Darf ich diesen Reifen fahren - Einerseits von Hersteller freigegeben andererseits fraglich...?

4 Antworten

Im Internet stehen etliche Erklärungen darüber. Auch hier geht das Wissen (meines auch) sehr auseinander. So richtig ohne nur "Teilerklärungen" habe ich auf Anhieb nichts brauchbares gefunden.

Deshalb habe ich eben "meinen persönlichen TÜV-Prüf-Ingenieur" angerufen, mit dem ich seit einigen Jahren befreundet bin. Ich habe ihn auch erreicht, was am WE sehr selten ist. Er hat es mir erklärt. Eine schriftliche Richtlinie vom TÜV sendet er mir in den nächsten Tagen zu. Vorab hat er mir aber eine Internetseite mit einer gut verständlichen Erklärung über die "Mischbereifung am Motorrad" empfohlen:

http://www.reifen-verband.de/reifen-technik/mischbereifung
Hier der Text für diejenigen, die mit dem "Internetanschluss ihre Probleme haben" (Grins):

Mischbereifung Motorrad
Eine Mischbereifung, unterschiedliche Reifenmodelle oder Reifenhersteller für Vorder- und Hinterreifen auf der Maschine, ist bei Motorrädern im allgemeinen zugelassen. Verboten ist eine Mischbereifung beim Motorrad nur, wenn eine sogenannte "Reifenfabrikatsbindung" ausdrücklich im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil 1) vorgeschrieben ist. Die Angabe finden Sie in Ziffer 22. Falls im Fahrzeugschein eine Reifenbindung vermerkt ist, kann eine Reifenfreigabe beim Reifen- oder Motorradhersteller beantragt werden. In der Reifenfreigabe für das Motorrad bestätigt der Reifen- oder Motorradhersteller, dass der jeweilige Reifen für die Maschine geeignet ist.

Einzelne Motorradhersteller verzichten mittlerweile auf die Reifenbindung. Allerdings werden gewissen Reifenmodelle, mit denen das Motorrad homologiert wurde, vom Hersteller empfohlen. Im Interesse der Sicherheit sollte aber jeder Motorradfahrer auf die Reifen zurückgreifen die der Motorradhersteller empfiehlt, auch wenn keine Reifenbindung im Fahrzeugschein eingetragen ist.

Vielleicht hilft das weiter (mir ja --- ist ja einfach erklärt, was für jemand in meinem Alter von Vorteil ist. Grins, grins). Gruß Bonny

Hallo, bei den 125ern gibt es keine Reifenbindung. Wenn du vorn einen Metzeler drauf machen möchtest und hinten einen Michelin drauf hast, dann geht das in Ordnung, wenn die Reifengröße die gleiche oder "besser" ist, was den Loadindex betrifft.

Nun ist 48 höher (besser) als 42, demzufolge kannst das Ding montieren. Ich habe nachfolgende Seite gefunden, welche sich mit dem Thema beschäftigt:

http://www.mototyres-motorradreifen.de/epages/Store4_Shop37758.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Shop37758/Categories/Freigaben

Ich gehöre zu den Leuten, die auch beim Auto nur im Notfall 2 verschiedene Reifenmarken fahren würden. Erst recht nicht beim Motorrad und vor allem kaufe ich mir beim Motorrad keine Reifen der Optik wegen.

Auf der Strasse kleben sollen die runden schwarzen Dinger, sowohl vorne als auch hinten! Ich habe nur 2 Reifen und wenn einer davon gerne wegschmiert und die ganze Kiste dadurch unfahrbar wird, nützt mir auch der coolste Reifen nix!

Was passiert, wenn der Reifendruck zu hoch ist?

Habe keine Erklärung gefunden, die mich wirklich schlauer macht.

Ich fahre auf einer VS800 (Chopper) Reifen "Michelin Commander".

Der Luftdruck soll lt. Suzuki betragen:

Vorne Solo 2,00 und Sozius 2,25 Bar.

Hinten Solo 2,25 und Sozius 2,50 Bar betragen.

Michelin gibt nur eine Richtlinie vor: Vorne 2,3 und hinten 2,5 Bar.

Ich fahre bisher immer Solo: vorne 2,2 und hinten 2,4 Bar. Bisher fand ich den Druck am Besten (gegenüber weniger Druck), habe aber noch nie einen höheren Reifendruck gefahren, deshalb hier meine Frage.

Nun meine Frage: Was würde sich ändern gegenüber Schräglage und Fahrverhalten bei einem Druck von vorne 2,5 und hinten 2,8 Bar? Härtere Federung ist natürlich klar, Klammern wir aus. Kann sich das Fahrverhalten negativ verändern? Nehmen die Reifen Schäden? Verschleiß höher? Gruß Bonny

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Wechselt ihr die Reifen nach Vernunftmaß oder Mindestmaß?

Habe zufällig mal das Profil meiner Honda Transalp untersucht und festgestellt, daß die Profiltiefe vorne nur noch bei 2,2mm und hinten bei 4,2mm liegt. Eingentlich wollte ich den Hersteller wechseln. Habe momentan Metzeler Tourance vorne und hinten drauf. Wollte auf Bridgestone BT45 wechseln. Jedoch sagte mir der Verkäufer, daß man Mischreifen nicht fahren darf und somit bei einem Hersteller bleiben muss. Daher lasse ich mir wieder den Metzeler Tourance demnächst draufmachen. Mit demnächst meine ich, daß ich noch eine Weile fahren will, da das Mindestmaß ja 1,6mm ist. Der Händler sagte aber, daß man eher nach dem Vernunftmaß von 2,0mm gehen sollte. Sowas höre ich zum ersten Mal. Wie macht ihr das? Da ich derzeit 23.000km auf der Honda drauf habe, und sie bis zum Oktober/November vorerst mal stillgelegt ist, wollte ich im Frühjahr 2017 die 24.000km Inspektion machen lassen und zudem auch noch den Vorderreifen wechseln lassen. Das dürfte demnach hinkommen.

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