Könnte man mit dem Motorrad auf Schienen fahren?

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9 Antworten

Hallo Bonny

Du wirst schon langsam und am besten mit einer Trial-Maschine fahren müssen, denn ein Zweirad fährt immer Schlangenlinien.

Auch ein Zug fährt Schlangenlinien, denn die Schienenköpfe stehen in einem leichten V zueinander. Gleichfalls ist das Radprofil leicht V-förmig und so balanciert sich ein Zug immer zur Mitte hin aus. Beim Kurven fahren gleicht dieses V weitgehend die unterschiedlichen Längen der Schiene, mit möglichst wenig Schlupf aus.

Am sichersten funktioniert das mit dem Autoreisezug. Da dürfen auch Motorräder mit und der Fahrer kann mit gutem Gewissen ein Bierchen lüpfen.

Grüßle

Entspannt ankommen, Mahlzeit & Gut Schluck ;-)

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Stabil ist relativ, das Vorderrad macht immer ganz kleine Lenkbewegungen nach links und rechts (auch wenn man freihändig fährt) , und wenn diese unterbunden werden kippt das Motorrad irgendwann nach einer Seite, das kann auch der gyroskopische Effekt durch die drehenden Räder nicht verhindern.

Hi Kameraden, wo gibts hier Gyros?? - ich liebe Gyros...lecker schmatz ;-D

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@Jayjay12

Tssss, unser Jan denkt immer ans Mampfen..... :-)

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eine frage drehen zu Anfang die Räder nicht durch, wenn Metall auf Metall kommt ? ich meine haben die Räder aus Metall genug gripp um Vorwerts zu kommen? und wie machen es denn die Züge ? deren Reifen sind ja auch U- Förmig und aus Metall.

Ich kann mir gut vorstellen das es geht, es gibt ja doch auch Artisten die mit dem Motorrad auf dem Seil fahren.

Ist ne gute und interessante Überlegung von dir, Nicole. Ich bin überzeugt davon, dass das enorme Gewicht jedes Waggons für sich und des kompletten Zugs samt Lok plus das ganz langsame Anrollen bei Abfahrt ein Durchdrehen der Räder erfolgreich verhindert!

Kleiner Tipp: bei Eisenbahn-Waggons und Lokomotiven spricht man von Rädern statt Reifen - zwinker - Gruss Jan

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@Jayjay12

Beim anfahren benutzen die Lokführer immer Sand um den Reibungswiderstand der Räder zu erhöhen.

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@Kaheiro

och menno da war einer schneller, das mir dem Sand wollte ich doch sagen :)

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@Jayjay12

Bei einer Micheline oder Pariser Met, darf man getrost von (Gummi) Reifen reden. Auch sonst sitzt in der Regel auf dem Rad ein (Stahl) Reifen.

zurückzwinker Jan ;-)

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@Kaheiro

Schon lange benutzt die Bahn eine Antischlupf Regelung. Sand wird hauptsächlich in der herbstlichen Zeit verwendet. Obendrein gibt es für kurvenreiche Strecken eine Spurkranzschmierung, quasi das Gegenteil von Sand und man berücksichtige die zulässige Achslast von 22 Tonnen.

Für den Gegenverkehr sollte eine induktive Zugsicherung eingebaut werden, die sich heute PZB nennt. Zugbahnfunk wäre auch von Vorteil. Bei der DR gab es von Simson ein Schienenmoped, siehe puch Bild. Die DB bevorzugte KLV auf VW Basis.

ks Modus wieder aus ;-)

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@Nachbrenner

Hattest du nicht 2 Sätze weiter oben den "KS-Modus" auf AUS gestellt, du Schlawinerchen ( = Abkürzung von Schlafwagendiener im "Men-at-Work"-Jargong ;-))

ebenfalls zwinkernd vom zurückzwinkern, lieber W. aus K..

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Wenn sich intelligente Menschen langweilen.............

dann kommen manchmal seltsame Ideen auf. Motorräder, wie wir sie kennen, sind aufgrund der elementaren Fahrdynamik nicht dazu geeignet, auf Schienen zu fahren, egal wie man Räder und Reifen auch gestalten will. Einzige Möglichkeit, das umzusetzen, wäre ein Gegengewicht unter der Fuhre. Wegen der dann aber nötigen Grabungsarbeiten die man mit jedem Meter erledigen müsste, wäre das mühsam, teuer und saulangsam.

