Zahlt die Versicherung einen kaputten Helm bei Panne?

3 Antworten

Die Sache mit der Versicherung ist ja geklärt. Aber es gibt immer noch den Irrtum mit dem Helm. Wenn ein Helm einen Sturz aus ca. 1.Meter nicht verträgt, was ist bei einem Unfall? Die Aussage ist noch aus Ur-alten-Zeiten, als die Helme noch aus anderem Material waren. Heute sind es Kunststoffe, die auch nach einer Verformung ihren Schutz behalten. Bevor ein Helm zugelassen wird, muss dieser sehr intensiv überprüft werden. Dazu gehören Stütze aus 10m Höhe, Verformungen, Dehnungen, Temperaturbeständigkeit, Materialverträglichkeit mit Lacken u.s.w. Diese Tests werden auch in der laufenden Produktion durchgeführt. Ein Helm fällt vom Tisch, es muss ein neuer gekauft werden, dann wäre Motorradfahren nicht mehr bezahlbar. Alle würden nur noch auf Billighelme zurückgreifen. Wenn Ihr an die Verkleidung am Bike stößt, kauft Ihr auch gleich eine Neue? Allerdings sollte man beachten, dass auch Kunststoffe altern (Licht, Witterung). Ein 20 Jahre alter Helm ist vielleicht unsicherer als ein Kopftuch. Meist sind beim runterfallen nur Lackschäden entstanden. Überprüfe den Helm auf Risse oder tiefere Schrammen. Dann ist er nicht mehr zu gebrauchen (nur noch als Windschutz). Gruß Bonny2

Soweit ich informiert bin gelten allerdings NUR CE Zertifizierte Motoradklamotten als Schutzkleidung und müssen nach dem Neupreis ersetzt werden. Bei meinen letzten 2 unverschuldeten Unfällen wurden beide male die Kosten für die Neuanschaffung von Helm,Stiefel, Handschuhen und Lederkombi von der gegnerischen Versicherung anstandslos übernommen.

Die Helme wird wohl die Feuerwehr, die ja den Schaden verurscht hat, zahlen müssen. Ich sehe keinen groben Verstoss darin seinen Helm kurzfristig auf dem Motorrad zu "parken".

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