Bei einem Zweizylinder macht das keinen Sinn! Mit einem derart unrunden Lauf wäre der Motor bald zerstört, und fahrbar wäre das eh nicht.

Vor etlichen Jahren hat man diese Variante im Rennsport eingeführt, allerdings durchwegs bei Vierzylinder-Motoren, welche als "Big-Banger" bezeichnet wurden.

Zweck war dabei, den brachialen Leistungseinsatz besser kontrollieren zu können (Highsider!).

Unrunder Motorenlauf war kein Thema, da es nur zwei Gasgriffstellungen gab: Vollgas oder Gas weg.

Und die dadurch besonders belasteten Bauteile hat man halt verstärkt.

Hat sich aber nicht bewährt und man ist davon wieder abgekommen....

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Wenn der Seitenständer ausgeklappt ist, MUSS beim Einlegen eines Ganges der Motor abgestellt werden!

Falls dies aber auch bei eingeklappten Seitenständer passiert, liegt wohl ein Defekt am Schalter des Ständers vor.

Überprüfen, ggf mit WD40 einsprühen, wenn's nix nutzt, neuen Schalter besorgen.....

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Guggel nach "Negativ-Federweg", mit der jeweiligen Federvorspannung wird das Fahrverhalten entsprechend der Belastung beeinflusst.

Ist nicht nur für den Komfort sinnvoll, es dient vor allem auch der Sicherheit....

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Ja und nein.

Es sind mir eigentlich nur zwei Motorräder dieser Klasse bekannt, nämlich die Aprilia RS 125 und die Cagiva Mito.

Beides Zweitakter mit 30 PS und knapp 180 kmh Spitze.

Beide werden aber seit etlichen Jahren nicht mehr gebaut und sind auf Grund der Abgaswerte nicht mehr zulassungsfähig.

Dein Wunschtraum wird sich daher nicht realisieren lassen .....

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Da du ja noch nicht einmal einen Führerschein, geschweige denn ein Motorrad hast, ist es eindeutig zu früh, an solche Touren zu denken.

Wenn's soweit ist, also Führerschein und Motorrad, dann kannst du dich an halbtägige oder Tagestouren heranwagen.

Bis du ein routinierter Motorradfahrer bist, der größere Touren mit mehreren tausend Kilometer unternehmen kann, dauert es schon ein Weilchen....

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Bei einem "richtigen" Motorrad (und die Transalp ist ja ein solches) ist ein neuer Reifen ein absolutes Muss!!

Bei einem Moped oder einer 125er könnte man eine Reparatur evt. tolerieren, aber nicht bei Motorräder mit höheren Geschwindigkeiten.

Reparatur geht max. für kurze Zeit, bzw. für kurze Strecken, bis der neue Reifen verfügbar ist.

Und da nur mit verminderter Geschwindigkeit....

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Früher, bis in die 60-Jahre, hatten viele Motorräder die Schaltung rechts.

Vor allem englische Maschinen, aber auch Italiener (Moto Guzzi, Ducati usw) und Spanier (Bultaco, Montesa, Ossa).

Deutsche Motorräder hatten schon seit jeher die Schaltung links. Aber es gab auch hier Ausnahmen mit Schaltpedal rechts.

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Wenn der Vorbesitzer pfleglich damit umgegangen ist und das Motorrad auch sonst im gutem Zustand ist, ist der Ankauf schon zu überlegen. Vor allem passt der Preis, da ist nichts verhaut.

Viele der Affentwins sind über 300.000 km ohne Motorrevision gelaufen, 200.000 km sollten jedenfalls möglich sein.

Einige Investitionen sind aber schon denkbar, Kupplung etwa, Bremsen, Reifen usw.

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Prinzipiell:

Die Heizgriffe am besten direkt an der Batterie anschliessen, natürlich mit entsprechender Sicherung in Batterienähe.

