HILFE!!!Chopper, 800 Intruder, Fahrverhalten

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Hallo Seelchen...ungewöhnlicher Nick, lach

Wurde ja schon verschiedentlich genannt, einmal mehr schadet aber auch nicht ;-) Bei Nässe und etwas "heiklem" Untergrund gehe ich bei meinem Softchopper (einer 500-er US-Shadow Bj.1985) stets runter vom Gas, hat sich einfach bewährt.

Bei Aquaplaning, Rollsplit, tiefen Asphaltriefen und diesem Pseudoflickwerk Marke "Rutsch drüber und hoffe, alles geht klar!";-((( - schaut meine Mopete auch jedesmal skeptisch in die Runde, weil's ihr genauso wenig schmeckt wie dem 'Steuermann am Ruder'. Da bleibt dir nichts anderes übrig, und irgendwo ist das ja auch okay, dass solche Motorräder keine eierlegende Wollmilchsau darstellen. Sie kriegen eine Menge sogar sehr gut gebacken - und manches halt weniger - wie wir Leutchen auch: passt schon! ;-) LzG Jayjay

Gas weg is klar immer gut. Nur nich immer leicht. Wir machen öfter mal n Kurzurlaub un wenn man dann in Richtung Heimat tigert will man ja auch mal noch ankommen. Nur diesmal saß mir echt der Angsthase im Nacken. Da hinter mir n großer LKW Mühe hatte mich nich zu überrollen. Mein Göttergatte fährt ne Bandit 1200 da hab ich bis jetzt gut mithalten können. Werds aber in Zukunft langsamer angehn und nix mehr riskieren, auch wenns in den Fingern juckt.

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@Seelchen

Was du beschreibst, lässt Bilder im Kopf entstehen und solidarische Emotionen im Bauch: nach vorne das Erschrecken über den Untergrund und die Verunsicherung bei dir durch die Reaktionen des Motorrads <--> nach hinten Entsetzen durch nen sadistischen LKW-Fahrer, der dir gefährlich im Nacken sitzt: ein wahrer Alptraum!!

Ich wünsche dir, es möge ein einmaliges Erlebnis dieser Art für dich gewesen sein, und bedanke mich herzlich für den Stern - Ciao ;-)

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Lenkkopflager solltest du mal checken lassen, mit Beladung zu fahren ist auch nicht so ganz ohne, da kann sich die Fuhre schon mal aufschaukeln. Wenn es losgeht nicht am Lenker festhalten, sonst verstärkst du den Effekt noch, nur das Gas wegnehmen, wenn das Bike in seiner Eigenfrequenz nicht mehr unterstützt wird hört es auch auf zu pendeln.

Hab das schon öfter festgestellt. Mehr Freiraum am Lenker und sie is irgendwie williger. War mir nur nicht so richtig bewusst. Danke dir. Und beim nächsten mal gleichmässig packen.

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Jedes Bike „zickt“ bei Spurrillen rum. Ich fahre seit ca. 10 Jahren eine Trude. Die auch etwas „zügig“. Ist völlig normal. --- Aufschaukeln bei der Trude ist etwas völlig anderes. Das kann einem das Wasser auf die Stirn treiben. Passiert aber meist bei trockener Straße ab Tempo 150. Da gibt es mehrere Ursachen, die ich aber hier nicht alle erörtern möchte. Würde eine „lange Story“ werden. Ich habe die Meisten der „Aufschaukel-Probleme“ durch. Das was Du sicher als „Aufschaukeln“ empfunden hast, ist leichtes „Aquaplaning“ in den Spurrillen. Kann leicht zum Sturz führen. ---- Bei Regen langsamer fahren! Besonders beim Lastwechsel mit dem Kardan. Ich weiß wovon ich schreibe. Gruß Bonny

Aufschaukeln von Teerstreifen kenne ich mit meiner 1400er Trude nicht. dass sie auf Teer wegrutscht ist normal - wie bei jedem anderen Motorrad auch - aber das Aufschaukeln hat mM nach nichts mit dem rutschigen Straßenbelag zu tun. Wie schnell warst du unterwegs? Mit Gepäck?

Motorräder sind ständig leicht am Pendeln. Da es sich um ein "selbstregelndes" System handelt, hört diese Pendelei normalerweise von selbst wieder auf, bevor es gefährlich wird. die Intruder ist in diesem Fall eher grenzwertig. Dh sie neigt zum Aufschaukeln. Wenn ungünstige Einflüsse zusammenkommen - ungünstige Gewichtsverteilung durch Urlaubsgepäck, abgelatschte Reifen, zu viel Zug am Lenker, Fahrbahnrillen usw, dann können sich diese Einflüsse addieren und zu Schwingungsamplituden führen, die sich nicht mehr selbst regeln und auch vom Fahrer nicht mehr beherrscht werden können. Das kann sohar auf geraden Strecken zum Sturz führen. auch die alten Honda Goldwing waren da sehr zickig. Wenn diese Erscheinung nicht wieder auftritt, dann bleibt es auch dabei. Sollte sich das wiederholen und gegenüber früheren Erfahrungen verschlimmern, dann ist es Zeit für einen Fahrwerkscheck. Reifen, Lenkkopflager, Schwingenlager und eventuell korrekturen an der Sitzposition. Gas weg bei 120 kmh ist keine echte Option, weil dann der Spaß weg ist.

Jou, die GW war da Paradebeispiel, aber auch andere Maschinen hatten da so ihre Probs mit.

Meine XS 850 fing immer erst bei 150-160 mit beladenen Koffern an, sich in schnell gefahrenen Kurven auf zu schaukeln. Und da stimmte Fahrwerksmässig immer alles. Sobald der kritische Punkt erreicht ist, gehts halt los.

Das war aufregender als Rollercoasterfahren, mit 3 Loopings :-)

Gottseidank ist die TR1 da um Längen stabiler, das liegt aber auch an dem ewig langen Radstand, und dem zahmen Nachlauf, die längere Gabel an der Midnight Special, lässt diese dadurch viel schneller aufpendeln. Der Rahmen ist der selbe, ebenso die Räder.

Aber da ist dann noch der hohe Lenker mit im Spiel, das wird auch das große Problem der Trude sein.

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" Gas weg bei 120 kmh ist keine echte Option, weil dann der Spaß weg ist."

Halloooo, Helmut? Das "Seelchen" schreibt vonner Autobahn. Wo issn da Spaß vorhanden?

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Wow- sofiel Antworten! Danke, danke danke. Stimmt hatte Gepäck,und nicht unbedingt gleichmäßig verteilt. Da ich Sommer wie Winter fahr und liebend gern Gebirge, achte ich auf Top Zustand meines Babys. Zickerein bin ich gewohnt. Beunruigen mich nicht weiter, aber das war was anderes. Das war echt nur Teer!
Bin sie danach auch mit 140 bis160 km/h gefahren. Da war alles in Ordnung. Aber meine Frage is, gibts wirklich nichts anderes als vom Gas zu gehen und den Schutzengel zu wecken???

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Zustand der Reifen b.z.w. Luftdruck, vielleicht zu wenig. Ich mache bei solchen Touren immer etwas mehr Luft in die Reifen wegen der mehr Belastung der Reifen.

VG Frank

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