Sollte man ein Motorrad Motor ab und zu "frei fahren"?

2 Antworten

Prinzipiell muß es korrekter Weise heißen das ein Motor eine Mindest-Betriebs-Temperatur erreichen muß um zu verhindern das sich leistungssenkende und/oder Motorschädigende Ablagerungen bilden. Das ist im normalen Kurzstreckenverkehr nun mal eben nicht gegeben. Richtig frei fahren von Ablagerungen etc kann man einen Motor nur auf langen Strecken, aber eben ohne Geschwindigkeits/Beschleunigungs-Orgien. Die Wassertemperatur ist nicht aussagekräftig was das erreichen der Betriebstemperatur betrifft, und auch die Öltemperatur ist nicht wirklich das Kriterium, aber ein "besserer" Anhaltspunkt. Öl muß um das unvermeidbar eindringende Kondenswasser auszuschwitzen, eine Temperatur von mindestens dem Siedepunkt von Wasser haben, und das solange bis alles an Kondenswasser ausgeschwitzt ist, also annähern 100Grad oder knapp drüber. Man müßte an allen an der Verbrennung beteiligten Elementen und sämtlichen Flüssigkeiten Sensoren anbringen, was natürlich erstens fast Unmöglich und zweitens von nem Normalfahrer gar nicht alles Kontrolliert werden kann. Fazit: Freifahren JA, aber mit Verstand und lieber ne längere Strecke als Kurz und Wild. Letzteres (kurz/wild) schadet mehr als es nutzt weil es durch extreme Temperaturunterschiede im Gehäuse die Bildung von Kondenswasser fördert, Olli

Ist doch Quark. Was soll das bringen?? Richtig ist, dass bei einer längeren, moderaten Fahrt in optimaler Betriebstemperatur Ablagerungen an der Zünkerze lösen und allfälliges Wasser im Motorenöl verdunstet. Ein Motor mag aber weder hohe Drehzahlen noch heftige Temperaturschwankungen noch Überhitzung. Ganz egal, was Dir die Werbung suggeriert. Dieser Tipp ist doch nur eine Entschuldigung für Heizer.

Honda cbr 600 rr pc 37 springt an, haut aber Flammen raus (nur beim Gas geben) und es leuchtet die Ölleuchte rot dabei & Abblendlicht und Fernlicht gehen nicht?

Hallo ihr Lieben,

leider haben irgendwelche ... mehrmals mein Motorrad angefahren und sind dann abgehauen. Diesmal lag es wohl länger auf der Seite im Gras und ist dann erstmal kurz nicht angesprungen, denke es lag aber im Nachhinein an der Batterie. Auf der ersten Fahrt ging dann erstmal das Abblend und Fernlicht nicht, leuchtete nach 3 Minuten Fahrt aber wieder. Bin dann 30 Minuten gefahren und als ich es dann abgestellt habe an der Tanke, sprang sie erstmal nicht wieder an, als ich sie dann ca. 3 h stehen lassen hab sprang sie wieder sofort an, Licht ging trotz 30 Minuten fahren immernoch nicht. Am nächsten Tag konnte ich ganz normal mit dem Motorrad fahren, jedoch immer noch ohne Licht. Dann stand sie privat bedingt erstmal rum 1 Monat und ging danach nicht mehr wieder an. Nachdem ich die Batterie aufgeladen habe ist es dann nach mehreren Versuchen wieder angesprungen, das Fernlicht und das Abblendlicht gehen immernoch nicht. Das Standlicht und die Rückleuchte funktionieren. Außerdem kommen kleine Flammen aus dem Auspuff, wenn man Gas gibt (ab 4-5k) und es leuchtet die rote Öldruck Warnleuchte auf (wie gesagt nur wenn dann ploppen losgeht). 

Das Licht müsste mit Wackelkontakte und Sicherungen checken und evtl. Glühbirne austauschen eigentlich gemacht sein, da sie ja noch 1 Mal ging beim fahren für eine längere Zeit und das Standlicht funktioniert, oder?
Was mir aber Kummer bereitet ist der Motor, was könnte die Ursache sein für das poppen?

- Ölstand auf max
- Äußere Schäden am Motor oder anderen wichtigen Getriebeteilen nicht erkennbar (auf Gras und weicher Erde gelandet)
- Zündkerzen und kompletter Scheinwerfer erst vor 1/2 Jahr gemacht worden

Vielleicht kann mir ja jemand von euch weiterhelfen bevor ich in die Werkstatt muss wegen diesem Typ??

Vielen lieben Dank schonmal :)

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