Reifenpannenset, welche Version nutzt ihr bei welcher Bauart

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9 Antworten

Da meine jetzigen Mopeds leider einen Schlauch im Reifen benötigen, habe ich nur normales Schlauchreparaturzeugs dabei, bei meinem Auto habe ich eine Dichtflüssigkeit, sowie einen Kompressor, und wenns ganz schnell gehen soll, dann nehme ich den Reifen-Pilot. (Ich fahre ein Gasauto, und habe kein Reserverad. Problem ist, wenn die Dichtflüssigkeit sich im Reifen verteilt, dann härtet sie nie ganz aus, und man bekommt eine starke Unwucht, da sich das Zeug´s immer am unteren Reifenstück sammelt. Die Verwendung des Reifendichtzeugs ist auch nur temporär zu empfehlen, die Sauerei, den kram später wieder von der Felge und dem Reifen zu bekommen, ist leider "sehr Zeitraubend" Aber auf jeden Fall ist es billiger, als mit plattem Reifen ne Felge zu schrotten, oder gar nicht vom Fleck zu kommen......

Du schreibst"meine Mopeds leider einen Schlauch benötigen". Was ist daran so schlecht? Bei einem Platten ,muss ich mir nicht direkt einen neuen Reifen kaufen !

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@stratocaster92

Das ist richtig. Meine nur damit, das die Montage eines Reifens mit Schlauch schon etwas umständlicher ist, als die eines "tubless type" Theoretisch könnte ich den Versuch wagen, "Ohne Schlauch" zu fahren, aber da die Felge extra gekennzeichnet ist, lass ich es lieber sein. Als ich neulich nen neuen BT45 aufzog, wollte mir der Reifenhändler partou den alten Schlauch nicht mehr montieren, als ich dann darauf bestand, das er ruhig in der Rechnung vermerken kann, das er keinen neuen verbaut hat, war er beruhigt. Und ich mir sicher, das der alte Qualitätsschlauch von Metzler wesentlich besser und länger hält, als die Ware, die man heute bekommt. Ich würde bei einem tubless Reifen auch ohne wenn und aber, einen Stopfen einziehen lassen, natürlich unter der Vorraussetzung, das der Reifen nicht für Geschwindigkeiten über 210 km/h gedacht ist. Da hätte ich dann doch ein ungutes Gefühl....

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Ich kenne 2 bedingt taugliche Variationen. zum Ersten die Stopfen, die mit einer Ahle von außen eingedrückt werden, durch drehen und herausziehen der Ahle "verknotet" man die mit Klebstoff getränkten Stopfen. Diese Methode wird viel bei Autos verwendet. Nachteil für einen Laien ist hierbei, er erkennt nicht, ob der Reifen durch das Fahren mit zu geringem Luftdruck schon einen Schaden in der Karkasse hat, was beim Weiterfahren zu einem Reifenplatzer führen kann. 2. Methode wäre dann das Reifen-Dicht-Gel. Hier kann ich das von Terra-S empfehlen. Der Fremdkörper wird entfernt, das Gel über das Ventil in den Reifen eingefüllt und der Reifen wieder aufgepumt, fertig. Gleicher Nachteil wie bei der ersten Methode. Gel funktioniert auch bei Schlauchreifen.

Ich persönlich habe mir bei der Tante Louis das Pannenspray von Procycle mach der Empfehlung meines freundlichen Händler zugelegt.Er hat mir gesagt für Schlauchlose Reifen das Beste nach seinen Erfahrungen.Ich selbst habe es noch nicht gebraucht.Aber die Benutzung ist halt auch ganz einfach,auf Ventil aufschrauben und den Reifen damit füllen.Das Mittel dichtet dann die Stelle ab und sollte laut Beschreibung bis zumnächsten Reifendienst halten.Ich muß es auch nicht unbedingt testen.VG Frank

Ich habe zwar Schlauch-Reifen, aber da Mangels Hauptständer und hohem Gewicht der Intruder ein Flicken des Schlauchs nicht in Frage kommt, habe ich nur ein Pannenspray, das hoffentlich bis zur nächsten Werkstattt genug abdichtet. Ansonsten ist ja auch noch der ADAC da.

Deine Vermutung ist richtig.

Eignet sich aber trotzdem nur für kleine Löcher und eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h bis zum nächsten Service.

Es gibt auch ganz andere Erfahrungen, Mancher fuhr schon viele Hunderte km. Aber das darf man nicht empfehlen.

Wer lieber Spider ist "man"?

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@1200RT

Hallo 1200RT.

Konkreter: Ich bezog mich auf die Pannensprays für Schlauchreifen, die einfach eingespritzt werden. Diese bieten nur eine vorübergehende Lösung für die Fahrt zur nächsten Werkstatt. Hier kann ich nicht empfehlen, weiter, bzw. schneller zu fahren, weil es nur eine Notlösung ist, um nicht in der Pampa hängen zu bleiben.