Theoretisch ja, sofern die Räder stabil in einer exakt auf die Schienen angepasste Konsole verankert worden sind - unkippbar, versteht sich. Sehr schöne Frage - weiter so! Gruss JJ ;-)

Lach Bonny, die Frage ist für mich auch nach reiflicher Überlegung sogar theoretisch bescheuert ;-))

Ich will entweder Moped fahren oder Bahn (auf Schiene) fahren - mit dem Moped auf Schiene geht gar nicht ;-))

Entschuldigt bitte die Ausdrucksweise von Maria...ihr Hormonhaushalt ist momentan leicht derangiert!;-)

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@Alpen

Mag die Frage für einige „bescheuert“ klingen, die hat aber für mich schon einen Hintergrund: Vor einigen Tagen habe ich mit jemand aus meiner „früheren Bikerzeit“ über unsere damaligen „Erlebnisse“ geschwärmt. Wir konnten damals noch nicht ins Umland fahren. Im Süden von Berlin gab es einen „Müllberg“, der mit Sand aufgeschüttet wurde. Das sollte mal eine „Parkanlage mit Berg“ werden (ist es auch geworden). Wir sind mindestens einmal pro Woche verbotener Weise mit unseren Motorrädern den Sandberg hinauf gefahren. Von dort oben hatte man einen guten Blick über den Grenzstreifen nach „Schönefeld“. Übrigens: Die Polizei holte uns regelmäßig dort runter. Da kein Schaden entstand, haben die es auch „locker“ gesehen. Es hatte ihnen auch Spaß gemacht uns in der einzigen „Crossstrecke West-Berlins“ (inoffiziellen) zu jagen. Die fanden es auch lustig und es war eine schöne Abwechslung für den sonst ziemlich schweren Dienst. Es gab nie Ärger und es hat allen „irren“ Spaß gemacht.

Hatte es vorher geregnet war der Boden aufgeweicht und durch die LKW´s gab es tiefe Fahrrillen. Ist der Boden getrocknet und man kam mit den Rädern dort hinein, war es wie in einer Schiene. Es war immer ein Spaß, wer am längsten ohne umzufallen sich in der Spur halten konnte. Umgefallen sind alle, da die Spur nicht immer grade aus verlief. Schaden gab es nur selten. Einmal war es keine hohe Geschwindigkeit und zum anderen hielten die Motorräder damals mit ihren Stahlrahmen bedeutend mehr aus. Dicke Knöchel und Knie gab es da schon öfter. War eine sehr schöne Zeit und ich denke sehr oft und gerne daran zurück. Durch den Vergleich mit einer „Schiene“ ist die Idee mit dem Fahren auf einer Eisenbahnschiene entstanden. Du siehst, die Frage habe ich mir nicht „aus den Fingern gezogen“, sondern hatte schon ihre Bewandtnis. Gruß Bonny

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Warum sollte man nicht mal interessante Motorradfragen stellen, die man nicht überall findet? Vielleicht wird unsere Plattform so mal wieder attraktiv. Natürlich sollten die schon auch einen „Wissenshintergrund“ haben. Auch, wenn die auf den ersten Blick „komisch“ klingen. Jedenfalls besser als „welche Farbe soll mein Moped haben“, oder „habe ich die richtige Größe?“ Gruß Bonny

Genau das ist der richtige Weg, lieber Detlef. Wir sind doch auch wer, besitzen haufenweise Phantasie und können gute Fragen stellen, wie man sieht - Super! VG Jan ;-)

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Warum nicht, mal was anderes um sicher ans Ziel zu kommen, doch bei gegen Verkehr sollte man auf passen.

So mal gegen Frage welche Schienen meinst du, von einer Straßenbahn oder Schienen von einer Bahn.

Bild 1 - (Balance, Schienenfahrt) Bild 2 - (Balance, Schienenfahrt)

Voll gut, die hübschen Bilderchen! - und erst bei Gegenverkehr^^- na Hoppla ;-)

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@Jayjay12

Rechtes Bild ist das was ich meine. Gruß Bonny

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Na ja...anfangen würde ich mal mit einem Gespann,ist ja auch ein Moped und man kommt nicht so schnell aus der Spur.

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