Warum ist mit einem breiteren Reifen mehr Schräglage für die selbe Kurvengeschwindigkeit nötig?

1 Antwort

Zeichne einml ein Kräfteparallelogramm auf, mit Schwerkraft, Fliehkraft und der das Gleichgewicht herstellenden Resultierenden, die vom Schwerpunkt zum Reifenaufstandspunkt geht. Bei einem sehr schmalen Rad entfernt sich der Aufstandspunkt in Schräglage nicht weit aus der Mittelebene des Motorrads. Je breiter das Rad ist, desto weiter wandert beim Umlegen der Aufstandspunkt aus der Mittelebene, wodurch die das Gleichgewicht zwischen Fliehkraft und Schwerkraft herstellende Schräglage größer werden muss. Die Reifenwölbung ist m.E. wurscht.

Muss es immer ein Gas im Reifen sein?

Gestern habe ich etwas mit „Bauschaum“ versucht. Dabei hatte ich folgende Idee:

Warum kann man im Reifen nicht an Stelle von Luft (oder Gase) eine Füllmasse verwenden, die elastisch ist und auch die Eigenschaften eines mit Luft gefüllten Reifens erfüllt. Die müssen natürlich die Federung und auch den „Schwall“ erfüllen.

Ich denke solche „Füllmittel“ oder „Geleemassen“ gibt es sicher. Füllstoffe gibt es auch elastisch, die sich wie Luft an der Auflagefläche etwas komprimieren lassen. Eine Geleemasse wie das „Ballistische Gel“ erfüllen sicher auch die Vorraussetzungen. Darf natürlich nicht hart werden und sich wie einen Vollgummireifen fahren. Gruß Bonny

...zur Frage

Schiefe Sitzposition auf Motorrad trotzdem Geradeausfahrt?

Moin,

Ich habe es selber nie bemerkt, doch meine Kollegen meinten ich sitze schief auf dem Motorrad. Jetzt wo ich es weiß stört es mich ungemein und das ist wahrscheinlich auch die erklärung warum meine alten Reifen schief abgefahren waren. Nun habe ich neue Reifen auf meinem Motorrad aber dennoch Sitze ich genauso schief wie vorher drauf. Ich kann mich mit dem Motorrad in einer gerade linie hinsetzen, jedoch ist das Anstrengend und das Motorrad kippt gefühlt zur seite weg. Anschauungsbild ist dabei. Hoffe jemand kann mit sagen woran es liegt. :S

...zur Frage

Reifen baut ab?!

Hallo zusammen,

vorerst die technischen Informationen: Hinterradreifen = Pirelli Angel ST, DOT = 4011, Laufleistung: 8.579 km, Anfangsprofiltiefe: durchgängig 6,5mm, jetzt mittig: 3,5, seitlich 4,5 mm. Nach meiner Rechnung ist der HR noch "gut" für ca. 5.500 km, bis 1,6mm erreicht sind. Lufttemperatur ca. 30° C (Heute), Reifenluftdruck kalt: 2,6 bar (Handbuch 2,5)

Letztes WE rutschte der HR (für ca. 5 m) am Ende einer langezogenen, bergaufführenden Linkskurve. Fünfter Gang, ca. 120 km/h, recht ordentliche Schräglage.
Vorhin: Micky-Maus-Strecke, nur vierter Gang, mässige Schräglage in Linkskurve. Gas aufgezogen, HR rutscht wieder, aber mit der Tendenz "Querstand". Das war nicht mehr "feierlich". Wer jetzt denkt, dass deralte mit Kettenfett herumschmiert (2 x Linkskurve), der irrt.

Bei diesen Beispielen kann man wohl davon sprechen, dass der Reifen abbaut. Meine Fragen sind: Was passiert physikalisch mit dem Reifen, wenn man von "abbauen" spricht?

Ist das "Verhalten" des HR im normalen Bereich? Er ist nicht alt, hat noch gut Profil. Ich bilde mir das Gerutsche auch nicht ein, denn meine Sensoren im Hintern funktionieren.

Noch eine Bitte: Reifenempfehlungen sind zwar nett gemeint, aber das schaffe ich noch aus eigener Kraft. :-)

Ein Gruß von Kostja

...zur Frage

Kleine Schraube im Reifen!

