Sportreifen auf Temperatur bringen

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5 Antworten

den Reifen auf Temperatur bringen ist bei entsprechender Fahrweise kein Problem. Dafür muss man aber nicht zwingend Rasen. Die Frage ist mehr, obs benötigt wird. Wenn du keine Rennen fährst, ist der Grenzbereich nicht so ausschlaggebend. Grundsätzlich gilt bei Reifen folgendes: Reifen die sehr spät in den Grenzbereich kommen, haben einen entsprechend schmalen. Reifen, die schneller zu schmieren beginnen sind gutmütiger, d.h. die kündigen sich schön brav an bevors zu erheblichem Gripverlust kommt. Und genau da würde ich überlegen was besser ist. Für die Rennstrecke ist natürlich die 1. Version überlegen. Auf der Straße bezweifel ich das aber ganz stark an!

Sogenannte Sportreifen brauchen eine gewisse höhere Temperatur als Tourenreifen, eine Fahrt geradeaus über 15km reicht sicher nicht aus um einen Sportreifen in sein "optimales" Temperaturfenster zu bekommen, was wiederum aber nicht bedeutet, das der Reifen in Kurven null Grip hat.

Schau dir auch mal diesen Link an, dort ist ein kleine Grafik hinterlegt: http://www.motorradfrage.net/frage/sind-sportreifen-bei-kuehlen-aussentemperaturen-schlechter-als-sporttourenreifen

klasse grafik!

wenn man sich ungefähr nach dieser richten könnte, so ist ja bei warmen wetter der vorteil (wenn auch nur minimal) von den sportreifen schnell erreicht und noch weiter platz nach oben frei.

so 30°C sollten bei 20+°C außentemperatur im sommer doch in paar minuten erreicht sein. zwar hat man dann noch lange nicht das maximale potential aus dem reifen ausgeschöpft aber die angst von zuwenig kaltgrip ist dann auch unbegründet

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Hallo neor1!

Irgendwie ist es mir immer wieder schleierhaft warum die Supersportreifen für den normalen Landstrassenbetrieb aufs Motorrad "müssen". Die Reifenindustrie baut heutzutage für jeden Zweck geeignete Reifen. Welchen "Zweck" Du verfolgst kannst nur Du selbst beantworten. Vor einigen Jahren gab es einen in meinen Augen sehr interessanten Reifentest ... es geht mir da weniger um die Ergebnisse der Probanten als vielmehr um die Aussagen "zwischen den Zeilen"... lies Dir den Test ruhig einmal in Gänze durch... www.motorradonline.de/de/zubehoer/reifen/vergleichstest-sportreifen-und-tourensportreifen/115423

klasse Link! :-)

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Sportliche Reifen für die Straße benötigen nicht die ganz hohen Temperaturen der echten Rennreifen. So blöd sind die Hersteller ja auch nicht. 30 °C sind nicht so viel. Das sollte also schon zu schaffen sein.

Gegebenenfalls mit etwas geringerem Luftdruck probieren, umso schneller wird der Schlappen warm. Aber Vorsicht wegen dem etwas anderen Fahrverhalten am Anfang. Im Zweifel den korrekten Luftdruck nehmen.

Ich habe auch den PiPo drauf wie Kaheiro und bin auch voll zufrieden. Nass super, trocken auch super, aber die ersten 10 km mit etwas Respekt.

Das ist schon ein goiler Reifen und der hält auch länger,oder es liegt daran das ich noch nen paar Punkte in Norddeutschland habe...grins.

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@Kaheiro

Punkte und Reifen - interessante Kombination. Aber es stimmt, man sollte sich dann doch manchmal etwas zurückhalten, was dem Verschleiß zugute kommt. :-)

Aber der PiPo hält sowieso eigentlich überraschend lange. Mein erstes großes Moped mit über 100 PS: Bridgestone BT57 nach 1.500 km weg, Kosten 140,- DM für ein H-Reifen. Jetzt mit 1,5 mal soviel Power und entspr. Fahrweise 3.500 km mit dem hinteren PiPo für 140,- EUR. Und der PiPo ist unvergleichlich viel besser, das kann man kaum in Worte fassen.

Wenn ich die Zahlen richtig weiß: Pilot Road max. 52° Schräglage. Power 56°. Wenn ich mit 50° fahre und muss doch überraschend bremsen, bin ich über den PiPo mehr als froh. Ein Hinfaller kostet nämlich mehr als 10 Satz Reifen.

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Ich fahte den Pilot Power 2ct,der klebt wie Sau und ist nicht nur für die Renne und Temperaturprobleme hatte ich auch noch nicht.Für die Renne würde ich eh Slicks nehmen.

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