Husqvarna FS 450 Straßenzulassung?

2 Antworten

Weiß jetzt nicht über exakt dieses Modell Bescheid, aber auch andere Modelle aus dem Hause KTM können für den Straßenverkehr umgerüstet werden, zum Beispiel die 250 EXC-F habe ich schon mal mit Straßenzulassung gesehen.

Ich würde da definitiv mal bei deinem Husqvarna Händler des Vertrauens anrufen und nachfragen, die haben eventuell in ihrem Zubehörkatalog alles Notwendige dafür aufgeführt.

Mir stellt sich da jedoch immer die Frage, ob es nicht besser wäre eines der straßentauglichen Modelle zu nehmen.

Die 701 er kostet sogar weniger als die 450 er und ist ab Werk straßentauglich.

Du wirst auf jeden Fall mit weiteren Kosten rechnen dürfen, um die 450 er straßentauglich zu bekommen, vermutlich so um die 1000 €.

Außerdem sind Wettbewerbsmotorräder selten für Zuverlässigkeit konzipiert, sondern eher für Leistung. Das bedeutet in der Regel, dass selbst mit einer Drossel für die Straßenzulassung ein Wettbewerbsmotorrad wartungsintensiver als ein für den Straßenverkehr konzipiertes Motorrad ist.

Wenn du nicht in Wettbewerben unterwegs bist und kein Problem mit den erhöhten Wartungskosten hast, dann kauf dir die 450er für den Wettbewerb und ein anderes Motorrad für den Straßenverkehr als Zweitfahrzeug. Wenn du nur hobbymäßig von der Straße runter gehst, tut es auch eine straßentaugliche Supermoto.

Ansonsten wirst du merken, dass Ölwechsel und Ventilspielkontrolle alle 20-30 Betriebsstunden schnell langweilig und teuer werden.

...ob es Versicherungstechnisch und...

Dem Versicherer sind erstaunlicherweise viele Sachen egal, bzw. interessieren ihn nicht.

Zur Antragsaufnahme wichtig: 1. Der Verwendungszweck des Mopeds (privat oder gewerblich). 2. Die korrekte Angabe der Fahrzeugidentifikationsnummer und 3. die tatsächliche Fahrzeugstärke ( in Kilowatt !).

Wenn (z.B !) die Blinker fehlen und du baust deswegen einen Unfall, nimmt dich der Versicherer (bis 5.000€) in Regress.

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