Guten Tag liebe MF-Community. Ich habe ein Problem: In dem Hinterreifen meiner 125er musste ich ein kleines Schräubchen feststellen. Ich fahr seit Samstag damit rum und merke keinen Druckverlust im Reifen. Ich wollte das Loch bald stopfen lassen, da dies eine sehr billige Variante ist, habe nicht unbedingt das Geld mir für 130€ einen neuen zu besorgen. Habe darauf hin mal bei First Stop angerufen und diese teilten mir mit, ich solle mal probieren, ob die Schraube ganz durch ist (auf jeden Fall ein neuer Reifen), oder, ob sie nur in der "Verkleidung" des Reifens steckt, somit könnten sie das Loch stopfen. Dazu schlug mir der nette Mann von First Stop vor, dass ich Prilwasser auf die Stelle mit der Schraube sprüh und wenn sich Bläschen bilden, ist der Reifen durch. Ich habe dies soeben getan und mein Onkel war auch dabei. Es haben sich wirklich seeehr kleine Bläschen gebildet, mein Onkel meinte aber, dass das vom Prilwasser kommt (kennt man ja, dass sich da öfters mal kleine Bläschen bilden) und nicht aus dem Reifen. Er sagte, dass man nach den 3 Tagen, die ich damit schon weiter fahr, auf jeden Fall etwas merken würde, sprich, der Reifendruck würde niedriger sein.

Ist das mit den Bläschen "normal" oder tritt dort wirklich Luft aus?

Kann ich mir auch billigere Reifen holen und die selber montieren? Ist das kompliziert?

Und bezahlt das die Versicherung/Haftpflicht?

...zur Frage

Warum bekommt man nicht immer einen Highsider, wenn der Reifen wieder Grip bekommt?

Schon öfter war mir das Motorrad auf kleinen Ölspuren oder Laub hinten weggerutscht. Eigentlich kein Problem. Auch "Driften" mit Absicht hatte mir meist Spaß gemacht. Aber wenn das Hinterrad wegrutscht und dann plötzlich wieder Grip bekommen hat, warum hatte ich (Gott-Seih-Dank) noch nie einen Highsider?

Sehr häufig hatte ich schon das Wegrutschen bei Nässe auf Fahrbahnmarkierungen, Gullydeckel und besonders beim Überfahren von Straßenbahngleisen. Da rechne ich schon damit. Nur die "relative" Geschwindigkeit kann es nicht sein. Auf kleinen Ölspuren hatte ich die "besondere Erfahrung" auch schon auf der Autobahn bei Geschwindigkeiten zwischen 120-140 km/h gemacht. Das ist mehr als unangenehm. Aber abgesehen von meinem Unfall im Frühjahr (1,50m breite Ölspur) bin ich (fast) nie gestürzt.

Warum blieb mir ein Highsider erspart, wenn der Hinterreifen plötzlich wieder Grip bekommen hat? Gruß Bonny

...zur Frage

Wieso rutschen beim Motorradrennen im Regen die Motorräder nicht weg?

Ich habe gestern eine Aufzeichnung einer Moto-GP im Regen gesehen. Die hatten eine Schräglage, die ich kaum bei trockener Straße erreiche. Natürlich weiß ich, dass es eine Sache der Reifen ist, aber auch die Physik ist mal am Ende. Grade, wenn es anfängt zu regnen rutscht es doch extrem. Es bildet sich doch ein Schmierfilm auf dem kaum noch Grip ist.

Es ist aber nicht nur die Kurve. In der Übertragung war zu sehen, wie einer aus der Kurve kam, stark beschleunigt hatte und dabei ging das Vorderrad hoch. Hat ihn nicht weiter interessiert. Er ist so weitergefahren, als wenn die Straße trocken wäre. Hat es länger geregnet, ist der Schmierfilm zwar weg, aber bei höheren Geschwindigkeiten kommt doch das „Aquaplaning“. Wieso halten die Reifen den Grip, obwohl es eigentlich zwischen Reifen und Straßenbelag einen Wasserfilm geben muss.

Besteht die Rennpiste aus einem anderen Belag als „normale“ Straßen? Aber selbst wenn man die Straße mit „doppelseitigem Klebeband“ bepflastern würde, da ist immer noch der Wasserfilm. Klar, dass es „spezielle Regenreifen“ sind, aber trotzdem verstehe ich nicht, warum die nicht wegrutschen. Gruß Bonny

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?