Was verändert sich wie bei veränderter Übersetzung?

2 Antworten

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Die angesagte Übersetzung bedeutet kürzer,also weniger Endgeschwindigkeit bei stärkerer Beschleunigung.Die Endgeschwindigkeit errechnet sich 15/45=0,3333 und 14/44=0,3182.Dividiere die jetzige Geschwindigkeit durch 0,3333 und multipliziere das Ergebnis mit 0,3182=neue Endgeschwindigkeit.Ich hoffe,damit gehelft zu haben.Fahrverhalten ändert sich nicht,Kraftstoffverbrauch steigt,Adrenalinspiegel ebenfalls,da Betriebserlaubnis erloschen.

P.S.Da die Hinterachse um ca.8mm nach hinten verschoben wird,ergibt sich ein minimal längerer Radstand.Ohne Veränderung des Kettenrades(bzw.Vergösserung) wäre der Effekt stärker.

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Jetzt bin ich "baff"!! Ich hatte mir grade eine Antwort mit Bezug "Doktorarbeit" zurecht gelegt. Die kann ich mir jetzt sparen (leider).

S u p e r - Antwort --- und ich bin sprachlos (kommt sehr selten vor, grins). Dickes Lob folgt noch. Gruß Bonny

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@Bonny2

Setz die "Doktorarbeit" doch mit ein,würde mich echt interessieren.Ich hoffe,der Knabe hat dieses Thema nicht morgen bei einer Klausur.

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@ulrich

Mensch, dann würde er es Karl-Theodor aber zeigen...

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@ulrich

Geht nicht. Ich habe nur auf eine Diplomarbeit hingewiesen und erklärt, dass bei einer Doktorarbeit neue Erkenntnisse enthalten sein sollten. Deine Antwort hätte ich nicht geben können, dazu fehlt (fehlte) mir Dein Fachwissen. Bin dankbar für die Frage und Deine Antwort. Habe wieder etwas gelernt. Gruß Bonny

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Dem Intschenör ist nichts zu schwör, gell? :-)

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@Ulrich: Super erläutert!

Dazu aus der Praxis das "Persönliche", also der Eindruck - zugleich Zusammenfassung zu Euren Beiträgen. Da lange zurück, in jedem Fall straflos schmunzel. War eh eine Notgeburt auf großer Tour, die dann aber blieb.

Kette, immer gut gepflegt, hielt die üblichen vielen km. Trotz der wenig kürzeren Übersetzung enorme Steigerung des Durchzugs, schon ab 1.500 U/min; förderte das (eh frühe) Schalten noch mehr. Kein Lärm in den Bergen, aber vollbepackt problemloses Überholen auf den großen Pässen selbst im 5. Gang. Spritverbrauch über 10 % weniger.

"End"geschwindigkeit, deshalb besonders erwähnt, um 10 % höher, weit in die 2. Hälfte der 200er. 5. Gang ließ sich problemlos ausdrehen, wohl wegen der vorhandenen Grundleistung.

Und nun das Negative - RISIKO und Zulassungsfrage (die ja ausdrücklich ausgeklammert war). An die mitlesenden Hobbybastler: Schon auf feuchter Fahrbahn durchdrehendes Hinterrad beim Gasaufreißen noch im 3. Gang und bei über 100 km/h. Bei einer Standard-Maschine.

Hintergrund der Frage nochmals: Übersetzungsbezogene Verwirrungen der letzten Tage, dabei auch jetzige Antworter, klären (lassen).

Danke für Eure Beiträge.

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Hallo silberflott

Was noch passieren kann ist, dass dein fünfter Gang ein lang übersetzter Schongang ist, bei dem der Motor mit seiner Leistung nicht in den Begrenzer drehen kann. Es ist sogar möglich, dass Du mit dem Vierten schneller, als mit dem Fünften bist. Kürzt Du jetzt die Gesamtübersetzung, kannst Du den Fünften weiter ausdrehen. Die mögliche Endgeschwindigkeit wird aber ziemlich gleich bleiben, da sich an dem Luft- bez. Fahrwiderstand und der Motorleistung nichts ändert. Der Rest steht schon bei den Kollegen.

Gruß Nachbrenner

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