Bringt ein Sechsganggetriebe bei einem Motorrad eine Benzinersparnis ?

3 Antworten

6-Gang Getriebe sind heute ein Marketing - Must und werden deshalb auch in Maschinen eingebaut, die objektiv keine 6 Gänge benötigen (z.B. Harley).

Die nötige Anzahl der Gänge ermittelt man mit Hilfe der Drehmomentkurve, der Leistungskurve und des Fahrtwiderstandsdiagramms. Zuerst wird die erwünschte und erreichbare Höchstgeschwindigkeit festgelegt. Dazu benötigt man das Fahrtwiderstandsdiagramm und die Maximalleistung. Jeder Gang wird so platziert, daß er kurz vor dem Beginn des Drehmomentmaximums beginnt und kurz hinter der Nenndrehzahl endet. Damit das Motorrad kein "Loch" beim Beschleunigen bekommt, müssen sich diese Bereiche leicht überlappen. D.h. wenn ich z.B. im 3.Gang bis kurz über die Nenndrehzahl ausdrehe, dann muß der Motor im 4.Gang kurz vor dem Drehmomentmaximum eingreifen. Diese Funktion kann man im Gangdiagramm graphisch darstellen. Wenn ich nun den Bereich von 0 bis zur Höchstgeschwindigkeit durch diese Bereiche aufteile, dann ergibt sich daraus die Anzahl der benötigten Gänge. Habe ich einen Motor mit einer geringen Spreitzung (geringer Abstand zwischen Drehmoment - und Leistungsmaximum - also einen spitzen Motor) dann muß ich diesen Geschwindigkeitsbereich oft unterteilen, brauche also viele Gänge. Bei einem Motor mit großer Spreitzung (= Motor mit großem Abstand zwischen Drehmoment - und Leistungsmaximum) dann kann ich diesen Geschwindigkeitsbereich mit wenigen Gängen überspannen.

Von Spritersparnis im 6.Gang kann ich nicht sprechen,wenn ich den 6.Gang voll ausfahre,sind 10-11 Liter futsch...ist so!

Je mehr Gänge ein Motorrad hat um so besser und enger können die einzelnen Fahrstufen auf einander abgestuft werden um das relativ schmale, sinnvoll nutzbare Drehzahlband des Verbrennungsmotors allen Geschwindigkeitsbereichen zur Verfügung zu stellen.

Frage zur Kupplung/Schalten?

Hallo, ich mache grade den A1 und hab ein paar Fragen zur Kupplung unf zum Schalten. 1. Zum Anfahren im ersten Gang muss man ja die Kupplung langsam kommen lassen. Wenn man sie zu schnell los lässt stirbt das Motorrad ab. So und ab wie viel km/h kann ich die Kupplung ganz los lassen ohne dass das Motorrad abstirbt? Oder geht das erst ab dem zweiten Gang? 2. Wenn ich mich z.B. an eine Kreuzung mit roter Ampel nähere und im vierten Gang bin und an der Ampel stehen bleiben muss, wie komm ich dann vom vierten Gang in den ersten? Also runterschalten, schon klar, aber zieh ich dann die Kupplung und bremse und schalte erst wenn ich stehe vom vierten in den drittem, vom dritten in dem zweiten und vom zweiten in den ersten Gang, also auf einmal alles durch oder wie macht man das? Oder auch wenn man eine Vollbremsung oder so macht. 3. Wenn ich beim Anfahren die Kuppkung langsam kommen lasse und den Schleifpunkt erreicht hab, also dass Motorrad anfängt zu fahren, soll ich dann beim Schleifpunkt aufhören die Kuppling kommen zu lassen oder soll ich sie noch weiter kommen lassen? Also nicht los lassen sondern wie weit ich sie kommen lassen soll. 4. Wenn das Motorrad steht und ich schon den ersten Gang drin habe muss ich zum Anmachen schon die Kupplung ziehen, damit es nicht abstirbt. Wenn aber der Leerlauf drin ist kann ich es Anschalten ohne die Kupplung zu ziehen oder? 5. Ab dem zweiten Gang wenn man hoch- oder runterschaltet kann man die Kupplung schneller kommen lassen als beim Anfahren oder? 6. Woher weiß ich, wann ich schalten muss? Gibt's da irgendwie eine Regel ab wie viel km/h man hoch/runterschaltet oder ist das einfach "Gefühl"? Danke im Voraus.

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Runterschalten ohne Kupplung - Ist das schädlich ?

Hallo !

Bevor mir ein Freund (war früher Zweiradmechaniker) das gesagt hat, habe ich es nie ausprobiert. Inzwischen schalte ich andauernd runter ohne die Kupplung zu ziehen, wenn gerade wenig NM auf die Kette wirken und ich zum Beispiel in den Ort reinfahre. Mein Kumpel hat gesagt, solange man es nicht unter Volllast und unter brutalem Drücken macht, schade es der Kupplung und dem Getriebe nicht. Stimmt das ? Ich meine, man hat ja nicht ohne Grund eine Kupplung, oder ?

Gruß, Fazerling

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Haben getrennte Getriebe wie bei alten Triumphs einen technischen Vorteil?

Außer, dass man bei Reparaturen schneller das Getriebe ausbauen kann? Ein getrenntes Getriebe ist ja eigentlich eine aufwändigere Konstruktion, gab es die weil die auch Vorteile bietet?

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Moin Leute,

ich habe einen Freund, der jetzt für ein Jahr in Tansania ist. Klugerweise hat er sich für die sehr gut ausgebauten Straßen (Kieler Flickenteppiche wünscht er sich da unten) eine 125 er Enduro (Lifan LF 125 GY; 7t km auf der Uhr) zugelegt. Alles in allem ist er sehr zufrieden (für Menschen mit besonders großer Langeweile http://petertz.tk/), hat aber ein kleines Problem mit dem Schalten.

Seine Beschreibung ist leider nicht ganz einfach, wie ich finde, aber ich rekapituliere mal:

[Beispiel für 4. Gang in 5. Gang] Wenn er hochschaltet und den nächsthöheren (5) Gang einkuppelt, bleibt der anfängliche (4) Gang drin und kommt erst später mit einem Ruck. Manchmal kommt aber auch der 5. Gang (nach dem Schaltvorgang vom 4. in den 5.) sehr spät, nachdem er eingekuppelt hat.

Ich habe erst auf Druckfedern und Reibscheiben getippt, aber dann kam noch eine Info:

Das passiert erst nach einigen Kilometern und man beachte die brüllende Hitze (35°C im Schatten) und die häufigen Staus.

Was kann es nur sein?

Ich bedanke mich mal wieder im Voraus für ale Tipps.

Grüße - Afbian

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