Wenn der Vorbesitzer pfleglich damit umgegangen ist und das Motorrad auch sonst im gutem Zustand ist, ist der Ankauf schon zu überlegen. Vor allem passt der Preis, da ist nichts verhaut.

Viele der Affentwins sind über 300.000 km ohne Motorrevision gelaufen, 200.000 km sollten jedenfalls möglich sein.

Einige Investitionen sind aber schon denkbar, Kupplung etwa, Bremsen, Reifen usw.

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Prinzipiell:

Die Heizgriffe am besten direkt an der Batterie anschliessen, natürlich mit entsprechender Sicherung in Batterienähe.

Das ganze aber über ein Relais gesteuert. Ich habe die Schalt-Spannung am Rücklichtkabel abgegriffen, wodurch nur bei eingeschaltetem Licht die Heizgriffe mit Strom versorgt werden. Bei ausgeschaltetem Motor (= kein Licht) sind somit die Heizgriffe aus, Batterieentleerung also nicht möglich.

Und die Kabel müssen natürlich ordentlich verlegt werden. Also in Pouschierschläuchen, diese knickfrei verlegt und mit Kabelbinder o.Ä. fixiert. Dazu wird man wohl den Tank und allerhand Verkleidungsteile abbauen müssen, je nach Motorrad.

Zu den speziellen von dir angeführten Heizgriffen, bzw. generell: Wesentliches Qualitätsmerkmal ist der Kabelübergang zum Griffgummi, speziell am Gasgriff. Dieser wird ja besonders beansprucht und wird bei minderer Qualität möglicherweise bald kaputtgehen.

Ebenso ist der Temperaturregler wichtig. Er sollte mehrere Stufen haben, noch besser stufenlos zu regeln sein.

Ohne diese Heizgriffe zu kennen, würde ich aber doch zu einem qualitativ höherwertigeren Produkt greifen. Die Dinger sollen ja doch zumindest einige Jahre problemlos funktionieren, und ein Kurzschluss o.Ä. während einer Tour ist auch nicht so prickelnd. Vom Abrauchen der ganzen Elektrik, bzw. Brand des Motorrades will ich gar nicht reden.....

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Nachdem ich in den letzten etlichen Jahren 5 oder 6 Mal in Schottland wäre, sowie gut 10 Mal in England, Wales und Irland, kann ich dir sicher gute Tipps geben.

Es kommt natürlich darauf an, wie lange die Reise (samt An- und Rückfahrt) dauern soll. Meiner Meinung nach sollte man mindestens 10 Tage einplanen, besser 14.

Der Linksverkehr sollte kein Problem sein, nach einigen Kilometern, bzw Meilen, hat man sich darauf eingestellt.

Größere Städte sollte man meiden, da gibt es nur Stau, und ebenso richtige Restaurants, weil ziemlich teuer.

Als Tagesetappen würde ich nicht mehr als 350 bis 400 km vorsehen. Ausgenommen An- und Rückfahrt mit ev längeren Autobahn-etappen.

Weil viele Geschwindigkeitsbegrenzungen, enge und unübersichtliche Strassen, und Zeit für Rastpausen, Besichtigungen usw. braucht man auch. Von witterungsbedingten Pausen mal abgesehen...

Und als Motorradneuling mit einer 125er kann man eh keinen hohen Schnitt zusammenbringen. Mehr als 6 oder 7 Stunden auf dem Bock sind abzuraten, sonst wird die Tour nach den ersten paar Tagen zur Qual...

Bei Interesse deinerseits kann ich dir sicher einige Tipps für eine Tour geben.

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Mit 175 cm sollte es kein Problem geben.

Man muss auch keineswegs mit beiden Beinen vollflächig den Boden erreichen.

Es reicht vollkommen, wenn man - bei leichter Schräglage - mit einem Bein sicher abstützen kann.

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Wenn du nicht unbedingt Endurorennen fahren willst, wäre die Honda Transalp überlegenswert.

Handlich, wartungsfreundlich, komfortabel, soziusgeeignet, auch für lange Touren geeignet. 

Und ein sparsamer 2-Zylinder-Motor... 

Richtiges Gelände, Wüste usw. ist natürlich nix,  aber kein Problem bei Feldwegen, Schotterstrassen usw.

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Ich war in den letzten etlichen Jahren mehrmals in Schottland, England und Wales, sowie in Irland. 

Meist im späteren Frühjahr oder Sommer, aber auch 2 oder 3 mal im Herbst. 

Schlechtes Wetter habe ich selten erlebt, max einige Stunden Regen. Was aber bei geeigneter Bekleidung kein Problem ist.

Ich habe sogar im späten Frühjahr Schneetreiben erlebt, am "Devils Elbow".... 

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Nein, das ist illegal! 

Es verändern sich dadurch die Geräusch- und Abgaswerte, damit erlischt die Zulassung... 

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Läuft der Motor eventuell in den Begrenzen?

