Wieso Grüßen sich motorradfahrer eigentlich? woher kommt das?

3 Antworten

Genau ist das noch nicht geklärt. Es könnte der Gruß aus den frühen Rockertagen sein, mit dem sich die Minderheiten und deren Zusammengehörigkeit untereinander signalisierten. Es kann aber auch sein, das sich Arbeiter auf dem Weg zur Arbeit grüßten. Früher war das Motorrad nur ein preiswertes Fortbewegungsmittel. Der Kultstatus kam erst später (meinetwegen, als ich anfing Motorrad zu fahren, grins). Gruß Bonny

Gibt noch eine Lösung: Entgegenkommende Motorradfahrer zeigen damit nur, dass sie keine Waffen in der Hand haben. Hinter der nächsten Kurve könnten ja noch Freunde von dem entgegenkommenden stehen. Gruß Bonny

Um das zu wissen, dazu seid ihr wohl alle noch zu grün hinter den Ohren. Der Motorradfahrergruß stammt aus einer Zeit, als man vor Begeisterung aus dem Häuschen geriet, wenn man einem Motorradfahrer auf der Straße begegnete. Das passierte maximal 1x am Tag, wenn man mindestens 200 km gefahren war. Als ich meine 600er Norton kaufte, waren in ganz Niederbayern keine 5 Maschinen mit mehr als 500 ccm zugelassen. Der Motorradfahrergruß wurde zuerst bei den Elefantentreffen unter den Gespannfahrern geübt. Zu dieser Zeit waren die Götter beim Motorrad Chefredakteur Ernst Leverkus und Ehlert. In den Kommentaren im Motorrad wurde der Gruß publik und populär gemacht.

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