B-King - mein neues Möp!

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Wenn du bei der serienmäßigen Version bleibst, hast du zwar ein starkes Motorrad, das aber durchaus mit etwas Erfahrung und Fahrkönnen zu händeln ist. Die volle Leistung hat sie nur im 4. und 5. Gang. Drunter und drüber ist sie deutlich gedrosselt. Das führt auch dazu, daß sie einige unangenehme Beschleunigungslöcher aufweisen kann. Fahrverhalten und Bremsen sind über jeden Zweifel erhaben. Mit meiner konnte ich beliebig hohe Geschwindigkeiten ohne Fahrwerkspendeln fahren. Der 200er Hinterreifen verlangt eine kräftige Hand in engen Kurven. Breiter würde ich auf keinen Fall gehen. Lästig ist der kleine Tank, der dich zu einem nervigen Tankstellenhopping zwingt. Auf jeden Fall solltest du auf absolute körperliche Fitness achten. Die Beschleunigung im 4. und 5. Gang ist so brutal, daß es dir die Finger geradebiegt. Die BKing ist kein Motorrad, auf das man sich mal eben so draufsetzen und Gas geben kann.

Durch den enormen Hubraum stehen hohe Leistung und Drehmoment schon bei relativ niedrigen Drehzahlen zur Verfügung. Du bewegst dich also selbst bei 1/2 bis 3/4 Drehzahl in Leistungs - und Drehmomentbereichen, von denen andere, kräftige Maschinen nicht einmal bei voller Drehzahl träumen können. Gewöhne dich also gleich von Anfang an konsequent daran, daß du in Schräglage immer um einen Gang höher fährst, als normal, weil dich sonst das Hinterrad recht schnell überholt. Ansonsten ist die BKing ein wunderbares Motorrad, das sich traumhaft fahren lässt. Ob du eine lange Zeit damit Freude haben wirst, hängt von deiner Selbstbeherrschung und von deinem Hintermann ab.

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Chapp! Ich denke das mit der Selbstbeherrschung müsste machbar sein, da habe ich wegen meiner körperlichen Kondition schon eher sorgen. Aber wenn ich 600km pro Tag auf der Z750 absitzen kann, müsste das mit etwas Training schon machbar sein. Wie fährt sie sich eigentlich auf eher kleineren Alpenpässen wie Timmelsjoch oder Stelvio mit sehr vielen Kehren? Da habe ich wegen der Größe und Gewicht des Bikes schon eher Bedenken. Ich bin sehr viel in diesen Gegenden (Alpen, Schweiz, Südtirol,...) unterwegs, Autobahnetappen sind da schon die Ausnahme. Wie sieht´s mit dem Verbrauch aus, ich las schon 8,5 Liter / 100km, hoffentlich nicht bei "normaler" Fahrweise! Gruß Markus!

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@jonasm

Die BKing lässt sich auch in engen Kehren sehr schnell bewegen, allerdings mit etwas Kraftaufwand und mit viel Gefühl beim Steuern und beim Umgang mit Gas und Schaltung. Es gibt für lange Alpenpässe Motorräder, die leichter zu handhaben sind, als die BKing. Ich habe, um den Schaltruck zu reduzieren, praktisch ausschließlich ohne Kupplung geschaltet. Um mir das zu erleichtern, habe ich noch zusätzlich den Schalthebel umgebaut, so daß der 1.Gang bei mir oben und alle anderen unten liegen. Dazu würde ich dir aber nicht raten, wenn du das nicht sicher beherrscht. Beim Kraftaufwand geht es nicht um eine 600 km - Fahrt, sondern um den unmittelbaren Kraftaufwand beim Fahren. Die Maschine hat praktisch ab 1500 U/min bis 9500 jederzeit Kraft im Überfluss. Ein zügiger Dreh am Gasgriff dehnt dir die Arme in die Länge. Die BKing ist ein Monster, das gebändigt werden will und sie verlangt jede Sekunde deine volle Aufmerksamkeit und Konzentration. Ich habe 3 Monate lang Hanteltraining gemacht, bevor ich zum ersten mal mit ihr gefahren bin. Trotzdem ist es mir passiert, daß beim Beschleunigen bei 4500 U/min die Finger der linken Hand geradegebogen wurden, weil ich nicht hart genug zugegriffen habe. Der Tank fasst 16,5 l. Nach 100 km solltest du dich, je nach Fahrweise, auf die Suche nach einer Tankstelle machen. Ich habe sie auf der Autobahn an die Grenze gejagt. Da lag der Verbrauch deutlich über 10 l.

