Hmm. Hier ist eine Ferndiagnose schwierig. Rückenschmerzen kommen oft Verspannungnen bei Überlastung (Teufelskreis: untrainierter Rücken wird einer ungewohnten Anstrengung ausgesetzt -> Verspannung -> Schmerzen -> noch mehr Verspannung aufgrund ungünstiger Schonhaltung). Ich würde so vorgehen: Abklärung beim Arzt (zum Ausschluss anderer Ursachen) und dann gegebenenfalls sich physiotherapeutisch Beraten lassen bezüglich geeignetem Aufbautraining.

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Entscheidend ist wohl, was Du unter "gut" verstehst. Wenn Dein neues 2-Mann-Zelt einfach nur regensicher sein soll, dann musst Du für gute Qualität ca. 200 Euro rechnen. Ein Schnäppchen kann sicher auch einmal darunter liegen. Sollte das Zelt jedoch noch ein möglichst geringes Packmass und ein (auf dem Motorrad ein bisschen weniger wichtig) geringes Gewicht aufweisen, dann kann man gerne auch gegen 1000.- Euro hinblättern. Quelle: http://www.spatz.ch.

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Das wichtigste wurde bereits gesagt. WD-40 eignet sich hervorragend für flächigen Einsatz, dann sollte aber nicht die funzeligen Sissi-Dosen genommen werden sondern die sog. "WD-40 Big Blast Can" mit grösserer Sprühleistung. Noch besser: man kauft sich ein 5-Liter-Kanister mit beiliegendem Handzerstäuber: günstiger, weniger Abfall, besser regulierbar (von einzelnen hauchzarten Tröpfchen bis grossflächigem Auftrag). Beim Bike-Konservieren nur schauen, dass nichts auf Sitz, Fussrasten und Bremsscheiben kommt.

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Ein Benzinzusatz zur Leistungssteigerung dient nur zur Steigerung des Umsatzes eines Scharlatanes. Allerdings gibt es Benzinzusätze, die (für gelegentliche Anwendung) beim vollem Tank für die Entwässerung und Reinigung von Benzinfilter und Vergasser resp. Pumpe ganz nützlich sind. Eine günstige Alternative findet sich hier: http://motorradtouren.twoday.net/stories/4456147/

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Ich nehme an, du sprichst vom statischen Auswuchten auf einem Pendelbock (z.B. wie hier beschrieben: http://motorradtouren.twoday.net/stories/5366073/). Der Witz dabei ist, dass der Rollwiderstand mit den ungekapselten, kleinen Kugellagerrollen und der Steckachse möglichst gering ist. Das robustere, gekapselte und gefettete Radlager hat da einen höheren Rollwiderstand. Je kleiner der Rollwiderstand, desto feiner lässt sich so ein Rad auswuchten. Ein wenig genauer als ein Autorad (meist auf 5g genau) darf es dabei schon sein.

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Mein Reifenhändler wuchtete mein Vorderrad aus und bemerkte dann plötzlich, dass er mein BMW-Hinterrad wegen eines fehlenden Adapters nicht auswuchten konnte. Er wollte mir dann weismachen, dass das Auswuchten des Hinterrades "wegen der Federung" gar nicht nötig sei. Das halte ich für reinen Quatsch und Ausrede, dass sich solche sog. Fachbetriebe die nötigen Gerätschaften besorgen. Für mich war das ein Grund mir die nötigen Utensilien (Wuchtbock, Adapter für BMW 4-Loch) zu beschaffen und mache es nun selber.

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Mit Sicherheit nicht. Auch wenn vielleicht nur zu einem geringen Teil, so macht die innere Reibung auch Gas- und Luftwiderstand aus (z.B. Bewegung der Luft im Kurbelwellengehäuse durch die Kolbenbewegung mit entsprechender Entlüftung oder Ölkreislauf). Gas- und Flüssigkeitswiderstand wächst aber im Quadrat der Geschwindikeit.

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Schmerzen in den Handgelenken auf Grund von vielem Kupplen oder nach vorne verlagertem Gewicht entstehen durch eine Überlastung. In der Regel wird sich Dein Körper mit der Zeit an diese Belastung gewöhnen (sich anpassen) und die Schmerzen werden abnehmen/verschwinden. Dies ist nicht der Fall, wenn die Belastung so gross ist, dass die "Abnützung" grösser ist als der reaktive "Aufbau" (der Sehnen, Muskeln, Knochen). Im diesem Fall droht längerfristig ein chronischer Schaden. Die Punkte, die man dagegen tun kann, wurden oben schon genannt: Kurzfristig: Schonung, Schmerzbehandlung, ev. Haltungsergonomie kontrollieren (die schonenste Handhaltung ist die Flucht des Handrückens mit dem Vorderarm). Mittel-/Langfristig: Gewöhnung (d.h. mehr Motorradfahren), unterstützt durch entsprechende Kräftigungsübungen. Siehe dazu auch hier: http://motorradtouren.twoday.net/stories/3883246/

