Wie werde ich die Unsicherheit beim Schalten los?

4 Antworten

Der Fahrlehrer ist dazu da, dir das Fahren beizubringen und alle Fragen zu beantworten. Theoretische Ratschläge helfen hier eher wenig, da sich doch vieles erst aus der Situation ergibt.

Wie soll man z.B. Anfahren am Berg tehoretisch erklären, wo doch jedes Bike so seine (technischen) Eigenheiten hat. Bei dem einen brauchst du viel Gas, bei dem anderen recht es schon die Kupllung langsam kommen zu lassen damit sich die Fuhre in Bewegung setzt.

Also wenn du stehen bleiben musst, dann ziehst du einfach durchgehend die Kupplung, und versuchst (am besten noch während des ausrollens) runterzuschalten, aber du kannst auch im Stand bei laufendem Motor runter schalten.

Wenn du im Stau Bist, dann musst du halt immer wieder die Kupplung schleifen lassen, losfahren, und wenn du wieder stehen bleiben musst ziehst du wieder die Kupplung.

Ja du kannst komplett vom 6 in den 1 runter schalten, solange der Motor läuft und du die Kupplung gezogen lässt. Manchmal jedoch hängen die Gänge, dann lässt du die Kupplung kurz bis zum Schleifpunkt los, ziehst diese wieder und versuchst es erneut.

Es gibt keinen Spezialgang um Bergauf zu fahren. 
Fahr einfach ganz normal weiter, und wenn du merkst, dass das Moped langsamer wird, dann versuch mehr Gas zu geben, wenn das allerdings nicht hilft dann schaltest du runter.

Ich war vor meinen Fahrstunden auch unsicher.

Ich hab (mit 15) den AM gemacht bin aber nur Roller gefahren und jetzt mit 16 mach ich A1 und eigentlich ist es extremst easy, auch wenn man sich am Anfang Sorgen macht.

Halli Hallo, habe mir die anderen Beiträge nicht durchgelesen, aber hier meine Antwort.

1. Ja, immer nur einen Gang runter schalten, aber du kannst während du die Kupplung hältst vom z.B. 4. in den 1. Gang schalten. Das heisst: "Gas weg -> Kupplung ziehen und so lassen -> vom 4. in 3. vom 3. in 2. vom 2. in 1. Gang (3x mit Fuss den Schalthebel nach unten drücken) -> Stehen bleiben. -> Kupplung und Gas kommen lassen bzw. geben und anfahren."

2. Im Stau gehst du in den ersten Gang bei entsprechender Umdrehungszahl/Geschwindigkeit (c.a. 1500/5-15km/h). Um nachzurollen hälst du die Kupplung am Schleifpunkt ohne Gas, so dass du mit circa Schrittgeschwindigkeit nachrollst.

3. Gas weg -> Kupplung ziehen und halten -> in den 1. Gang oder Neutral (bei Neutral musst du Kupplung nicht halten) und gleichzeitig bremsen, kannst du aber auch schon während dem Kupplung ziehen machen. -> anhalten und Fuss abstellen.

4. Fahrlehrer hat recht. "Gas weg -> Kupplung ziehen und halten (so lange bis ich schreibe, dass du sie wieder loslassen kannst!) -> Einmal Schalthebel mit Fuss nach unten tippen und du bist vom 6. im 5. Gang. Dann das gleiche nochmal und du kommst vom 5. in den 4., nochmal= vom 4. in 3., nochmal= vom 3. in 2., nochmal = vom 2. in 1. -> anhalten, bremse halten, damit du nicht wegrollst und Kupplung ist seit dem Schaltvorgang IMMER NOCH gezogen. -> Ampel grün und du bist in keinem Gefälle oder Steigung? Bremse frei, angemessen Gas geben und Kupplung vorsichtig kommen lassen, um im 1. Gang anzufahren. -> Kupplung loslassen.

5. Kann man nicht genau sagen, welchen Gang du brauchst, denn das hängt von der Steigung des Bergs ab. Schau einfach, dass du irgendwo zwischen 2500-3500 Umdrehungen am Berg hast, dann sollte das passen. Aber ich denke, dass ein "Berg" mit einer 50ccm mindestens im 2. Gang gefahren werden kann. Fahre selber eine 700ccm, daher weiss ich nicht genau wie viel Leistung deine Perle hat.