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@chapp

Was die Bereifung anbetrifft - es gibt recht wenige Alternativen. Ich habe aber sehr gute Erfahrungen mit der Serienbereifung gemacht.

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Nettes Bike. Ich war auch nahe dran eine zu holen. B-King Limited Edition, 203 PS und 300er Hinterrad. Gibt es nur 20 Stück von. Aber der Preis mit 19500 Euro schreckt mich noch etwas ab, Siehe Bild. Reifenfreigaben kannsst du dir einfach auf der HP der verschiedenen Reifenhersteller ansehen.

B-King Limited Edition - (Suzuki, Kaufberatung, B-King)

Hallo Markus,
abseits der Frage würde es mich interessieren, ob du Mopeds sammelst, denn am 15.08.11 berichtest du, dass du dir eine Honda VF 500 zugelegt hast, am 14.09.11 erwähnst du deine SV 650 und am 05.10.11 willst du deiner Z 750 Koffer verpassen. Wäre die B-King Nummer Vier ?

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Schlampig recherchiert Kostja :-) - zumindest die Triumph hast übersehen ;-))

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Hallo!

Sammeln ist nicht ganz drin, aber Dank einer vernünftigen Wechselkennzeichen-Lösung in Österreich sind 3 Maschinen ohne Mehrkosten für Versicherung und Steuer möglich.

Das ist das einzig vernünftige Gesetz welches die österreichische Polititk zu Wege gebracht hat, ich brauche aber trotzdem 3 Vignetten für die Autobahn!

Wenn ich mich für die B-King entscheide, dann werde ich dafür die Z750 drangeben. Die Triumph hatte einen Motorschaden, deswegen habe ich Sie wieder zum Händler zurückgebracht.

Mal sehen wie´s morgen läuft!

Markus

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@jonasm

Grins - das ist aber nicht zufällig die Triumph, die sich mein Nachbar im vorigen Jahr gekauft und dann wieder zurückgegeben hat (der hat sich jetzt eine Neue gekauft) :-))

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Kawasaki Ninja 300 - Neu oder Gebraucht?

Hi, hab vor kurzem den A2 Führerschein gemacht. Nun steh ich vor der Wahl meines ersten Motorrades. Mir hat die Kawasaki Ninja 300 sehr angetan, weshalb ich mir sie kaufen will.

Nun stellt sich die Frage, ob ich sie neu kauf oder gebraucht (auf Mobile.de,...). Auf Mobile fange sie so ca. bei 4000€ an, Neu kostet sie 5,400€. Hab schiss das mir die Maschine andauernd "kaputt" geht. (das irgendwas kaputt geht und ich ein paar Hundert zahlen muss)

Hatte damals einen Roller mehr Kosten verursacht hat, als ein neuer besserer Roller. .. es endete im Totalschaden (Motorschaden 300€ + noch irgendwas was viel gekostet hätte) Hab mir daraufhin einen vernünftigen Roller für 800€ gekauft. (Fast neu nur 700km drauf und ca. 4 Monate durch München gefahren)

Ich weiß das es auf das Fahrzeug und dem Fahrzeughalter ankommt. Habt ihr irgendwelche Tipps die man beachten sollte wenn man ein gebrauchtes Motorrad kauft? Bzw. sind die 4000€ Kawasaki Ninja 300s vernünftige Maschinen oder sollte ich mehr Geld in die Hand nehmen, ODER eine ganz neue kaufen?!

Ich muss mir nämlich das Motorrad selbst zusammen sparen, weshalb ich zwei mal überleg was ich mach.

