Wie lange in hohen Gegenden mit Vergaser fahren?

2 Antworten

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je höher man kommt, um so dünner wird die Luft, um so weniger Sauerstoffanteil ist dann in der angesauten Luft. Somit stimmt das Luft/kraftstoffgemisch nicht mehr und der Motor läuft dann nicht mehr rund. Bzw. hat dann deutlich weniger Leistung.

Stimmt nicht ganz! Der Sauerstoffanteil ändert sich nicht! Die Luftdichte sinkt und damit die angesaugte Sauerstoffmenge!

http://de.wikipedia.org/wiki/Erdatmosph%C3%A4re

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@Alpen

Was Helmut meinet, war: Durch die dünnere Luft sinkt die angesaugte Luftmenge und dadurch das Sauerstoffvolumen. Da die angesaugte Spritmenge gleich bleibt, überfettet der Motor, und mit dieser Definition hat er Recht.

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@helmutwinbeck

Ja fast alle formulieren das falsch (in jedem Forum). Alpen hat einfach Recht. :-)

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Hi, gefährdet wird der Motor nie, da wegen der "dünneren" Luft allenfalls eine geringe Überfettung des Gemischs eintreten kann, nicht aber eine zu große Abmagerung. 500-1000 Höhenmeter sind nie ein Problem. Oberhalb von 1500-2000 m kann man u. U. etwas merken. Macht aber grundsätzlich gar nichts. Leichte Korrekturmöglichkeiten: Leerlauf in den (echten) Bergen ca. 100 Umdrehungen höher stellen, nach Bergauffahrt vor dem Abstellen den Motor im Leerlauf nachlaufen lassen, (ruhig 1/2 Min. oder mehr) und ggf. während des späteren Wiederanlassens (wirklich) gaaaaanz wenig und gaanz kurz und gaanz leicht Gas geben, aber sofort wieder loslassen auf Leerlaufstand. Bringt jede mit mechanischer Regelung versehene Vergasermaschine sofort zum Laufen. Elektronisch geregelte Vergaser machen's selbst.

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