Zu deiner letzten Frage, ob ich auch so unsicher bin: Ich mache selber gerade den Führerschein (Prüfung am 02.09.16 <3) und bin beim Schalten noch etwas langsamer, soll heissen, dass ich circa 2-3 Sekunden für einen Schaltvorgang brauche, weil ich versuche vorsichtig auskuppeln, damit das Motorrad nicht ruckartig in den nächst höheren Gang springt, sondern fliessend. Ausserdem bin ich ein wenig unsicher beim Ein- und Auskuppeln vor Kurven, weil ich ab und zu zu spät diesen Vorgang einleite und knapp vor der Kurve noch am auskuppeln bin.

Naja hoffe ich konnte dir helfen. Liebe Grüsse VinCal. RideSafe

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Danke für die Antwort, war sehr hilfreich! Viel Glück bei deiner Prüfung ;-)

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@Bettey

Danke dir! Viel Spass beim Fahren :)

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Unsicherheit nach Motorradunfall?

Ich habe meine neue MT-125 seit Mitte Mai und hab mich letzte Woche mit 60km/h auf Maul gelegt. Mir geht es gut und das Moped hat auch nicht sehr viel abbekommen. Jedoch habe ich beim Fahren jetzt ein ungutes Gefühl. Ich war heute beim 3000er Service und hab das Moped nochmal durchchecken lassen. Die Gabel und der Lenker waren verdreht, was jedoch durch Lösen der Fixpunkte gerichtet werden konnte. Jedoch habe ich beim Fahren immernoch das Gefühl das ich im Moment vor dem Sturz hatte. Es fühlt sich in der kleinsten Kurve an, als wenn mir das Hinterrad wegrutscht. Ich habe keine Sicherheit auf dem Moped mehr, ich fühle mich wieder wie ein Fahrschüler in seiner ersten Fahrstunde. Ich habe in jeder Kurve das Bild vom Unfall im Auge und habe sogar Alpträume von dem Ereignis. Hattet ihr solche Probleme nach eurem Unfall? Was kann man dagegen tun?

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Motorradeinstieg: Günstige kleine Maschine und nach 1-2 Jahren upgraden oder gleich Traumbike kaufen und behalten...wie schätzt ihr das Risiko ein?

Liebe Community,

ich mache z.Z. meinen Führerschein Klasse A und bin unsicher wieviel ich für das erste Motorrad ausgeben soll. Warum frage ich das? Viele Leute meinen das erste Bike droppt man auf jeden Fall und dann wäre es schade, wenn man wegen mangelnder Erfahrung teures neueres Modell beschädigt. Mein Traumbike ist die 2016er Suzuki SV 650 und sie liegt noch in meinem Budget von etwa 6000 EUR. Die Frage ist, sollte ich wirklich so viel ausgeben?

Meine Vorstellungen:

  • alltagstaugliches Naked oder Sport
  • 300 - 650cc, kein 600cc Vierzylinder
  • 40 - 80 PS (!)
  • Direkteinspritzung
  • 200 kg oder weniger
  • niedrige Sitzbank

Bisher angesehen habe ich mir:

  • 2016 Suzuki SV 650 - 5300 EUR
  • 2016 Honda CBR 500R - 5800 EUR
  • 2015 Yamaha R3 - ca. 4700 EUR
  • 2014 Kawasaki Ninja 300 - ca. 4000 EUR
  • 2007 Kawasaki ER-6F - ca. 3000 EUR
  • 2007 Suzuki SV 650 - ca. 3000 EUR

Man sieht leicht, dass die Bikes mit 300-500cc vergleichsweise teuer und relativ neu sind. Bei 4000 EUR würde ein Schaden aber immernoch weh tun. Die älteren ER-6F und SV 650 sind etwas günstiger aber nicht so verschieden von der 2016er SV. Daher wäre es auch schwierig zu rechtfertigen nach zwei Jahren ein eher kosmetisches Upgrade auf ein neueres Modell durchzuführen.

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