Crosshelm: Schutz fürs Kinn ?

3 Antworten

Ein Helm sollte nicht verrutschen, sonst ist der Sinn des Helmes verfehlt. Allerdings habe ich immer Bedenken wenn ich solch einen Crosshelm sehe, ob nicht der Kopf stark nach hinten gerissen wird, wenn man mit der vorstehenden Kante (Schirm) aufkommt. Das Gesicht und die Kinnpartie sind doch geschützt. Man muss schon sehr unglücklich stürzen, wenn man mit dem Gesicht auf einen Stein fällt. Denke mal, die sind sehr sicher, sonst würden die grade im Gelände, wo Stürze öfter vorkommen, nicht getragen werden. Anders ist es beim Jethelm, so wie ich ihn trage. Da ist das Gesicht nicht geschützt. Wer da unglücklich stürzt, hat ganz schlechte Karten. Der Unterkiefer hat keinen Schutz. Bei meinem Unfall hatte ich noch riesiges Glück, dass ich nicht auf das Gesicht gefallen bin. Lediglich beim "trudeln" über dem Asphalt habe ich eine dicke Lippe und einen blauen Fleck im Gesicht bekommen. Gruß Bonny

Der Hebel ist möglicherweise größer als bei einem Integralhelm, weil ein Crosshelm weiter nach vorne reicht, aber mehr als die Drehung des Kopfes sollte damit nicht passieren

Ein Cross- Helm sollte - wie jeder Helm - an den Wangen stramm sitzen. So vermeidet man, dass der Helm allein durch den längeren Hebel des Kinnteils (bereits beschrieben) bei stärkeren Vertikalbewegungen herumrutscht. Die Wangenpolster geben ja, weil die dicksten am ganzen Helm, sowieso im Laufe der Nutzungsdauer noch etwas nach. Also bevorzuge ich hier festen Sitz. Bei meinem Integralhelm von AGV hätte ich z.B. keinen Kaugummi kauen können, ohne mir in die Backe zu beißen.

Manchem ist das dann "zu eng", ich habe mich daran gewöhnt und empfinde es schlicht als sicherer...

Es gibt immer einen saublöden Sturzhergang, gegen den der beste Helm machtlos ist. Eine mindere Sicherheit besteht aber bei Crosshelmen nicht.

Eine passende Crossbrille mit sehr stabilem Kunststoffglas ist da auch wichtig!

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