Wie kann ich mich halbwegs sicher an die Haftgrenze meines Reifens herantasten?

1 Antwort

Normalerweise liegt die Haftgrenze moderner Reifen, wenn man sich ihr langsam nähert, jenseits am Boden kratzender Auspuffkrümmer, Haupt- oder Seitenständer. Auch einige Sportler setzen eher mit der Verkleidung auf als dass der Reifen an der Grenze wäre, aber wie gesagt, dass ist verschieden. Ich würde auch zuerst zu einem Sicherheitstraining bzw. Schräglagentraining raten. Auf der Rennstrecke wird man z.T. durch andere Fahrer vor neben oder hinter einem beeinflusst, so, dass man nicht langsam genug die Schräglage steigert.

Erfahrung mit "geflickten" Morradreifen?

Es gibt ja bei Schlauchlosreifen die Flick-Methode, das Loch mit einer dicken Ahle zu erweitern und dann einen dünnen Schlauch mit Kleber hineinzudrücken.

Bei PKW-Reifen ist das ein Standardverfahren, das auch die Werkstätten anwenden, aber bei Bikes soll das angeblich zu gefährlich sein, obwohl es genau solches Flickzeug auch bei Tante Louise zu kaufen gibt.

Hochgeschwindigkeitsreifen sollten sicher nur im Notfall geflickt werden, um noch (langsam) nach Hause zu kommen, aber bei einer Tourenmaschine müsste das doch auch dauerhaft funktionieren oder?

Hat irgendjemand damit schon Erfahrungen sammeln können/müssen?

Ich frage, weil ich jetzt gerade meinen 8. Plattfuss in fünf Jahren hatte und das in einem Reifen, der gerade 1000 km runter hat.

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