Motorroller kaufen um damit Fahrübungen zu machen?

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10 Antworten

Nein, ich finde, auf einem Motorroller lernt man etwas ganz wichtiges genau nicht, nämlich dass man Stabilität über festen Kontakt zu Fussrasten und Tank (in der Kurve wenigstens auf einer Seite) und nicht durch festhalten am Lenker bekommt. Vielleicht/wahrscheinlich gibt es zu dem Thema auch gegenteilige Meinungen, ich persönlich fühle mich auf einem Motorroller immer wie ein Affe auf dem Schleifstein.

Affe auf dem Schleifstein beinhaltet doch wohl angewinkelte Beine und vorgebeugten Körper, der sich mit den Händen auf den Lenker abstützt. Das ist die Sitzpsition auf Sportlern und neueren Allroundern. Roller bieten weniger Kniewinkel, vorgestreckte Beine und je nach Ausführung etwas Richtung Sofa. Da muss man sich eben nicht besonders am Lenker festhalten. Der direkte Knieschluss zum Tank ist sicherlich ein Punkt für das Motorrad.

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hallo Sue,

ich habe mit 60 Jahren das Mopedfahren nach knapp 40 Jahren wieder angefangen. Wie Kesha schrieb, bin auch ich zuvor nochmals kräftig in die Pedale gestiegen, um micherneut an ein Zweirad zu gewöhnen.

Roller würde ich, zumindest während der Fahrschule, nicht empfehlen. Gruß, Fritz

Ein Roller hat deutlich andere Fahreigenschaften als ein Motorrad. Andere Sitzposition, kürzerer Radstand, viel kleineres Gewicht...

Als ich 2 Tage einen Roller hatte weil meine CBF in Reparatur war, fühlte ich mich tatsächlich wie der schon angesprochene Affe auf dem Schleifstein. Da ist ein 28"-Fahrrad schon näher (vom Fahrgefühl her) zum Motorrad als der Roller.

Hallo Sue! Als Jugendlicher haben wir uns des Öfteren mal die Roller von Kumpels geliehen (als ich noch keinen A1-Schein hatte) und sind damit ein wenig Probe gefahren ;) Ehrlich gesagt hat mir das für meinen Führerschein nicht viel gebracht (denke ich), das Balancegefühl kam eher vom vielen Fahrradfahren, die Technik etc. ist ja schon ziemlich unterschiedlich. Aber frage doch mal einen Bekannten mit Roller ob du diesen mal testen darfst, vielleicht bringt es dir ja was oder macht dir auch sonst Spaß.

Als Alternative zum Üben würde ich den Roller auch nicht unbedingt ansehen. Da schließe ich mich allen anderen an. Um damit zur Arbeit zu fahren, finde ich einen Roller allein vom Spritverbrauch her schon nicht schlecht. Noch besser, zumindest gesünder für den Geldbeutel und den Körper, wäre allerdings ein Fahrrad, da Du es ja nicht weit hast. Vielleicht wäre das ja auch noch eine Alternative, wenn es in erster Linie um den Weg zur Arbeit geht. Meine morgendliche Wegstrecke beträgt momentan ca. 3,5 Km. Häufig laufe ich sie. Das sind 20 - 25 Minuten, die man sehr gut für sich selber verwenden kann.

Auch wenn der Roller den Motorrädern in vielen Bereichen den Rang weggenommen hat, es geht führerscheinmäßig nicht ohne den Schein auf den Zeirädern alter Schule.

In der Flotte der Fahrzeuge mit Versicherungskennzeichen kommt dem ein Mokick am nächsten. Die Dinger gibt es zwar nicht mehr so häufig, aber die haben ähnliche Fahreugenschaften wie Motorräder.

Mir hat meine Kreidler Florett seinerzeit vor 35 Jahren viele Fahrstunden erspart und so kam ich auf 40 DM Prüfgebühr zusätzlich zum 3er.

Nach bestandener Prüfung kann man sich immer noch zwischen Möp oder Roller entscheiden, oder wie ich, beides kaufen

Ein Roller als Alternative zum Motorrad? Ist doch von der Sitzposition und Fahrverhalten konträr zum Bike. Verstehe ich nicht so ganz.

An deiner Stelle würde ich das Geld für einen Roller nicht investieren. Dann lieber ein altes kleines Bike. Aber ganz ehrlich..... ich habe immer nur 1 STd. in der Woche gemacht. Ich würde das Geld lieber in zusätzliche Fahrstunden nehmen. Es ist normal, dass man erst wieder unsicher ist, wenn man so lange nicht gefahren ist. Du bist nicht routiniert und es fehlt die Fahrpraxis.

Mach dir keinen Kopf, ist ganz normal. Lass dich nicht verunsichern. Kauf dir kein anderes Fahrzeug. Halte furch und vertrau dir selber. Du schaffst das. VG catwoman

Ein Roller ist vom Fahrverhalten nicht mit einem Motorrad zu vergleichen, einer der Gründe sind die deutlich kleineren Räder und eine andere Sitzposition. Zudem kostet die Anschaffung für einen vernünftigen Roller auch einiges an Geld. Insofern kann ich deine Fahrlehrerin nicht unbedingt verstehen.

Wenn überhaupt, dann würde ich eher nach einem Mofa Ausschau halten, welches deutlich größere Räder als ein Roller hat, aber ob du damit das "Feeling" bekommst?

An Deiner Stelle würde ich lieber einen Großteil der Fahrstunden auf den Urlaub legen,und möglichst viel am Stück durchziehen,um mit dem Schein vorwärts zu kommen.

Vergiss den Roller!Kostet viel und bringt nix.

Jep. So wäre es am effizientesten! (Urlaub)

Anstatt "Roller" ginge ja ein Mokick. Da hat man "Motorrad zwischen den Beinen" und größere Reifen.

Ich fahre Roller und Motorrad - ist schon ein großer Unterschied.

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Hallo sue,der Tipp mit dem Roller scheint mir etwas zweifelhaft,sowas würde ich nur bei absoluten "Nullen" in Erwägung ziehen.Ein Mokick wäre eine schwache Alternative,da einige dieser Geräte die gleichen Bedienungselemente haben(um die Bedienungsmotorik zu üben),ansonsten empfehle ich die Fahrstunden mit 2-3Tagen Abstand zu planen,wenn nötig mit einem anderen Fahrlehrer.Gruß U.

Nachtrag:Was mich an der Sache stutzig macht,ist die Aussage,dass es nach "ein paar Kilometern" besser ging.Wenn so lange Pause war und Unsicherheiten sind,sollte es keine Streckenfahrt,sondern Übungsplatz/Schonraum sein.Was-wenn auf der Strecke etwas unvorhergesehenes kommt?Mit einem Neuling unverantwortlich.Slalom,Gefahrbremsung,Schritttempo und Ausweichen müssen beherrscht werden,bevor es auf Strecke geht.Hast du als Anfängerin gleich die "Grosse" gefahren oder hat die Fahrlehrerin mit einer 125er vorgeschult(übliche Vorgehensweise)?

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@ulrich

Ich saß gleich auf der grossen. Allerdings hatte ich schwierigkeiten mit dem Bike weil ich mit den Füssen nicht auf den Boden kam. Habe mir dann eine kleine Kawasaki gekauft und mache meinen Schein jetzt mit meiner eigenen Maschine. Ich fühle mich so viel sicherer.

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