Das ganze aber über ein Relais gesteuert. Ich habe die Schalt-Spannung am Rücklichtkabel abgegriffen, wodurch nur bei eingeschaltetem Licht die Heizgriffe mit Strom versorgt werden. Bei ausgeschaltetem Motor (= kein Licht) sind somit die Heizgriffe aus, Batterieentleerung also nicht möglich.

Und die Kabel müssen natürlich ordentlich verlegt werden. Also in Pouschierschläuchen, diese knickfrei verlegt und mit Kabelbinder o.Ä. fixiert. Dazu wird man wohl den Tank und allerhand Verkleidungsteile abbauen müssen, je nach Motorrad.

Zu den speziellen von dir angeführten Heizgriffen, bzw. generell: Wesentliches Qualitätsmerkmal ist der Kabelübergang zum Griffgummi, speziell am Gasgriff. Dieser wird ja besonders beansprucht und wird bei minderer Qualität möglicherweise bald kaputtgehen.

Ebenso ist der Temperaturregler wichtig. Er sollte mehrere Stufen haben, noch besser stufenlos zu regeln sein.

Ohne diese Heizgriffe zu kennen, würde ich aber doch zu einem qualitativ höherwertigeren Produkt greifen. Die Dinger sollen ja doch zumindest einige Jahre problemlos funktionieren, und ein Kurzschluss o.Ä. während einer Tour ist auch nicht so prickelnd. Vom Abrauchen der ganzen Elektrik, bzw. Brand des Motorrades will ich gar nicht reden.....

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Mit 175 cm sollte es kein Problem geben.

Man muss auch keineswegs mit beiden Beinen vollflächig den Boden erreichen.

Es reicht vollkommen, wenn man - bei leichter Schräglage - mit einem Bein sicher abstützen kann.

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Läuft der Motor eventuell in den Begrenzen?

Wo fängt am Drehzahlmesser der rote Bereich an?

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Das ist vermutlich auch vom Motoradmodell abhängig.

Ich habe bei meinen Motorrädern meist ohne Kuppeln hochgeschaltet, Jahrzehntelang. Wenn man das Gefühl dafür raus hat, geht es leichter und schneller als mit Kupplung. Und ruckfrei, ohne "Klacks" und "klapper"!

Nachdem ich meine Motorräder (immer neu gekauft) so zwischen 8 und 10 Jahre gefahren bin, jeweils so um die 100.000 km, ohne das irgendwelche Schäden am Getriebe aufgetreten sind, kann man davon ausgehen, das Schalten ohne Kupplung dem Getriebe nicht schadet. Und neue Kupplung hab ich nie gebraucht...

Auch Runterschalten geht, ist aber etwas komplizierter und nicht ruckfrei. Aber ohne Krachen.

Ich habe mir das seinerzeit aber nicht aus Jux und Tollerei angewöhnt. ich laborierte seinerzeit an einem sog. "Tennisellbogen" links, was eben das Kuppeln recht schmerzhaft machte.

Nachdem das Leiden ausgeheilt war, habe ich das Raufschalten ohne Kupplung aber beibehalten, Runterschalten tue ich aber schon mit Kupplung......

Ja, noch was: Mein alter Fahrschullehrer (ehemaliger Wehrmachts-Kradmelder) meinte,  "die Kupplung ist eine Anfahrhilfe und sonst nix".....


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Kawasaki Z 440 Kupplungszug durch Hydraulischen ersetzen? Rechtlich?

Hallo Gemeinde!

Ich habe vor, bei einer Z440H von Kawasaki mit Bj. ´82, den manuellen Kupplungszug gegen einen Hydraulischen zu ersetzen.

Gründe; bei knapp 15.000Km die ich diese Maschine fahre ist schon 7 mal der Zug gerissen.(alle bei "Louise" und 2 per Onlineshopping besorgt) Obwohl ich nur bis in den 3. Gang die Kupplung betätige, oder vor größeren Ortschaften wo ich direkt in den 6. schalte und monatlich den Zug gut Pflege!

