Engländer melden sich auf ein Inserat meines Freundes, Betrug?

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6 Antworten

Hi Asamatt,

ja seit da vorsichtig. Das Thema taucht selbst hier alle paar Wochen auf. Hier oben in der Leiste gibt´s die Rubrik "STÖBERN" und unter dem Suchbegriff "Betrug" kannst du schnell alles wichtige zum Thema nachlesen:

http://www.motorradfrage.net/tag/betrug/1

Beste Grüße aus Bochum, der T.J.

SumoManiac 31.10.2009, 09:15

Ich hatte den Fall beim Verkauf meiner XT660X auch. Lass besser die Finger davon. Es sei denn der Käufer lasst sich auf Barzahlung bei Selbstabholung ein. Das wird er allerdings wahrscheinlich nicht wollen oder "nicht können"... Vorsicht auch bei Vorabüberweisungen!!!! Die kann vom Ausland aus oft wieder zurückgeholt werden. Du hast die Kohle auf dem Konto, das Mopped wird von einer Spedition abgeholt und dann wird die Kohle plötzlich wieder rückgebucht und ist für immer weg.

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Ganz einfach: Anfragen und Angebote aus England ungesehen und ungelesen in den Papierkorb schmeißen. Die Betrugswahrscheinlichkeit liegt bei 99,9999999999999999999% Die Englische Justiz und Polizei und Englische Banken kümmern sich einen Dreck um diese Betrüger, weshalb GB zum El Dorado der Betrüger dieser Welt geworden ist (noch vor Nigeria).

Ich hatte die selbe Nummer beim Verkauf meiner XT660X. Natürlich wollte der vermeintliche "Engländer" mit osteuropäischem Akzent mir jeden Preis zahlen, konnte sie nicht selbst abholen, wollte sie ungesehen durch Vorabüberweisung bezahlen und dann von einer Spedition abholen lassen. Lass am besten die Finger davon. So rar wird das Mopped deines Freundes nicht sein, dass es nur im Ausland gekauft werden kann, oder? Ansonsten nur von der Bank gechecktes Bares ist wahres, Bike abgemeldet, am besten unter Zeugen übergeben.

Das Prinzip, auch wenn es immer wieder auftaucht, ist recht einfach:

  • Du einigste Dich mit dem Käufer auf einen Preis (Variante: der Käufer verhandelt gar nicht erst)
  • Du bekommst einen Scheck über den Kaufpreis, manchmal auch über den Kaufpreis plus irgendwelche Spesen, die Du dem Abholer auszahlen sollst
  • Du löst den Scheck bei Deiner Bank ein, diese schreibt ihn Dir nach ein paar Tagen unter Vorbehalt gut (Du siehst diesen Vorbehalt aber nicht auf dem Kontoauszug)
  • der Käufer lässt das Fahrzeug abholen und ggfs. die überzahlte Summe an den Abholer auszahlen
  • einige Tage später wird Dein Konto wieder belastet, weil der Scheck platzt
  • Motorrad weg, kein Geld dafür bekommen und noch draufgezahlt

Ist eine uralte Masche, funktioniert aber immer wieder. Dazu gibt es noch Varianten mit Falschgeld oder mit wertlosen Banknoten (z.B. "alte" türkische Lira).

Gegenmaßnahme: Verkauf gegen Bareinzahlung des Kaufpreises direkt durch den Käufer/Abholer in Deiner Gegenwart in Dein Konto bei Deiner Bankfiliale.

Eigentlich ganz einfach wenn man gewisse Regeln befolgt:

1 Nur Bargeld das gleich bei der Bank checken lasen also mit den Jungs zur Bank fahren und das Fahrzeug immer nur abgemeldet übergeben.

Wenn sie wirklich interessierte Käufer sind ist das sicher kein Problem. Die Triks sind bekannt Schecks werden nicht eingelöst oder bekommen nach 2 wochen heimweh was das geleiche ist, dann ist das Fahrzeug aber schon übergeben.

Eigentlich ist das Thema immer recht leicht zu handhaben gebt nichts raus ohne Bargeld und immer abgemeldet, auch wenn der Preis noch so gut ist.

KDriver

wie endurist schon schreibt kommt die Fragestellung immer mal wieder vor.

Ich würde niiiiiiieeeee mit ausländischen Interessenten außer einem persönlichen Gespräch und Bargeld einen Vertrag abschließen. Und dann einen eigenen Vertrag dabei haben und sich auf nichts anderes einlassen. Höre auch auf chapp.

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