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So wie die Frage gestellt ist: nein, wenn Du die Inspektion für einmal 2000 km später machst sind bei "normaler" Nutzung des Bikes keine Nachteile zu erwarten (Andererseits können 10'000 Km auf staubigen, unbefestigten Strassen für den Luftfilter durchaus schon zu viel sein). Regelmässig eingehaltene, sauber durchgeführte Inspektionsintervalle verlängern simpel und einfach die Lebenszeit deines Motorrades. Je gewissenhafter und sorgfältiger Betriebsstoffe kontrolliert, Ventile eingestellt, Reifen gecheckt und allfällige Schäden repariert werden, desto zuverlässiger und sicherer bist Du unterwegs und desto länger hast Du ein 1A-Motorrad. Natürlich kann man auch den Luftfilter nur alle 30'000 km reinigen und ersetzen oder das Motorenöl einmal 20'000 drin lassen. Der Motor wird nicht gleich explodieren, er wird aber ein wenig früher sein Lebenslichtlein ausblasen.

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Ist doch Quark. Was soll das bringen?? Richtig ist, dass bei einer längeren, moderaten Fahrt in optimaler Betriebstemperatur Ablagerungen an der Zünkerze lösen und allfälliges Wasser im Motorenöl verdunstet. Ein Motor mag aber weder hohe Drehzahlen noch heftige Temperaturschwankungen noch Überhitzung. Ganz egal, was Dir die Werbung suggeriert. Dieser Tipp ist doch nur eine Entschuldigung für Heizer.

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Die Frage ist mir nicht ganz klar. Steuerkettenspanner funktionieren i.d.R. mit Federspannung und einer kettenseitigen Kunststoff-Auflage. Auch gibt es Spanner, die mit einer Kolben-Betätigung unter Motoröl-Hydraulikdruck funktionieren. Da alles kaputt gehen kann, so auch ein Steuerkettenspanner. Meinst Du das mit "hängen"? Da eine nicht gespannte Steuerkette von dem Kettenrad springen, und damit einen veritablen Motorenschaden verursachen kann, würde ich dem bei Verdacht nachgehen.

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Es gibt für Brillengläser und Visiere Anti-Beschlag-Sprays. Die Wirkung ist aber bescheiden und sie müssen regelmässig, d.h. vor jeder Fahrt angewendet werden. Ich habe mich einmal mit einem (brillentragenden, motorradfahrenden) Optiker über dieses Problem unterhalten. Er meinte, dass die einzige brauchbare Lösung Eintageslinsen seien, die man an kritischen "Beschlag-Tagen" (d.h. nass, kalt) anstatt Brille einsetzen soll.

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Was Du meinst ist der Wirkungsgrad. Der liegt bei Verbrennungsmotoren, je nach Art und Grösse zwischen 0,2 (kleiner 2-Takter) und 0,6 (grosser Schiffsdieselmotor). Dazu kommen dann noch nachgeschaltete Verluste (Getriebe, Endantrieb, Luftwiderstand, Rollwiderstand). Bei einem Motorrad, so schätze ich mal hast Du ausgehend von der chemischen Energie (Treibstoff) bis zur kinetischen Energie der Vorwärtsbewegung etwa einen Verlust von 70 - 80%. Also einen Gesamt-Wirkungsgrad von 0,2 - 0,3.

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Eher nein. Ich habe so ein Teil im Auto, dass fängt bei +4 Grad Celsius an nervig zu piepen. Das mag hilfreich sein, dass ich als degenerierter Autofahrer daran denke, dass die Strassennässe nun auch gefroren sein könnte. Beim Motorrad habe ich die Information "es ist kalt" auch so. Zudem kann ein Strassenstück auch bei Plus-Graden vereist sein oder hinter einer Biegung kann sich eine gefrohrene Pfütze Schmelzwasser sich auch bei schönem Sonnenschein und +15 Grad Lufttemperatur verbergen. Meine persönliche Meinung: eine nette Spielerei, bringt aber für die Sicherheit nicht wirklich was.

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Der Benzinfilter ist da, damit feste Verunreinigungen im Treibstoff nicht in den Vergasser/Einspritzer oder Motor gelangen. Die bleiben dann da und verschlechtern den Durchfluss durch den Filter, was zu Aussetzern im Motorlauf führen kann. Benzinfilter können zudem durch angesaugtes Wasser verstopfen. Dies deshalb, weil Wasser sich in Benzin nicht löst, sondern tropfenförmig bleibt. Siehe dazu auch diesen Tipp: http://motorradtouren.twoday.net/stories/4456147/

In der Regel schreiben die Hersteller einen gewissen Reinigungs- oder Auswechselzyklus vor (z.B. alle 10'000 km). Dieser sollte im Handbuch angegeben sein. Nach 10'000 km sind etwas 600 Liter Treibstoff durch den Benzinfilter geflossen, da kann schon mal etwas hängenblieben.

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