Grund der Frage; Das rechtliche./ die möglichkeit deswegen dran bekommen zu werden/TÜV.

Aufklärend; Drücker(Druckzylinder am Lenker-wahlweise mit verstellbarem Hebel) gibt es zu Hauf. Wie auch die "zieher" an der Kupplungsseite. Schläuche brauche ich ja nicht zu erklären...

Wie schon gesagt, unangekündigt hats mir mehrmals, vorallem in Städten an der Ampel den Zug gekostet.- (Ich musste oft Beiseite weils die neue Batterie nicht geschafft hatte im 1. Gang die Maschine zum laufen zu bekommen.) Ich möchte dem Elend ein Ende bereiten.

Zur Frage;

Wenn ich jetzt ein 0815 Ding bei "wasweißichwas" bestelle, montiere, mir Halter für die Kupplungsseite anfertige, funktion prüfe und alles für Tauglich/gut empfinde. Hat es sich dann für mich/den TÜV wenn es funktioniert wie es soll!?

Bevor große "Fragerunden in der Frage" enstehen; Material und Werkzeug ist vorhanden, sowie bastlerfertigkeiten und "wasauchimmeranfallenmag"

Geht wirklich nur ums rechtliche/zugelassene. Am Rahmen darf man ja auch (selbst an den unwichtigsten Stellen) nicht schweißen, ohne das es, selbst abgenommen, Aufsehen erregt...

Ich danke schon mal.

Immer den Lackierten Teil des Moppeds oben halten! Chris

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Ich verstehe jedenfalls nicht, wie ein Kupplungszug so oft reissen kann.

Bei meinen Motorrädern ist selbst bei 100.000 km nichts gerissen,  weder Kupplung noch Gaszug.

Es muss bei dir irgendwie ein Wurm drinnen sein... 

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Kawasaki Z 440 Kupplungszug durch Hydraulischen ersetzen? Rechtlich?

Hallo Gemeinde!

Ich habe vor, bei einer Z440H von Kawasaki mit Bj. ´82, den manuellen Kupplungszug gegen einen Hydraulischen zu ersetzen.

Gründe; bei knapp 15.000Km die ich diese Maschine fahre ist schon 7 mal der Zug gerissen.(alle bei "Louise" und 2 per Onlineshopping besorgt) Obwohl ich nur bis in den 3. Gang die Kupplung betätige, oder vor größeren Ortschaften wo ich direkt in den 6. schalte und monatlich den Zug gut Pflege!

Grund der Frage; Das rechtliche./ die möglichkeit deswegen dran bekommen zu werden/TÜV.

Aufklärend; Drücker(Druckzylinder am Lenker-wahlweise mit verstellbarem Hebel) gibt es zu Hauf. Wie auch die "zieher" an der Kupplungsseite. Schläuche brauche ich ja nicht zu erklären...

Wie schon gesagt, unangekündigt hats mir mehrmals, vorallem in Städten an der Ampel den Zug gekostet.- (Ich musste oft Beiseite weils die neue Batterie nicht geschafft hatte im 1. Gang die Maschine zum laufen zu bekommen.) Ich möchte dem Elend ein Ende bereiten.

Zur Frage;

Wenn ich jetzt ein 0815 Ding bei "wasweißichwas" bestelle, montiere, mir Halter für die Kupplungsseite anfertige, funktion prüfe und alles für Tauglich/gut empfinde. Hat es sich dann für mich/den TÜV wenn es funktioniert wie es soll!?

Bevor große "Fragerunden in der Frage" enstehen; Material und Werkzeug ist vorhanden, sowie bastlerfertigkeiten und "wasauchimmeranfallenmag"

Geht wirklich nur ums rechtliche/zugelassene. Am Rahmen darf man ja auch (selbst an den unwichtigsten Stellen) nicht schweißen, ohne das es, selbst abgenommen, Aufsehen erregt...

Ich danke schon mal.

Immer den Lackierten Teil des Moppeds oben halten! Chris

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Ich würde eher die Ursache des abnorm hohen Verschleißes an Kupplungszügen erforschen. 

