Bonny

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@Bonny2

Gegen meine VS 1400 kackst du aber ab, mein Lieber! 185 km/h, mit Rückenwind und kleingemachten Ohren auch 190 km/h. Obwohl ich 120 kg leicht bin. Und die Trude 265 kg (das fette Ding). Und das mit einem 110 cm-Lenker + Kellermänner! HA :-)

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@badboybike

Schneller in der Endgeschwindigkeit waren die 1400 alle als meine. Aber von 0 auf 140 hättest Du die erste Trude, die meine abhängt. So, Ätsch, gins. Gruß Bonny

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