Wo fängt am Drehzahlmesser der rote Bereich an?

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Wenn das Fahrzeug für zwei Personen zugelassen ist, müssen sowohl Fussrasten als auch Haltegriffe vorhanden gewesen sein, da es ansonsten keine Zulassung für zwei Personen bekommen hätte. 

Vermutlich hat der Vorbesitzer diese Teile abmontiert... 

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Das ist vermutlich auch vom Motoradmodell abhängig.

Ich habe bei meinen Motorrädern meist ohne Kuppeln hochgeschaltet, Jahrzehntelang. Wenn man das Gefühl dafür raus hat, geht es leichter und schneller als mit Kupplung. Und ruckfrei, ohne "Klacks" und "klapper"!

Nachdem ich meine Motorräder (immer neu gekauft) so zwischen 8 und 10 Jahre gefahren bin, jeweils so um die 100.000 km, ohne das irgendwelche Schäden am Getriebe aufgetreten sind, kann man davon ausgehen, das Schalten ohne Kupplung dem Getriebe nicht schadet. Und neue Kupplung hab ich nie gebraucht...

Auch Runterschalten geht, ist aber etwas komplizierter und nicht ruckfrei. Aber ohne Krachen.

Ich habe mir das seinerzeit aber nicht aus Jux und Tollerei angewöhnt. ich laborierte seinerzeit an einem sog. "Tennisellbogen" links, was eben das Kuppeln recht schmerzhaft machte.

Nachdem das Leiden ausgeheilt war, habe ich das Raufschalten ohne Kupplung aber beibehalten, Runterschalten tue ich aber schon mit Kupplung......

Ja, noch was: Mein alter Fahrschullehrer (ehemaliger Wehrmachts-Kradmelder) meinte,  "die Kupplung ist eine Anfahrhilfe und sonst nix".....


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Kawasaki Z 440 Kupplungszug durch Hydraulischen ersetzen? Rechtlich?

Hallo Gemeinde!

Ich habe vor, bei einer Z440H von Kawasaki mit Bj. ´82, den manuellen Kupplungszug gegen einen Hydraulischen zu ersetzen.

Gründe; bei knapp 15.000Km die ich diese Maschine fahre ist schon 7 mal der Zug gerissen.(alle bei "Louise" und 2 per Onlineshopping besorgt) Obwohl ich nur bis in den 3. Gang die Kupplung betätige, oder vor größeren Ortschaften wo ich direkt in den 6. schalte und monatlich den Zug gut Pflege!

Grund der Frage; Das rechtliche./ die möglichkeit deswegen dran bekommen zu werden/TÜV.

Aufklärend; Drücker(Druckzylinder am Lenker-wahlweise mit verstellbarem Hebel) gibt es zu Hauf. Wie auch die "zieher" an der Kupplungsseite. Schläuche brauche ich ja nicht zu erklären...

Wie schon gesagt, unangekündigt hats mir mehrmals, vorallem in Städten an der Ampel den Zug gekostet.- (Ich musste oft Beiseite weils die neue Batterie nicht geschafft hatte im 1. Gang die Maschine zum laufen zu bekommen.) Ich möchte dem Elend ein Ende bereiten.

Zur Frage;

Wenn ich jetzt ein 0815 Ding bei "wasweißichwas" bestelle, montiere, mir Halter für die Kupplungsseite anfertige, funktion prüfe und alles für Tauglich/gut empfinde. Hat es sich dann für mich/den TÜV wenn es funktioniert wie es soll!?

Bevor große "Fragerunden in der Frage" enstehen; Material und Werkzeug ist vorhanden, sowie bastlerfertigkeiten und "wasauchimmeranfallenmag"

Geht wirklich nur ums rechtliche/zugelassene. Am Rahmen darf man ja auch (selbst an den unwichtigsten Stellen) nicht schweißen, ohne das es, selbst abgenommen, Aufsehen erregt...

Ich danke schon mal.

Immer den Lackierten Teil des Moppeds oben halten! Chris

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Ich würde eher die Ursache des abnorm hohen Verschleißes an Kupplungszügen erforschen. 

Wechselst du die kompletten Züge oder nur den Seilzug?

Ist der Zug ordentlich verlegt, ohne enge Radien oder gar geknickt? 

Und wo reissen die Züge ab? Am Kupplungshebel oder an der Kupplung? 

Ist der Kupplungshebel original oder ein dazugebastelter?

Prinzipiell wäre mein Rat, einen kompletten Originalzug zu kaufen und diesen ordentlich zu verlegen. 

Und wie eh schon von anderen erwähnt, Teflon-Züge darf man nicht schmieren.... 

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Bei uns in Österreich ich auch für Motorräder/Roller ein Verbandskasten Pflicht.

Das gilt natürlich auch für ausländische Fahrzeuge, die in Österreich unterwegs sind. Daher: bei Touren in Österreich sowas besorgen.