Wechselst du die kompletten Züge oder nur den Seilzug?

Ist der Zug ordentlich verlegt, ohne enge Radien oder gar geknickt? 

Und wo reissen die Züge ab? Am Kupplungshebel oder an der Kupplung? 

Ist der Kupplungshebel original oder ein dazugebastelter?

Prinzipiell wäre mein Rat, einen kompletten Originalzug zu kaufen und diesen ordentlich zu verlegen. 

Und wie eh schon von anderen erwähnt, Teflon-Züge darf man nicht schmieren.... 

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Bei uns in Österreich ich auch für Motorräder/Roller ein Verbandskasten Pflicht.

Das gilt natürlich auch für ausländische Fahrzeuge, die in Österreich unterwegs sind. Daher: bei Touren in Österreich sowas besorgen.

Wobei es für Motorräder /Roller eigene, kleine Ausführungen gibt, die problemlos etwa in den Stauraum unter der Sitzbank passen......

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Nachdem ich mit den derzeit am Markte befindlichen Mopeds nicht am letzten Stand bin, kann ich dazu nichts konkretes sagen.

Vermutlich sind sie von unterschiedlicher Qualität. Bekannte fernöstliche Hersteller (z.B. Kymco)  werden sicher bessere Qualität abliefern als sog. "Chinakracher", welche im Bauhaus usw. billigst verramscht werden.

Wesentlich ist halt der Kundendienst (Werkstätte) sowie die Ersatzteilversorgung.

Ev. guckst Du in die entsprechenden Moped-Foren......

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Kreidler war früher eine bekanntesten Hersteller von Mopeds/Mokicks und  Kleinkrafträdern, neben Zündapp, Sachs, Puch, KTM usw sowie einigen italienischer Fabrikaten.

Kreidler waren seinerzeit die wohl beliebesten (weil schnellsten) Mopeds und Kleinkrafträder in Deutschland, dazu kamen zahlreiche  Rennsiege und Weltrekorde mit den aus dem Kleinkraftrad entwickelten Rennmaschinen.

Heute werden "Kreidler"- Mopeds in Fernost produziert, haben also ausser dem Namen nix mit "Kreidler" zu tun. Schon gar nichts, was die Qualität betrifft.

Falls Du aber ein altes Moped/Kleinkraftrad aus den 70- oder 80-Jahren im Auge hast: Wenn Zustand und Preis passt, ZUSCHLAGEN !!!

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Ich habe - seinerzeit - die Griffheizung direkt an die Batterie angeschlossen.

Aber mit dazwischengeschaltetem Relais. Dieses wurde von einem am Rücklicht-Kabel abgegriffenen Impuls gesteuert.

Sprich, wenn Licht an (beim Fahren eh immer), bekommen die Heizgriffe Strom (natürlich nur dann, wenn auch eingeschaltet).

Wenn Motor aus, somit Licht aus, auch kein Saft zu den Heizgriffen.

Somit kann man nie versehentlich die Griffe eingeschaltet lassen und dann mit leerer Batterie dastehen.....

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Dass ein Zweitakter gelegentlich rückwärts läuft, ist durchaus möglich. 

In meiner Jugend, als man  noch mit eher antiken Mopeds unterwegs war, kam das sowohl bei meinem Moped (Lohner Sissy mit Sachs-motor) als auch bei meinen Freunden vor, mit Puch- oder auch Sachs--Motoren. 

Da kam es schon vor, dass einer sein Moped mittels der damaligen Tretkurbel antrat, losfuhr (nach hinten) und den hinter ihm stehenden Kumpel rammte.

Grund war vermutlich der Umstand, daß sich der Kolben in einer ungünstigen Stellung am OT befand und beim Antreten die Kurbelwelle in die falsche Richtung bewegt wurde. 

Man konnte dies auch absichtlich herbeizuführen, indem man das Moped rückwärts anschob.... 

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