Wie weit sollte man Bremsbeläge auf der Rennstrecke max. abfahren?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das kann ich Dir nicht sagen, meine Fahrer hatte bislang aufgrund ihrer Jahrelangen Erfahrung immer Glück: im Langstreckenrenn brauchst du machmal schneller auf, als geplant. Bislang haben die Jungs das immer rechtzeitig gespürt.

Das Problem ist, das wenn die Beläge dünn geworden sind, es blizuartig geht. Und dann hast Du tatsächlich blitzartig keine Bremsleistung mehr. (So geschenen beim Biktoberfest in OSL: Hier verloren dann ein Millefahrer direkt den zu dünnen Belag und fuhr Ende Start/Ziel gerade aus. - Das ging glücklicherweise "nur" mit Frakturen aus....)

Merken: ein dünner Belag geht unprobortional schnell zu Ende. Tipp: Immer gleiche Marke fahren und Beläge häufig messen um Erfahrung zu sammeln. Keine Experimente!

Man sollte die Bremsbeläge nie so weit abfahren das die Gefahr besteht das Eisen auf Eisen reibt. Denn dann ist die Scheibe hinüber. Das gilt sowohl für die Rennstrecke wie auch für die Straße.

Das größte Problem im Rennbetrieb ist, das Du eh mit anderen Belägen fährst, als im Strassenbetrieb. Die Beläge haben ganz andere Betriebstemperaturen nötig als die Strassenbeläge. Mitunter kann, wie HaWeK schon schrieb, bei einem Langstreckenrennen der Belag so schnell verschlissen sein, das Du die Renndistanz nicht packst. Ich war zwar erst 2x bei Langstreckenrennen in der Box als Schrauber tätig, aber wir haben keine Maschine mit angefahrenen Bremsbelägen auf die Strecke gelassen, sondern diese sogar nach dem Training erneuert. Dazu muß ich sagen, wir hatten im Training aber schon angefahrene Beläge drauf. Im Rennen erhitzen sich zudem die Beläge stärker als im Strasseneinsatz, was dann bei sehr dünner Belagstärke schnell zu Fadingerscheinungen kommt, daher merken die Fahrer auch, wenn die Beläge zu ende sind.

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