Wer hat Erfahrungen mit mitfahrenden Tieren(Hund) im Beiwagen, Gespann ?

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7 Antworten

Jeder gesunde Hund ist unabhängig von Alter und Größe zum Gespannfahren geeignet. Für die Konstruktion des Beiwagens gilt es nur die Vorschriften des STVZO zu beachten. Tiere sind nach der deutschen Gesetzeslage Sachen, insofern bedürfen Sie bestenfalls einer Transportsicherung, um andere nicht zu gefährden. Renommierte Gespannhersteller können mit einer CO-Messung nachweisen, dass in den Beiwagen keine Abgase hineinziehen. Die Befestigungspunkte für ein Geschirr lässt man sich am besten auch vom Hersteller empfehlen. Hundebrillen sind wegen der Zugluft empfehlenswert, die liefert der Fachhandel. Bei Reisen ins Ausland sind die Bestimmungen des Reiselandes zu beachten. Für Reisen in Mitgliedsstaaten der EU ist der EU-Heimtierpass Pflicht. In einigen Ländern muss bei der Einreise ein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis vorgelegt werden, das erst unmittelbar vor Reiseantritt ausgestellt sein darf. Im Buch "Das 1x1 für Gespannfahrer" gibt es ein Extrakapitel zum Thema Hunde im Beiwagen. Siehe dazu auch http://motorrad-gespanne.de

Immer die Schnauze im Wind - (gespann, Beiwagen, Tiere)

Wenn er es mag dürfte es kein Problem sein,langsam an den Beiwagen gewöhnen,zb.mit Leckerchen,dann wird es ihm schon Spaß machen,nur die Augen müßen gegen Zugluft geschüzt sein,sonst gibt es hinterher Propleme,Hunde sind da empfindlich.

das kommt natürlich auf den hund drauf an. aber generell sehe ich da keine probleme, weshalb du einen hund nicht mitnehmen solltest. vielleicht eher einen etwas kleineren hund, aber wenns der hund mitmacht, kein problem!

Gewöhnung ist alles.Wenn das Tier bei einem langsamen Rundkurs nicht aus dem Boot springt,ist der Spass an der Sache da.Grundsätzlich aber festbinden,da der Jagdinstinkt bei einem vorbeilaufenden Hasen urplötzlich erwacht.Mein Dackel sprang bei 40 km/h aus dem offenen Fenster.(ohne bleibende Schäden)

Zuladungsgewicht beachten. - (gespann, Beiwagen, Tiere)

ich sah mal beim tanken ein Motorrad, daneben ein mittelgroßer Hund. Als Herrchen wiederkam, sprang er in eine kleinere Reisetasche auf dem Tank, bekam einen Socken mit 4 Löchern (Augen und Ohren) über die Schnauze, saß in Fahrtrichtung hinter der Scheibe, Reißverschluß bis zum Hals zu und los ging es.

Ich fahre seit 10 Jahren ein BMW-Oldtimergespann. Damals hatte ich eine Schäferhündin, die mit ihren 7 Jahren sofort als Beifahrer begeistert war. Sie gewöhnte sich sehr schnell an die Gletscherbrille für Lawinensuchhunde damit sie mitfahren durfte. Sie blieb im Boot so bewegungslos sitzen, dass ich oft die Frage hörte: ist der Hund echt? Seit 3 ,5 Jahren fährt jetzt mein Labi mit - seit seiner 7. Lebenswoche. Er sitzt immer gegen die Fahrtrichtung weil er da vermutlich besser sieht und er braucht auch keine Brille weil völlig unempfindlich. Ich schnalle ihn nicht mal an, denke mir, dass er bei einem evtl. Ausritt mehr Chancen hätte davonzukommen. Er ist noch nie rausgesprungen und ich bin doch auch zügig unterwegs. Ich glaube, es ist alles eine Vertrauenssache. Uns beiden macht es riesig Spass !

Bei gutem Wetter habe ich meinen Neufundländer immer mitgenommen, beim ersten mal musste ich die 70 kg Lebendgewicht reinheben, dann fehlte er mal zur Abfahrt zum Treffen und nach langer Suche fand ihn mein Enkel im Seitenwagen ! Ab da machte er sich stundenlang im Beiwagen breit wenn das Verdeck offen war. Bei jeder Gelegenheit hüpfte er rein. Beim Treffen in Furtwangen regenete es die ganze Nacht, da musst ich ihn mit ins Zelt nehmen, das war nicht gerade super. Ab da nur nach Wetterbericht. Karl

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