Warum pendeln denn eigentlich immer die alten Motorraeder so ?

1 Antwort

Hallo fender,

was Fossie angibt ist schon die halbe Miete. in den 70er und Anfang der Achtziger waren Toleranzen in der Fertigung von Rahmen und Lagern noch sehr großzügig bemessen. Dadurch konnte es zu heftigen Abweichungen von den Sollmaßen kommen, was sich unter anderem dann in Hochgeschwindigkeitspendeln äußerte.

Enganliegende, flatterfreie Kleidung und ein nicht zu verkrampfter griff an den Lenker können da schon helfen. Feintuning der Lager oder erneuern(Lenkkopf, Schwinge, Radlager).

Auch andere Luftdrücke der Reifen, oder härtere Gabelfedern, etwas mehr oder weniger Luftunterstützung der Gabel, wenn möglich sind Rezepte die Furie zu beruhigen.

Es ist durchaus möglich einem Youngtimer Manieren beizubringen ohne horrende Summen zu Investieren. Hatte 1984 selbst eine neue Kawasaki GPZ 550 UT die bei höheren Tempo(120-140) anfing zu Pendeln. Dies wurde besser mit vorne und hinten mehr Luftdruck in den Reifen. und Luftunterstützung der Gabel. Da ist es an dir einen guten Mechaniker, Fahrwerksspezi zu finden oder selbst Hand anzulegen um die Sache in den griff zu bekommen.

Fahre neben einer F800GS auch XL600R BJ1983 die nur durch härteres Gabelöl und im Herbst 08 ein neues Lenkkopflager wieder zu einem sanften gut zu dirigierendem Fahrzeug verwandelt wurde. Hochgeschwindigkeit hört bei dem Modell schon vor 140 km\H auf. Doch Spurtreue und Geradeauslauf haben sichtlich gewonnen.

Gruß ein F800GS Treiber

es hat sich halt einiges getan in Sachen

  • Rahmenbau/-geometrie
  • Material
  • Fahrwerkstechnik
  • Dämfungstechnik
  • Reifen
  • Felgen

spielt alles mit rein und waer ja auch schlimm, wenn es anders waer...:D

Yamaha XS 500 hatte seinerzeit schon ein Top Fahrwerk

ich war der roadmaster - hatte aber acuh glück

zzr 1100 usw

fahrt vorsichtig

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