Die richtig von innen einvulkanisierten Gummistopfen sind dann eine ganz andere Geschichte. Löcher in der Mitte der Lauffläche können so dauerhaft instandgesetzt werden. Zu bedenken: Nicht mal beim PKW (der ja vier Reifen hat) werden Beschädigungen in der Nähe / an den Flanken mit den Gummistopfen repariert. Jedenfalls nicht von Fachwerkstätten. Ich hatte erst vor zwei Wochen im Reifen meines PKW eine Schraube und war beim KFZ- Mechanikermeister in meiner Verwandtschaft, bin also "frisch" mit dem Problem konfrontiert gewesen.

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So eine Dichtmasse zum Einsprühen und gleichzeitigem Aufpumpen habe ich mal bei meiner 125er probiert (Schlauchreifen), hat überhaupt nicht geklappt. Vielleicht war ich "damals" noch zu doof, aber das Zeug hat mir nur alles verklebt ;) Also nach Hause geschoben. Vor kurzem habe ich dann das erste Mal einen schlauchlosreifen geflickt (mit geklebten Stopfen), was sehr lange gut funktioniert hat..

Moin moin, ich habe das Set mit dem Stopfen, ähnlich dem BMW-Set, nur zum halben Preis. Der Stopfen wird vom Prinzip hineinvulkanisiert.

Warum soetwas nicht halten soll ist mir schleierhaft. In den 60ern habe ich an Tankstellen und beim Reifenhandel gejobbt, da haben wir täglich Reifen geflickt (nicht nur Schläuche) und zwar schon damals mit so einem Gummistopfen. Und kein Mensch hat etwas dahergeredet, es sei gefährlich! Und ich kenne keinen Menschen, dem so eine Instandsetzung zum Risiko wurde. Also frage ich es einmal hier! VG 1200RT

Hä, wat habe ich da nicht verstanden??? kopfkratz Also keine Antwort, sondern Selbstzweifel?? Wie geht dat nu und wieso klappt dat nicht?????

Fragende Grüße Verena

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@catwoman4

Nix Zweifel liebe Verena, mich nervt das "Sicherheitsdenken" ein wenig :-)

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@1200RT

Lieber Werner, Sicherheitsdenken oder Überlebenswille? :-))

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@catwoman4

Lieber Werner damals fuhren die Autos nur maximal 160 Km/h und nicht wie heute 280Km/h, da war das kein Problem.

Ausserdem hat ein PKW vier Räder und ein Moped nur zwei.

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Kai, die Frage hat mich auch schon bewegt, als ich die Fragestellung vorhin las. Ich glaube, ich würde das Flüssigkeitspannenset bevorzugen. Ich habe letzte Woche im TV gesehen, wie ein Geländeauto ein Loch im Reifen hatte und wie schnell es mit der Flüssigkeit ging, es wieder zu stopfen. Die fuhren dann noch zig KM weiter off road, ohne dass dem Reifen etwas passierte.Die Reifen sind ja schlauchlos. Wird sich Peter für seine Touren jetzt auch kaufen.

Das andere Prinzip würde ich auch gerne erklärt bekommen. VG Verena

Beim Reparieren mit Propfen, muss der Mantel von der Felge abmontiert werden.

Dann wird das kleine Loch (zB. von einem Nagel) aufgebohrt.

Anschliessend wird der Mantel innen aufgeraut und mit Vulanisierkleber beschmiert. ( wie beim Fahradschlauch, nur von innen )

Nun nimmt man den Gummipropfen, ( sieht aus wie ein Pilz mit sehr schlankem Stiel ) und zieht ihn von innen durch das aufgebohrte Loch bis der flache Teil innen am Mantel anliegt und festklebt.

Anschließend wird der Reifen wieder auf die Felge montiert und aufgepumpt.

Kurzum - funktioniert wie ne Fahrradreifen Reperatur, nur wird der Flicken durch den Luftdruck von innen gegen das Loch gepresst.

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Beim Motorradreifen nehme ich Reifenpilot.

Den kann ich immer mitführen, der Reifen wird aufgepumpt und Probleme hatte ich damit noch nie.

Die Version mit Flüssigkeit musste ich erst einmal verwenden, da in den neuen KFZ meist nur noch dieses Zeug als Pannenhilfe dabei ist.

(Ersatzreifen sind wohl mittlerweile zur teuer oder zu schwer)

Gebracht hat diese Pampe garnichts, die Luft ging nur etwas langsamer aus.

Autoreifen repariere ich mit der Gummipropfen - Version.

Das haben wir früher in der Werkstand laufend so gemacht und Probleme gab's meines Wissens dabei nie.

Reifenpilot ist doch auch so eine Art Flüssigkeit, wenn ich nicht irre??

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@user1332

ist eher in Schaumform und hat den Vorteil, dass der Reifen dabei aufgeblasen wird.

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