Ducati 900SS schwierig zu fahren?

5 Antworten

Hallo w250r, eins vorneweg: entweder man liebt diese Teil oder haßt es, Die Duc 900SS carenata mit weißem Rahmen war mein erstes Moped überhaupt, ich habe mit 40 Jahren das Motorradfahren nach 20 Jahren wieder neu gelernt in der Praxis. Es stimmt ,die ersten Tage waren die Hölle! Wenn das Moped kalt ist, hat es überhaupt keinen Bock auf nichts. Es ruckelt, schüttelt sich. Viele Japaner sind viel leichter zu dirigieren, das stimmt, aber was eine Duc ausmacht, ist der Charakter. du mußt das Teil bei den Hörnern packen und wie einen Stier reiten, zwinge ihr Deinen Willen auf. Wenn du die ersten Tage hinter Dir hast, merkst wie sie gelassen in der Kurve liegt und dann dieses Auspuffgeräusch und das vibrieren, einfach nur gierig, das macht süchtig, ich schwöre es Dir!! Jetzt fahre ich eine M750 Monster, für mich gibt es nichts anderes als eine Duc ohne Verkleidung!

 - (Ducati, Fahrverhalten, Ducati 900SS)

Habe alle 2ZYL. gefahren. Nix ist unterhaltsamer als die zickige DUC900SS :) Sie ist wie eine gute Flasche Wein. Für die ganz persönlichen Stunden. Gruß: twovalve

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Es gibt keine ungewöhnlichen Motorräder. Jedes Bike hat seine Eigenschaften, sogar die der selben Art. Es ist immer eine Gewöhnung. Wenn ich mit einer V-Max so Gas geben würde, wie ich es mit meiner Trude lange gemacht habe, komme ich ins Fernsehen -- als Verkehrsopfer. Umgedreht, wer bei Tempo 170 hinter seiner Verkleidung bei seiner BMW noch eine Tasse Kaffe trinken kann, der fliegt tierisch auf die Fresse, wenn er meine Trude so fahren würde. Alles Gewöhnung und erlernbar. Also immer an ein neues Bike vorsichtig rantasten. Gruß Bonny

Die wird sich anstrengender fahren lassen als ein Großroller, aber das macht ja auch einen Teil des Reizes aus! Du musst schon Lust darauf haben, kein Alltagsmotorrad zu bewegen. Wie die anderen schon sagten, kann das dir nur eine Probefahrt genauer klar machen.

Das Fahrverhalten ist halt typisch Ducati der früheren Jahre, man ist recht weit über den Tank gestreckt, viele Gewicht lastet auf den Handgelenken. Bei längeren schnellen Kurven spielt sie ihr hervorragende Stabilität und Zielgenauigkeit aus und dann passt die sportliche Sitzposition wie angegossen. Auf jeden Fall aber Probefahren. Und zwischen den späten Vergasermodellen und den Einspritzern ist kein wirklicher Unterschied im Fahrverhalten.

Blödsinn. Wer zum Fahren zu dämlich ist, sollte eine Schubkarre schieben. Mit diesem Fahrwerk wurden nicht per Zufall massenweise Rennen gewonnen. Wer damit umgehen kann, für den schiebt die DUC die Grenzen sehr weit nach oben, vor allem in weiten Kurven und bei hoher Geschwindigkeit, wer es nicht kann, soll die Finger von ihr lassen.

@Chapp, es gibt schon einige Moped´s, die gewöhnungsbedürftig sind. Als ich von den Duplexmodellen von Yamaha auf die erste Scheibengebremste RD Umgestiegen bin, damals schon mit M-Lenker, musste ich gegenlenken, wenn die Maschine anfing, sich in die Kurve zu legen, die R5 und die DS7 waren da beherrschbarer! Meine Laverda war auch so ein Fall, die zog dich magisch in die Kurven rein, wenn so eine Maschine ein Anfänger fährt, der latzt sich gleich mal ab...... wenn man ihm das nicht vorher erklärt. Aber wie Du auch schon sagtst, man muß damit umgehen können :-) Also keine Scheu, probieren geht über studieren.....

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@user5432

Ich bin die R5F, die RD250 und die RD 400 gefahren. Wirklich problematisch ist mir keine von ihnen vorgekommen. Ich bin praktisch mit allen V2 Ducatis gefahren, angefangen von der ersten 750 S mit den runden Motorgehäusedeckel, der ätzenden gelben Lackierung und nur einer Scheibenbremse vorne. Ich kann mich nicht erinnern, daß mich eine einzige vor Probleme gestellt hat und das war zu Zeiten ohne Tempo 100. Geschwindigkeiten auf Landstraßen zwischen 140 und 200 waren damals völlig normal und mit diesen Maschinen auch auf Kurvenstrecken absolut beherrschbar.

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