grundsätzlich fahren wir dahin wo wir hinsehen.. wenn du den Einlenkpunkt finden willst, dann mußt du erst mal die Kurve kennen.. ist sie unbekannt, dann liegt der Einlenkpunkt automatisch später, weil du erst wissen mußt, wo der Scheitelpunkt der Kurve liegt. Der ist meistens da, wo die Straße nicht mehr weiter einsehbar ist. Am Anfang des Übens der Blickführung mußt du in sog. "Blicksprüngen" agieren, d.h. vom Einlenkpunkt zum Scheitelpunkt dann zum Kurvenende in Blicksprüngen schauen. Je mehr Blicksprünge du hinbekommst, um so mehr wird es dann eine Linie werden, der du automatisch hinterher fahren wirst. Trainiere das mit langsamer Geschwindigkeit, um Sicherheit zu haben. Irgendwann wird es dann ein Automatismus.

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hören wirst du da immer was, aber wenn es ein wirklich lautes "kreischen" bei gezogener Kupplung ist, kann es auch das Ausrücklager sein.

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Als ich meine Wing 1982 kaufte und umbaute, waren so etwa 150 kleine Lampen dran... ich hatte im Topcase immer Poliermittel und Lappen, um nach dem Abstellen alle Fingerabdrücke zu entfernen. Das wäre ein gutes Übungsstück für Kripobeamte gewesen, um zu lernen wie man Fingerabdrücke aufnimmt. alles voll.

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ich bin mal in einer Trial-Sektion auf Fels gut 3 m abgestürzt... Gott sei Dank nichts weiter passiert.. Moped etwas verbogen und ich hatte einige Prellungen und Kratzer. Nur... anschließend dauerte es Wochen bis ich wieder so fahren konnte, das lag nicht am Können, sondern nur am/im Kopf. Du lebst von Bildern die in deinem Kopf sind. Diese werden nie gelöscht, nur durch andere - positive oder negative - Bilder überlagert. Wenn dir irgendwas vors Auge kommt, dann mußt dir das so vorstellen, daß dein Lagerist im Kopf irre schnell durch die Regale rast, um die Schublade zu finden, in der das ist was du gerade gesehen hast. Er reißt sie auf, schaut nach und wenn da was negatives, schlimmes als schon mal erlebtes drin steht, wird ihm schwindlig, er stürzt fast von der Leiter, hält sich krampfhaft fest (das spürst du am Hals) und sucht verzweifelt mit dem Fuß halt (findet er in deinem Bauch)... dieses schlagartige blöde Gefühl im Bauch... Das ist im Moment deine Situation, nicht nur Motorradfahren, das ist immer so. Findet dein Lagerist mehr positives in der Schublade, bleibt er ganz gelassen und du dann auch. Es kommt darauf an, welcher Stapel in der Schublade höher ist, der negative oder der positive. Im Moment bei dir der negative, also mußt du positiv sammeln, geht nur durch Fahren, durch Praxis, durch positive Erlebnisse.

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hilft auch nix... wenn beim Fahren der Reifen aufgeblasen würde, um die Felge zu vergrößern, bekommt man dabei so dicke Backen, daß der Vorteil des größeren Reifenumfanges -höhere Geschwindigkeit - durch den Luftwiederstand der dicken Backen wieder ausgeglichen wird. Denn vorher wird dadurch der Helm breiter.

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weil diese Mopeds wirklich für harten Geländeeinsatz konzipiert sind, und dadurch, so genutzt, auch deutlich höherem Verschleiß unterliegen. Wer wann wo und wie damit fuhr, weiß man ja vorher nie. Diese Maschinen so im Gelände genutzt wie sie gebaut sind, sind diese Intervalle nötig.

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melde sie ab, hole dir einen Kaufvertrag für ein gebrauchtes Kraftfahrzeug (Schreibwarenfachhandel) und setze den Zusatz rein, gekauft wie gesehen, bzw. evtl. Probegefahren(auf dem Hof) oder NICHT probegefahren unter Ausschluß jeder Gewährleistung. Da du kein gewerblicher Verkäufer bist, gilt das. Da du das Teil geerbt hast würde ich dir empfehlen daß du von evtl. Unfällen keine Ahnung hast dies auch aufzunehmen.

