Kurvenfahren bergab

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Wenn Du bergab vorsichtiger in die Kurven gehst als bergauf, so ist das sehr vernünftig, denn bergab hast Du einen sehr viel längeren Bremsweg und Du kannst Deine Kurvenlage natürlich auch nicht so leicht durch etwas Gasgeben stabilisieren wie das bergauf möglich ist.

Selbst wenn Du einmal mehr Erfahrung haben wirst, werden Dir die Kurven bergauf sehr viel angenehmer vorkommen als umgekehrt.

Und wenn nicht irgendeine besondere Situation vorliegt - etwa Schotter oder Splitt auf dem Pflaster oder Glatteis - dann wird die Haftgrenze sich eher durch kleine Rutscher ankündigen als abrupt und heftig.

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ja du sagst es so wie ich es meine

Danke

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Ich persönlich liebe Bergab - Kurven. Dies soll nicht darüber hinwegtäuschen, daß sie schwieriger zu fahren sind und gewisse Tücken haben können. Wobei man unterscheiden muß, ob es sich um weite, sanfte, gleichmäßige Abwärtskurven handelt, oder um Haarnadelkurven auf Serpentinenstraßen. Diese haben als zusätzliches Manko noch die böse Eigenschaft, daß meist die Kurve selbst fast waagerecht ist und so die Einschätzung der Entfernung und die Abschätzung der Bremsreaktion und voraussichtlichen Traktion zusätzlich erschwert. Die nach vorne gebeugte Sitzhaltung schränkt zusätzlich das Blickfeld ein. Meine fast schon perverse Zuneigung zu Abwärtskurven rührt wohl daher, daß ich das Fahren mit ziemlich untermotorisierten Maschinen gelernt habe, die ein Gefälle benötigten damit ich überhaupt auf eine annehmbare Geschwindigkeit zu kommen. Deshalb habe ich mich immer auf das nächste Gefälle gefreut. Wenn da noch eine schöne Kurve war, umso besser. Es gibt direkt am Ortsschild meiner Heimatstadt eine Bergstrecke mit vielen, sehr unterschiedlichen und schwierig zu fahrenden Kurven. Rennen auf dieser Strecke (fast täglich) fanden in den ersten Jahren meine Biker - Karriere ausschließlich abwärts statt, mangels Power.

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Heute habe ich wieder ein Böhmisches Deutsch - Korrektur: Ich persönlich liebe Bergab - Kurven. Dies soll nicht darüber hinwegtäuschen, daß sie schwieriger zu fahren sind und gewisse Tücken haben können. Wobei man unterscheiden muß, ob es sich um weite, sanfte, gleichmäßige Abwärtskurven handelt, oder um Haarnadelkurven auf Serpentinenstraßen. Diese haben als zusätzliches Manko noch die böse Eigenschaft, daß meist die Kurve selbst fast waagerecht ist und so die Einschätzung der Entfernung und die Abschätzung der Bremsreaktion und voraussichtlichen Traktion zusätzlich erschwert. Die nach vorne gebeugte Sitzhaltung schränkt zusätzlich das Blickfeld ein. Meine fast schon perverse Zuneigung zu Abwärtskurven rührt wohl daher, daß ich das Fahren mit ziemlich untermotorisierten Maschinen gelernt habe, die ein Gefälle benötigten damit ich überhaupt auf eine annehmbare Geschwindigkeit kommen konnte. Deshalb habe ich mich immer auf das nächste Gefälle gefreut. Wenn da noch eine schöne Kurve war, umso besser. Es gibt direkt am Ortsschild meiner Heimatstadt eine Bergstrecke mit vielen, sehr unterschiedlichen und schwierig zu fahrenden Kurven. Rennen auf dieser Strecke (fast täglich) fanden in den ersten Jahren meine Biker - Karriere ausschließlich abwärts statt, mangels Power.

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@chapp

Power is nothing without control!

Ich habe mal versucht in den Alpen bergab mit einer R 50 Vollschwinge (mit 60/7 Motor) an einer GSX-R dranzubleiben - das gibt pures Adrenalin ;-)))

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@my666

Aber das ist doch schön ! Oder nicht ?

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@chapp

einfach herrlich - ich will auch mit!!! Gruß hj-austria

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Gerol, Dein Hauptproblem ist die Blickführung. Stimmt die nicht, nützen Dir alle guten Ratschläge nichts. Also immer fein das Gucken trainieren (auch mit Sicherheitstrainings auf einem Rundkurs/Rennstrecke), dann klappt's auch mit den (Bergab-)Kurven.

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