Grundfahrübungen und Abbiegetechnik?

3 Antworten

Hallo Anna

Verkrampfen und Angst ist nicht gut. Wie fährst Du denn Fahrrad? Das ganze verkopfen, meine Meinung, bringt erst was, wenn man schon genug Sicherheit hat. Kleine Kinder hinterfragen das Kurven fahren auch nicht, sie fahren einfach.

Bei meinem Wiedereinstieg wurde ich auch öfter unsicher, verspannter und da kann man halt nicht richtig fahren. Nun kenne ich Entspannungstechniken und habe sie auch während der Fahrt angewandt und schon geht es.

Ich nenn dir mal ein Beispiel: lege dich auf den Rücken und lass dich „fallen, noch bisserl auf den Bauch klopfen, denn da fängt die Verkrampfung in der Regel an. So, jetzt spannst Du den Körper komplett an, presst Fersen, Po und Schultern fest auf den Boden und ziehst den Kopf hoch. Atmen nicht vergessen und so 10 Sekunden halten und wieder entspannen. Jetzt fühlst Du den Muskeln von den Füßen an nach, ob alle wieder entspannt sind und den Bauch nicht vergessen. Das dauert an Anfang etwas, doch dann kannst Du beim ausatmen deine Muskeln gezielt lockern.

Zum fahren: Flätz dich mal ganz locker aufs Bike und lass dich „fahren“,
das geht recht gut auf einer leeren Parkfläche. Das kurze ! ziehen oder stoßen an den Lenkerenden bringt das Motorrad in Schräglage, das ist alles und das macht man ganz automatisch, auch beim Fahrradfahren. Später, man hört ja nie auf zu lernen, kann man das, auch mit Schein, weiter verbessern.

Fahr doch deinen Slalom mal im Stehen, macht man beim Trial auch und man kann das Motorrad leichter drücken. Dein Fahrlehrer wird dich da sicher beraten.

Grüßle

Meinst du , dass Meinungen oder Anleitungen aus dem Internet dir hier wirklich weiterhelfen?

Das ist ungefähr so, als wenn dir die Internetcommunity dein Wohnzimmer rot streichen soll. Virtuell geht es halt nicht ;-)

Es ist Aufgabe von Deinem Fahrlehrer diese Schwächen zu erkennen und dir dabei zu helfen, wie du diese vermeiden oder verbessern kannst.

Diese Langsamfahrübungen sind nicht ohne, fahre auch heute (nach 40 Jahren Erfahrung) mit der Blade noch regelmässig die Kegel um ;) 

Übe mal (ohne Pilonen, Kegel, was auch immer) mit dem Motorrad extrem langsam zu fahren während du gleichzeitig Gas gibst, die Kupplung schleifen lässt und die ganze Zeit mit der Hinterradbremse bremst, da wirst du merken, wie stabil die Fuhre auf einmal wird, und wenn du das mal gefühlt hast kannst du auch entspannter an die einzelnen Übungen heran gehen. (Die Angst, dass das Motorrad umfällt, geht weg)... und Kopf hoch, nicht vor das Vorderrad starren!

An Kreuzungen beim Abbiegen: fixiere bewusst kurz den Einlenkpunkt, fahre auf ihn zu, ohne ihn weiter anzuschauen, schau stattdessen in die Kurve und gib erst am Einlenkpunkt (!)  den Lenkimpuls, und sei dir bewusst dass du das Motorrad mit etwas Gas wieder "fangen" kannst (falls dein Lenkimpuls zu stark war). Die Wahl des Einlenkpunktes in Kombination mit der Stärke des Lenkimpulses entscheidet, ob du den Bordstein touchierst oder nicht, wenn du das Gefühl hast, du kannst den Lenkimpuls noch nicht richtig kontrollieren, nimm den Einlenkpunkt lieber weiter aussen bzw. später.   

Ansonsten hat Nachbrenner auch noch ein paar gute Sachen gesagt, die anderen haben wahrscheinlich auch noch einiges beizutragen.

Viel Erfolg!

Warum kann ich mich auf dem Motorrad bei starken Gegenwind halten?

Ich fahre mit meiner Chopper aufrecht sitzend mit hohem Lenker und einer Geschwindigkeit von 180 km/h auf der Autobahn. Der Gegendruck vom Fahrtwind ist zwar enorm, aber noch auszuhalten. In einer Dokumentation habe ich gesehen, wie ein Erwachsener Mensch bei Windstärke 180 vom Boden abhebt und sich nur mit Mühe an einem Mast festhalten kann. Die Beine und der Oberkörper „schweben“ in der Luft. Wieso fliege ich nicht vom Motorrad? Wenn jetzt noch starker Gegenwind herrscht, wird mein Bike zwar sicherlich langsamer, aber der Wind addiert sich doch. Wenn die gefahrene Geschwindigkeit auf 150 km/h runtergeht, aber ein Gegenwind von 80 km/h herrscht, habe ich doch einen Winddruck von 230 km/h. Da müsste ich doch sicherlich wegfliegen. Bei 160 km/h hatte ich schon mal heftige Gegenwindböen, aber bin nicht in die Umlaufbahn geschleudert worden. Warum kann man sich bei einem Orkan nicht festhalten und auf dem Bike schon? Ich rätsele schon seit einiger Zeit rum, suche schon überall, aber finde nirgends eine plausible Erklärung dafür. Um es vorwegzunehmen: Ich bin nicht zu dick und zu schwer (grins). Gruß Bonny

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Fahrschullehrer stresst mich, was tun?