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je höher man kommt, um so dünner wird die Luft, um so weniger Sauerstoffanteil ist dann in der angesauten Luft. Somit stimmt das Luft/kraftstoffgemisch nicht mehr und der Motor läuft dann nicht mehr rund. Bzw. hat dann deutlich weniger Leistung.

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Es gibt nie 100% plane Flächen, eine dünnere Dichtung wir dann an den größten Differenzen nicht mehr abdichten und "abblasen". Dann brennt möglicherweise auch an der Stelle dir Dichtung durch. Dickere Dichtungen können auch Unterschiede in Fertigungstoleranzen ausgleichen. Die paar zehntel mm weniger werden kaum die Verdichtung so ändern, daß man spürbar mehr Leistung merkt.

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die einfachste Lösung wäre...du fährst die Reifen, die du auf der Maschine haben willst, gehst in einen Farbenfachhandel und besorgst dir elastische weiße Farbe. Da sieht man noch alles drunter, auch die Reifenbezeichnungen. Ist halt etwas Arbeit, erst abkleben, streichen oder spritzen, aber du hast alles billiger. Ist halt nichts für Hochdruckreiniger! Aber zartes Waschen geht gut

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wow, ganz schön bissige antworten, die ich da vernehmen kann.. es gibt verschiedene Typen von Menschen, verschiedene Typen von Motorrädern, und dementsprechend auch verschiedene Philosophien, wie man gerne Motorrad fährt.. Laßt ihn doch einfach, und beantwortet das etwas objektiver. Ich habe schon fast alles gefahren, von cross, trial, enduro, sportler aber auch eine wing. Der Fahrgenuß damit ist einfach genial, und auf Langstecken war ich genauso schnell wie die Freunde von mir die Sportler fuhren.. weil ich ihre Tankpausen bzw. Halsmuskelmassagepausen einfach durchfahren konnte... und langsam ist man mit einer Wing auch nicht gerade. Wenn ihr beide genügend Platz habt, dann montiere das Teil. Gehe doch mal zu einem Händler der eine Wing mit Fahrerrückenlehne hat, mach Probesitzen und -fahren, dann weißt du es.

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in der Regel ist im Differenzial beim Kardan Getriebeöl. Das braucht man gar nicht wechseln. Ich habe bei meiner Wing 300.000km ohne Wechsel gefahren. Nur etwas nachgefüllt. Wenn du keine Kreuzgelenke an der Kardanwelle hast, an denen möglicherweise Schmiernippel sind, ist alles soweit wartungsfrei.

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kein Problem, mach dir da keine Gedanken. Fahren und weich bremsen. Das ist nur Flugrost und kommt von der Legierung der Bremsscheiben, also dem Material. Dafür bremsen sie sicher auch ordentlich. Es gibt auch Bremssscheiben, die immer schön sauber bleiben, immer schön glänzen. Stahlscheiben und kein Grauguß z.B. Dafür haben sie nicht den guten Reibbeiwert beim Bremsen. Das ist vom Hersteller so bestimmt, im Abgleich mit dem Bremsklotz, damit alles gut verzögert.

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bei einem 4-Takt Motor brauchst du zwei Kurbelwellenumdrehungen für einen Zündpunkt. 1)Ansaugen 2)Verdichten 3)Zünden(Arbeiten) 4) Ausstoßen Der Kolben ist zweimal auf OT, also oben. Dann wenn er zu Punkt 2 und 3 kommt, das zweite mal, wenn er zu Punkt 4 und 1 kommt. Bei einem 8-Zylinder kann die Zündfolge 1-5-2-6-3-7-4-8 sein. (1-4 die linke, 5-8 die rechte Reihe) Wenn gerade der 1 Zylinder zündet, dann stößt der 5 Zylinder gerade aus, und fängt an anzusaugen. Die beiden laufen auf der Kurbelwelle parallel. Die Kurbelwelle ist so gekröpft, daß innerhalb einer Umdrehung eine Reihe (Zylinderseite) jeweils einen Takt durchhaben. Also werden nach spätestens zwei Kurbelwellenumdrehungen alle acht Zylinder gezündet haben. Daher kommt auch die Laufruhe eines 8 Zylinders, da du bei 360° einer Kurbelwellenumdrehung schon 4 Arbeits-/Zündtakte hast. Bei einem 12 Zyl. sind es dann schon 6, also alle 60° Kurbelwellenumdrehung ein Arbeitstakt. Antwort zusammengefaßt: zwei Kurbelwellenumdrehungen, nicht mehr. Zu kompliziert? Dann versuche ich es gerne nochmal Gruß Helmut

