Yamaha yzf-r125 mit 20t - 30t KM noch kaufen?

5 Antworten

Hallo Smurffi97

diese Frage kann man pauschal nur schwer beantworten, denn bei Teenagern bilden sich die Synapsen neu und da der Säbelzahntiger die gröbsten Hirnfürze nicht mehr reguliert, werden sie gerne bei den125ern verbastelt.

Dazu kommt „was man so hört“. Die Erfahrung mit 20.000km und mehr Kilometern, hat vielleicht dein Opa gemacht, dein Papi schon nicht mehr, denn da griff die vielgescholtene Elektronik ein um den Motor keine unzulässigen Drehzahlen angedeihen zu lassen.

Hat einer eine blöde Idee, z.B. das Gerät umzulegen und ein Kinderkarussell mit dem Hinterrad anzutreiben, findet es garantiert Nachahmer. Gute Ideen, seine unkundigen Finger von der Technik zu lassen und das Teil regelmäßig mit geeigneten Betriebsstoffen zu versorgen, verbreiten sich eher nicht.

Sicher begegnest Du Altersgenossen, deren Geräte 140km/h und „schneller fahren“, dann nimm den Abakus zur Hand, das Datenheft und rechne die Höchstdrehzahl aus, dann weist Du schon

FINGER WEG!

Eigentlich können moderne Bauernmotoren ein Vielfaches ab und tun das auch in der Dritten Welt, aber da sind sie auch nur Transportmittell, die man nicht „zersägt“. Also Augen und noch mehr die Ohren auf beim Kauf.

Grüßle

Ich persönlich mache gerade den Führerschein (A1) und würde bei 125er nichts über 15000 kaufen, bei den kleinen Maschinen ist das schon relativ viel, aber wenn man beim fahren nichts weiter schlimmes bemerkt und die jetzt vll nicht für die nächsten 10 Jahre ist kann man eine mit 20 t nehmen

Wenn die 20.000 t in zwei Jahren gefahren wurden, ist das eher ein gutes Zeichen, denn dann wurde sie für das benutzt wofür sie vorgesehen ist.

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An sich ist es völlig i.O., wenn eine Maschine 20 - 30.000 auf dem Tacho hat. Je nach Jahresfahrleistung mit ein paar grösseren Touren und dem Weg zur (Berufs-)Schule oder dem Job kommt diese Summe in wenigen Jahren locker zusammen.

Würde man den Vorbesitzer kennen, wüsste man, ob das Motorrad mehr Langstrecken- oder Kurzstreckenkilometer auf der Uhr hat und ob das Möpp pfleglich behandelt wurde. Das ist aber die grosse Ausnahme. Bei den 125-ern ist in vielen Fällen die Wahrscheinlichkeit gross, daß die Motorräder allein schon wegen der Drosselung und der überschaubaren Höchstgeschwindigkeit (maximal zwi. 100 bis 120 km/h ) gern am Limit gefahren werden.

Keiner sollte die Katze im Sack kaufen: Besichtigung, Probefahrt, Gespräch mit dem Verkäufer lassen nen Einblick entstehen, ob der vorige Halter das Möpp gepflegt und die Wartungsintervalle eingehalten hat oder nicht. Er muss dir sagen können, ob er die Flüssigkeiten in den erforderlichen Zeiträumen gewechselt hat - und was er sonst ausgetauscht & repariert hat/reparieren liess. Gruss JJ

Grundsätzlich gebe ich bei Motorrädern "Jamasaki50" Recht. Bei 125´ern (wie in dieser Frage) erhebe ich aber Einspruch. Eine "kleine" Maschine würde ich mit 20.000Km auf der Uhr nicht mehr kaufen. Es sei denn, ich kenne den Fahrer und die wird "vernünftig" gefahren. -----

Eine 125´er ist meist die "Vorstufe" für eine Größere. Die wird überwiegend von jungen Leuten und auf Grund der fehlenden Leistung "geschrotet". Das heist, die wird fast immer am Limit bewegt. Ist jetzt nicht negativ gemeint, würde ich genauso machen müssen. Alleine schon das Anfahren, oft mit der Freundin hinten als Sozia belastet das "Moped" schon mehr als ein Motorrad mit größerer Leistung. Die ständigen Fragen hier nach mehr Leistung und "Rennauspuffen" bestätigen doch meine Meinung. Ich würde nur sehr wenige und auch sehr ausgesuchte Mopeds mit höchstens 15.000km auf der Uhr kaufen. Sonst eigentlich nur neu. Bei Motorrädern sieht es natürlich völlig anders aus. Wenn alles "passt", kann die schon mal 50.0000 Km runter haben. Gruß Bonny

naja, die 20.000km würden mich weniger abschrecken, als das ggf. eher harte "Leben" der 125, da hast du schon recht...

Wird das "große" Motorrad ggf. eher bei gutem Wetter aus der Garage geholt und 100km über Landstrasse gefahren, muss die 125'er mehr vertragen und - wie Bonny sagt -  mit Auspuffgedönse verbastelt.

Kann dann im 4. Jahr schon der 2. Besitzer versucht haben die (nicht vorhandene Drossel) auszubauen ^^

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@tomtom41

Er fragte nach der Yamaha YZF 125, und nicht nach einem billigen Müll. Das 125iger höher belastet werden, als z.b. große Maschinen , das mag der Fall sein, aber deshalb sind gerade diese Maschinen schon sehr robust ausgelegt.  Er kann sich aber auch mal in den Modellforen genau danach erkundigen, dann weiß er mehr.....

Es kommt, wie ihr auch schon richtig schreibt, immer auf den Vorbesitzer an!

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Nööö, würd ich auf keinen Fall kaufen, fällt gleich auseinander....... ;-)

Ich geh mal davon aus, das Du Laie bist, was Motorräder angeht.  I.d.R. halten Motorräder heute problemlos 100tkm ohne größere Reparaturen. Dafür kommt es natürlich immer drauf an, das der Besitzer pfleglich mit ihr umgegangen ist.

Ein ausgefülltes Wartungsheft lässt dann weiterhin auf einen verantwortungsbewussten Besitzer schliessen. Ein gepflegtes Äusseres verstärkt diesen Eindruck. Also wenn Du dir da nicht ganz sicher bist, empfehle ich den Kauf von einem Händler, der dir zumindest was versteckte Mängel angeht ein Maß an Sicherheit gibt.  Ein Privater Verkäufer kann nur für arglistig verschwiegene Mängel haftbar gemacht werden, vorrausgesetzt, man kann es ihm nachweisen.

Ich habe schon mehrere Motorräder mit mehr als 90tkm auf der Uhr gekauft. Die eine Maschine hatte sogar 98tkm auf der Uhr, und die habe ich dann später nur wegen eines Highsiders mit anschliessendem Rahmenbruch abgestellt, bei knapp 195tkm :-)

Meine jetzige Maschine hat zwar erst 53tkm auf der Uhr, ist aber schon 35 Jahre. Solange Du vom Chinamist die Finger lässt, fährst Du immer gut. Die kann man mal für 1-2 Jahre fahren, hat aber meist zwischendurch schon Ärger mit mangelnder Qualität.

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