Wobei es für Motorräder /Roller eigene, kleine Ausführungen gibt, die problemlos etwa in den Stauraum unter der Sitzbank passen......

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Nachdem ich mit den derzeit am Markte befindlichen Mopeds nicht am letzten Stand bin, kann ich dazu nichts konkretes sagen.

Vermutlich sind sie von unterschiedlicher Qualität. Bekannte fernöstliche Hersteller (z.B. Kymco)  werden sicher bessere Qualität abliefern als sog. "Chinakracher", welche im Bauhaus usw. billigst verramscht werden.

Wesentlich ist halt der Kundendienst (Werkstätte) sowie die Ersatzteilversorgung.

Ev. guckst Du in die entsprechenden Moped-Foren......

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Kreidler war früher eine bekanntesten Hersteller von Mopeds/Mokicks und  Kleinkrafträdern, neben Zündapp, Sachs, Puch, KTM usw sowie einigen italienischer Fabrikaten.

Kreidler waren seinerzeit die wohl beliebesten (weil schnellsten) Mopeds und Kleinkrafträder in Deutschland, dazu kamen zahlreiche  Rennsiege und Weltrekorde mit den aus dem Kleinkraftrad entwickelten Rennmaschinen.

Heute werden "Kreidler"- Mopeds in Fernost produziert, haben also ausser dem Namen nix mit "Kreidler" zu tun. Schon gar nichts, was die Qualität betrifft.

Falls Du aber ein altes Moped/Kleinkraftrad aus den 70- oder 80-Jahren im Auge hast: Wenn Zustand und Preis passt, ZUSCHLAGEN !!!

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Ich habe - seinerzeit - die Griffheizung direkt an die Batterie angeschlossen.

Aber mit dazwischengeschaltetem Relais. Dieses wurde von einem am Rücklicht-Kabel abgegriffenen Impuls gesteuert.

Sprich, wenn Licht an (beim Fahren eh immer), bekommen die Heizgriffe Strom (natürlich nur dann, wenn auch eingeschaltet).

Wenn Motor aus, somit Licht aus, auch kein Saft zu den Heizgriffen.

Somit kann man nie versehentlich die Griffe eingeschaltet lassen und dann mit leerer Batterie dastehen.....

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Wie es speziell bei deiner Jacke aussieht, kann ich nicht sagen. Aber generell: Sowohl Leder- als auch Textilkleidung kann man in der Waschmaschine waschen. Halt nur mit 30 Grad und Schonprogramm. Und kein schleudern. Lufttrocken lassen, und dann Textilkleidung einsprühen (noch besser in der Putzerei imprägnieren lassen), bzw. Leder mit entsprechenden Pflegemittel (Lederfett) behandeln. So behandelt dürfte auch deine Jacke die Prozedur schadlos überstehen.....

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Dass ein Zweitakter gelegentlich rückwärts läuft, ist durchaus möglich. 

In meiner Jugend, als man  noch mit eher antiken Mopeds unterwegs war, kam das sowohl bei meinem Moped (Lohner Sissy mit Sachs-motor) als auch bei meinen Freunden vor, mit Puch- oder auch Sachs--Motoren. 

Da kam es schon vor, dass einer sein Moped mittels der damaligen Tretkurbel antrat, losfuhr (nach hinten) und den hinter ihm stehenden Kumpel rammte.

Grund war vermutlich der Umstand, daß sich der Kolben in einer ungünstigen Stellung am OT befand und beim Antreten die Kurbelwelle in die falsche Richtung bewegt wurde. 

Man konnte dies auch absichtlich herbeizuführen, indem man das Moped rückwärts anschob.... 

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Mein Traum wäre eine Norton Manx. 

Natürlich nicht als Gebrauchsfahrzeug (ist ja eine Rennmaschine), die würde auf einem Podest im Wohnzimmer stehen.

Einmal im Jahr würde sie aber bei einem Oldtimer - Rennen schon gefahren werden. 

Eine AJS 7R (Boy-racer) wäre eine wunderbare Ergänzung, leider ist für zwei Rennmaschinen mein Wohnzimmer zu klein.... 

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Die §57-Plakette ist lt. Vorschrift am linken Gabelholm anzubringen. Dort ist sie auch problemlos wieder zu entfernen (verchromtes Stahlrohr). Am Tank wird die Entfernung etwas schwierig sein, eine Beschädigung des Lackes ist nicht ausgeschlossen.

Um sicherzugehen, würde ich mir beim ÖAMTC eine neue Plakette ausstellen lassen, kostet  IMHO nur 10,- Euro, eine Überprüfung ist ja nicht nötig. Und die alte vorsichtig ablösen, ev. einen Föhn benutzen.

Bei einer Pickerl-Überprüfung wird die Plakette eigentlich immer vom Prüfer (Werkstatt, ÖAMTC) angebracht. Nur bei Anmeldung bekommt man die Plakette ausgehändigt und muss sie selber anbringen.....

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