Zudem wäre die neue Maschine vom 2015er-Modell und die Gebrauchten größtenteils der 2013er-Serie. Weiß aber nicht was der Unterschied ist

Würde mich über eine Hilfe freuen

mfg Vinc

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Erstes Motorrad!

Hey alle zusammen!

Ich bin seit heute hier in diesem Forum, da ich nun beginnen werde meinen A-Klasse Schein zu machen. Ich beschäftige mich allerdings jetzt schon mit meinem zukünftigen Motorrad und bräuchte ein bisschen Unterstützung eurerseits.

Zu mir: ich bin Student (Budget daher um die 2500€), 23 Jahre, 180cm groß, 79kg schwer. Ich habe mich bisher schon ein klein wenig umgehört und umgeschaut um euch nicht mit all zu banalen Fragen auf die Nerven zu gehen. Das Motorrad das ich kaufen möchte sollte so zwischen 50-70 PS (mehr möchte ich am Anfang glaub nicht) haben, es sollte geeignet sein um auch mal ne kleinere Tour zu fahren, sollte natürlich ein gutes Handling haben und darf nicht sonderlich reparaturanfällig sein. Ich versteh nämlich selbst nicht sooo viel von Motorrädern, ich schraub lediglich an meiner Vespa hin und wieder herum ;)

Einsatzbereich: 60% Landstraße (teilweise Alpen), 30 % Autobahn, 10 % Stadt

Ich hab mir bisher ein paar Modelle angesehen, die mich interessieren würden (stehe auf den klassischen Motorrad-Look oder naked):

Kawasaki Zephyr 550 oder 750 (wurden mir als gutes und zuverlässiges Anfängermotorrad empfohlen)

Kawasaki ER6n (die neueren Modelle)

Honda CB 500

Honda CBF 600n

Was meint ihr zu diesen Bikes? Habt ihr vielleicht noch andere Vorschläge für mich?

Ich bedanke mich schonmal bei allen die bis hier her gelesen haben und mir ne Meinung da lassen!

Gruß Yoshi89

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Suzuki DR650 oder Honda NX650 Dominator?

Hey, bin momentan auf der Suche nach einer günstigen Dual-Sport. Bin auf die Dr (SP44) und NX gestoßen, weil sie beide um die 1000€ (NX650) bis 1500 (DR650 SP44)€ zu bekommen sind.

Bin mir aber noch unschlüssig, welche ich nun lieber möchte. Die Haltbarkeit ist mir sehr wichtig, vorallem vom Motor (Da ich noch nie an einen Motor gearbeitet habe und mir das momentan noch nicht zutraue. Alles andere wäre Ok dran zu arbeiten)

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Hab gehört der Motor von der Dominator soll robuster sein (~70000km+ Motorrevision), bei der DR kann es schon nach 40000km der Fall sein :/

Optisch gefällt mir die DR natürlich besser, aber um die Funktionalität kommt es ja drauf an ^^

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Was ich mir vorstellen könnte, dass bei der Dominator die Ersatzteile teuer sind. Bei der DR kann man gebraucht auf Ebay Sachen kaufen, bei der Domi ist da relativ wenig verfügbar (Ersatzteile gibts neu trotzdem, hab schon geschaut).

Vor allem in einer Auslandtour kann ich mir vorstellen, dass man Teile für die Domi schwerer bekommt.

Im Endeffekt weiß ich nicht, welche billiger kommt :/ + Welche mehr Spaß On-/Offroad macht.

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Andere Vorschläge sind gerne gesehen. Suche:

  • Motor soll tourentauglich sein/Robust
  • Dual-Sport Setup
  • nicht all zu hoch (bin 1,70m DR und NX würde ich mit den Zehen auf den Boden kommen :D) (sprich TT600 wär z.B. zu hoch)
  • Ersatzteile verfügbar
  • Sollte nicht über 2000€ kosten

Anderes Moped, das ich mir noch vorstellen kann wäre die XT600. Leider ist die aber meist "meiner Meinung" überteuert, da es momentan so wenige zu verkaufen gibt.

(ist bei der DR und NX nicht anders, aber da gibts schon die ein oder anderen Deals, die ich gesehen habe)

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