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Eigentlich haben alle irgenwie Recht... Es kommt ja auch definitiv auf die Viskosität und die Temperatur des Öles an. wenn das jetzt alles im Winter kalt ist, dann ist es genauso wie es badboybike sagt. Dann wird sie auch wenn beide male die Kupplung gezogen ist, mit eingelegtem Gang immer schwerer anspringen, weil die Kupplung noch nicht sauber trennt, sie schleppt immer noch ein wenig mit, dann müßte der Anlasser das Getriebe mitdrehen, bzw das steife Öl an der Kupplung trennen. Deshalb springt sie mit eingelegtem Gang schwerer an. Das Getriebe kann ja nicht mitdrehen, wenn der Gang drin ist, das H-Rad steht ja (Heißt dadurch mehr Widerstand an der zähen Kupplung, ohne Gang dreht dann auch das Getriebe mit)) Also hast du bei Kälte und steifem Öl definitiv mehr Anlasser-Arbeit MIT eingelegtem Gang. Im warmen Zustand hat Chapp auf jeden Fall recht. Gruß Helmut

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oder sogar noch schneller, stellenweise bei der alten dakar auf sandbedeckten Schotterstraßen bis 180 km/h... eine (Kleine) Querrinne ist bei dem Tempo gar nicht soo schlimm.. das Rad hat gar keine Zeit da hineinzurollen... schlimm ist das Gas wegnehmen müssen, wenn das auf Sand ist, da fängt das Vorderrad aber mächtig zu schlagen an. An solchen Wettbewerben fahren fast nur Profis mit... die wissen genau, auf welche Risiken sie sich einlassen, und gehen sie auch ein. Also kein Mitleid.

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Du sprichst mit deiner Frage das MIT ABSTAND SCHWIERIGSTE THEMA überhaupt beim Motorrad fahren an. Das merkst du auch an den unterschidelichen Antworten, die großteils stimmen, aber oft mit Details gravierend danebenliegen. Das sind soviele wichtige Punkte, die auf einmal zusammenkommen, daß sie hier beschrieben, einem Roman gleichkämen. Und blieben dann trotzdem Theorie. Mach ein Fahrtraining, aber suche dir einen Veranstalter aus, der wirklich Ahnung hat. Das ist bei dem Job wie bei jedem Anderen, es soll auch Bäcker geben, die das Brot verbrennen lassen. Sonst machst du das umsonst, weil du dann nchts dazulernst.

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Bremsen ist Reibung (Belag-Scheibe) und Reibung erzeugt Wärme. Bremst du weich, wenig Reibung, wenig Wärme, bremst du voll, davon jede Menge. Eine Bremse wird blitzartig schnell sehr warm, dafür ist sie ausgelegt, sie braucht eine "Grundtemperatur" für den idealen Reibbeiwert um gut zu funktionieren, das ist berechnet...auch Nässe wird sich beim Bremsen sehr schnell von dannen schleichen. Nur zuviel Wärme, kann je nach Bremsanlage ein Fading hervorrufen, dann läßt die Bremsleistung rapide ab.. übrigens... achtet beim wechsel der Bremsbeläge auf die Richtigen und nicht auf die Billigsten... wegen der Abstimmung Belag-Scheibe, dann stimmt auch der Reibbeiwert, und sie tut dann das was sie soll, - gut bemsen.

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der Schwimmwinkel gilt für alle Fahrzeuge. Es ist der Winkel, den ein Fahrzeug - also auch ein Motorrad - selbständig einnimmt, wenn eingelenkt wird, also in der Längsdynamik (Geradeausfahren) gestört wird. Es ist ein selbständiges "Drehen" um die Hochachse, eben durch die vom Fahrer eingeleite Richtungsänderung. Im Grunde die Differenz zwischen der eigentlich gelenkten und der tatsächlichen Richtungsänderung. Merkt beim Fahren kein Mensch, weil intuitiv korrigiert wird, daß die gewollte Richtung auch stimmt.

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