BMWR1100RS. Habe einen Kurzschluß verursacht beim Ausbau des Anlassers. Nun tut sich bei betätigen des Startknopfs gar nichts mehr . kein Klicken . Einfach nic?

8 Antworten

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Moin.

Es ist eine R 1100 RS, Bauzeitraum: 1993 bis 2001. Also kein Elektro-Schnickschnack, kein CAN-Bus.

Die Frage lautet, wo hast Du den Kurzschluss verursacht. Direkt mit der dicken roten Leitung am Anlasser?

Falls ja:

Die dicke rote Leitung am Anlasser geht direkt auf den Pluspol der Fahrzeugbatterie. Da ist keine Sicherung zwischen. Es kann also nur hier ein unzulässig hoher Strom geflossen sein (falls diese Leitung gegen Masse gehalten wurde). Dann kann es nur der Fahrzeugbatterie intern geschadet haben.

Miß die Spannung an der Fahrzeugbatterie, bzw. die Spannung die an der roten Leitung zum Anlasser ankommt.

Wenn Du den Kurzschluss woanders verursacht hast, beschreibe wo das passiert ist.

Für das nächste Mal: Bei Arbeiten an der Elektrik immer die Fahrzeugbatterie abklemmen, indem man an der Batterie den MINUSPOL abklemmt und mit Isolierband umwickelt ablegt.

Ja Kurzschluss mit rotem Kabel direkt am Anlasser. Batterie hat Saft. Habe mal bei Zündung ein den Anlasser überbrückt. Anlasser dreht aber Motor springt nicht an. Es ist eine BOSCH Motronic verbaut.

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@Thomas1952

Was genau hast Du "überbrückt"?

Ich habe jetzt keinen Schaltplan vorliegen, ich schau bis morgen im Schaltplan nach.

War zum Zeitpunkt des Kurzschlusses die Zündung eingeschaltet?

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Baujahr 1996 kein ABS

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Ich danke euch für eure Vorschläge. Inzwischen habe ich die Batterie ausgebaut und am Ladegerät hängen. Dabei ist mir endlich der ausgeklappte Seitenständer aufgefallen. Habe ich nicht mehr beachtet, da aufgebockt und zum besseren Arbeiten habe ich den mal ausgeklappt. Wie peinlich . Lach. Baue morgen die Batterie wieder ein und klappe den Seitenständer ein. Denke dann springt die Q an. Vielen Dank nochmal für eure Bemühungen. Hat mich jetzt 2 Tage von meinem eigentlichen Problem, "Ölrinnsal von hinter dem Anlasser kommend über unteres Gehäuse abrinnend und hinter dem Hauptständer auf Boden tropfend", abgehalten. Das Leck ist nicht ortbar. Hat jemand eine Idee?

Stelle dafür am besten eine neue Frage oder wende dich direkt an eines der Markenforen, da dort u.a. dieses Problem sicher schon häufiger vorkam.

Ansonsten toll, dass du hier ein Feedback gibst und das, obwohl es dein "peinlicher" Fehler war. Daumen hoch!

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Servus Thomas

Hast Du den Akku vor dem Starterausbau nicht abgeklemmt? Wenn ja,dann solltest Du die Dicke Leitung und ihre Klemmpunkte überprüfen, ob Kontakte locker oder verschmort sind. Dessgleichen auch mit der Masseverbindung. Kommst Du mit Messgeräten klar?

https://www.conrad.de/de/Search.html?searchType=REGULAR&search=Pr%C3%BCflampe

https://www.conrad.de/de/testboy-40-plus-2pol-zweipoliger-spannungspruefer-6-400-v-cat-iii-400-v-120258.html

Damit kommst Du schon recht weit und kannst Sicherungen und Klemmen prüfen.

https://www.conrad.de/de/hand-multimeter-digital-voltcraft-vc130-1-pm-37-kalibriert-nach-werksstandard-cat-iii-250-v-cat-i-anzeige-counts-1380983.html

kannst Du Spannungen, z.B. die Ladespannung 14,4 Volt, gemessen an den Akku Polen, feststellen. Die Teile sind nur Beispiele und haben auch andere Hersteller.

Grüßle

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