Gibt es eine besondere Technik einen Umfaller wieder aufzurichten?

4 Antworten

Ich machs immer so: ganz nah an die Sitzbank ranstellen und dann eine Hand ans untere Lenkerende, die andere an den Haltebügel am Heck. Ob dieser bei jedem Motorrad gleich massiv ausgeführt ist, weiss ich nicht. Bei den Dingern die ich fahre weiss ich aber, dass man die an den Haltebügeln sogar ohne Schäden komplett hochheben kann. Die Kraft beim Stemmen kommt aus den Beinen, d.h. ich geh in die Hocke und zieh sie "gerade" hoch. Die Frage ist natürlich ob du groß genug bist, dass du die Arme ohne Probleme so weite strecken kannst um die genannten Punkte zu erreichen. Bei meinen 1,97m stellt das natürlich nicht so das Problem dar... Was ich bei einem Umfaller auf der rechten Seite immer empfehle: Vorderbremse betätigen, damit das Motorrad nicht durch das eingeknickte Rad eine ungewollte Bewegung macht. Wenn dir das auf einer ansteigenden Straße passiert mach ichs immer so: In den sauren Apfel beissen und das Motorrad mit den Rädern Talwärts drehen. Dann gehts um einiges leichter. Allerdings:

  • ich zahle meine Schäden nicht selbst
  • ich fahre Motorräder mit Kunsstofftank, d.h. Lackierarbeiten sind nicht zwingend notwendig

insofern kann ich mit den Motorrädern relativ grob umgehen. Ob man das mit der Privatmaschine auch riskiert, ist fraglich...

Mir ist das Moped auch schon umgefallen,der Schaden war gering,Blinkerglas gesprungen und ein paar Kratzer,also nix fur die Werkstadt,aber für meinen Ärger.Wichtig beim aufheben,nie aus dem Rücken heraus heben,sondern immer mit den Beinen,dann klappt das auch ohne Hexenschuß.

Dazu kann ich Dir aber ne Story erzählen. Mir hat's die Bandscheibe verrutscht und außerdem den Oberschenkelmuskel zerrissen. Und das Ganze einen Tag vor'm Urlaub. Das war ein Urlaub :-(.

0

Ein Umfaller aus dem Stand ist wahscheinlich so ziemlich jedem schon mal passiert; ich habe noch nie davon gehört, dass eine Maschine über einige Kratzer oder einen verbogenen Brems- oder Kupplungshebel hinaus etwas ernstes passiert ist. O.k., man soll ja nicht "nie" sagen, aber ein ernsthafter Schaden erscheint mir unwahrscheinlich. Und wenn, solltest Du ihn beim Fahren schnell merken. Den "vorsorglichen" Werkstattbesuch kannst Du Dir nach meiner Meinung sparen.

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du beim Aufrichten auf der falschen Seite gestanden: Man stellt sich am besten so, dass der Tank und die Sitzbank vor den eigenen Füßen liegen. Dann eine Hand an das im Liegen untere Lenkerende, die zweite möglichst an den Rahmen oder sonstige feste (Halte-)Punkte unterhalb der Sitzbank. Dazu geht man am besten etwas in die Knie und bewegt das Gewicht dann beim Aufrichten vorrangig aus den Beinen bei gleichzeit eng am Körper liegendem Schwerpunkt der Masse. Ein wenig aufgerichtet, kann man ein Knie unter die halb aufgerichtete Maschine stellen und dann mit Knie/Oberschenkel zusätzlich nach oben drücken.

Ich fahre seit Jahren Eisenschweine von fast 300 kg und bin selbst alles andere als ein Herkules, habe aber so keine Probleme. Auch keine Rückenprobleme;-)

Die hattest Du, weil der Schwerpunkt weit weg von Deinem Körper war (da gab es doch mal etwas mit Hebellängen...) und Du eine ruckartige Bewegung gemacht hast. Bei meinem Vorschlag geht es flüssiger und damit rückenschonend. Viel Glück beim nächsten Mal

Aufrichttechnik, prima erklärt

0

Eine Erleichterung ist es,wenn man den Lenker in Aufstellrichtung einschlägt.

0

ja Danke da habe ich ja meine Fehler, so wie du beschreibst stand ich auf der Falschen Seite.

solte die noch mal umkippen, dann versuche ich es noch mal :-) danke

0

Was möchtest Du wissen?