Hallo. Ihr seid jetzt die ersten an die ich mich wende, weil ich mich noch nicht getraut habe mit Anderen darüber zu reden.. Mein Problem: Ich mache aktuell den A1 Führerschein und bin auch fest entschlossen, Ich will Motorrad fahren!

Allerdings hat sich dieses Gefühl recht schnell gelegt als ich letzte Woche die ich glaube 4. Fahrstunde hatte. Ich bin das erste mal in der Stadt gefahren (was ich bis dahin garnicht wusste) und war dementsprechend relativ aufgeregt. Ich habe einige, meinermeinubg nach „normale“ Fehler gemacht (Blinker vergessen, nicht in den Spiegel geguckt etc.) gemacht und bin jedes Mal dafür lautstark von meinem Fahrlehrer „verbessert“ worden. Das kam auch schon manchmal in.den anderen Stunden vor aber da habe ich es weitestgehend ignoriert aber in dieser Stunde passierte es recht häufig. Jetzt ist das Problem, dass ich total, ich würde schon fast Angst sagen, vor dem Motorrad fahren habe, also das ich einen Fehler mache etc. Ich freue mich nicht mehr auf Fahrstunden oder ähnliches. Ich bin halt leider ein schon sehr schüchterner Mensch und spreche recht ungern darüber. Dazu kommt, dass die Fahrschule eine ist, die meine Eltern gut kennen, weil sie dort selber auch ihren autoschein gemacht haben.

Jetzt hätte ich gerne einen Rat von euch. Im Internet habe ich oft vom Fahrschulwechsel gelesen aber das sind ja auch wieder hohe Kosten...

Was kann ich also tun?

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Nach 18 Fahrstunden immer noch extrem nervös , soll ich aufhören?

Hallo, ich bin fast 49 Jahre alt und bin dabei meinen Motorrad Führerschein zu machen. Mein Mann hat vor zwei Jahren den Schein gemacht. Es war seit Jahren sein größter Wunsch, es ging nur leider nicht eher ( 4 Kinder, finanziell ). Nun ist er glückliche und wir waren seit dem schon oft mit unserem Motorrad unterwegs. Und da ich das gemeinsame fahren richtig gut finde kam ich nach dem mich auch mein Mann gefragt hatte, auf die Idee selbst auch den Führerschein zu machen. Bin allerdings noch nie vorher Mofa, Moped oder so gefahren. Meinen Auto Führerschein habe ich schon 26 Jahre. Nun habe ich mich letztes Jahr angemeldet Theorie gemacht und bestanden. Kein Problem. Nun war es schon ende August und wollte eigentlich mit dem praktischen Teil anfangen aber da kam finanziell was dazwischen. Ok dachte ich mache ich im Frühjahr weiter. Habe ja bis ende Juni Zeit. Nun konnte ich fahrlehrer und Arbeitszeiten bedingt anfang April endlich anfangen. Erste Stunde voll euphorisch und alles noch ok. Aber vor der zweiten fing es schon an das ich extrem nervös und ängstlich bin. Habe nun schon 18 Fahrstunden, alle noch auf dem übungsgelände und ich bin jedesmal wieder so extrem nervös und ängstlich bin. Einiges klappt schon ganz ok. Habe das Motorrad allerdings auch schon zwei mal umgekippt. Aber mein Kopf steht mir immer im weg. Mein Fahrlehrer sagte das ich nicht ganz talentfrei bin den in guten Momenten klappt es ja ganz gut. Aber ich bekomme meine extreme Nervosität nicht in den Griff. Habe schon einiges ausprobiert aber irgendwie wird es nicht besser. Nun überlege ich ob es nicht sinnvoller wäre es zu lassen mit dem Führerschein. Ich möchte gern aber ich bekomme meinen Geist nicht unter Kontrolle. Was meint ihr dazu? Lg

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Bin heute in eine Baustelle geraten, wo die Straße aufgefräst wurde. Die Fuhre hat furchtbar geschlingert und gewackelt so das ich mit den Füßen am Boden entlang im Schrittempo die gut 200 m zurückgelgt hab. Gibt's da eine Alternative zum äußerst langsam fahren, irgendeine besondere Fahrtechnik ? Oder einfach Augen zu und durch ?

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Spitzkehren und Kombi-/Integralbremse

Beim fahren von Spitzkehren ist es ja eine gute Methode das Motorrad durch die Dosierung von Gas und gleichzeitigem gefühlvollem betätigen der Fußbremse (Hinterradbremse) zu stabilisieren bzw. Einfluß auf die Schräglage zu nehmen. Wie ist das bei Motorrädern mit Integral-/Kombibremsen, bei denen bei Betätigung der Fußbremse auch das Vorderrad mitbremst? Funktioniert diese Fahrtechnik dort trotzdem?

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