Motorradfahren nach Schlaganfall?

2 Antworten

hallo turboklaus...du sprichst mir aus der seele.ich hatte vor 2 jahren einen leichten schlaganfall mit sprachstörungen, die allerdings sehr schnell zurückgingen. jetzt denke ich so wie du...ich fahre wieder auto, als sozia gerne auf dem motorrad mit, habe mir gestern einen choppper gekauft und werde anfangen, das leben auf 2 rädern zu genießen. habe pfingsten 1000 km auf dem motorrad zurückgelegt und das war so toll, dass ich meine freizeit nur noch auf motorrad verbringen möchte... kopf hoch an alle, die eine schwere krankheit überwunden haben und habt mut zum neuanfang!!!

Ein Bekannter aus meinem ehemaligen MC hatte vor zwei Jahren einen kleinen Schlaganfall. Nach der Rea war nur noch die Motorik des linken Beines etwas eingeschränkt. Wenn man nicht weis, dass er einen Schlaganfall hatte, fällt es nicht auf. Seit letztem Jahr fährt er wieder einen Sportler (sehr zügig, wie früher). Wenn Dein Mann sich sicher fühlt, soll er mit seinem Arzt sprechen. Sollte er in der Lage sein zu fahren, soll er es auf jeden Fall tun. Es steigert auch das Selbstwertgefühl und ist, denke ich, für die Genesung auch von Vorteil. Ich weis, wovon ich rede. Im Januar 2008 hatte ich mir bei einem Unfall das Rückrad gebrochen. Die Ärzte meinten, ich könnte nie wieder Motorrad fahren. Seit August 2008 fahre ich wieder meine Chopper. Die erste Zeit nur ein paar Minuten, was sich dann immer mehr steigerte. Heute sind auch Tagesfahrten, wenn man öfter mal eine Pause einlegt, kein Problem mehr. Was ich damit sagen will, ist, dass er versuchen soll, seine Wünsche auch weiter auszuleben. Seine Belastungsgrenze kann er auch selber besser einschätzen, als alle Ratschläge von Anderen. Viel Spaß und noch viele schöne Tage auf dem Bike wünscht Euch Bonny2

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