Warum leistet ein 2-Takt-Motor das doppelte wie ein 4-Takt-Motor ?

2 Antworten

So also nu muss ich mal eingreifen, tauchsieder,

weil ich das so adhock behauptet habe. Als die Zweitakter aus der Moto GP Szene rausgenommen wurden, brachten die 2tackter bei 500ccm ca. 220PS und das ganze praktisch nicht mehr fahrbar. Mit der Verbannung wurde an der Spitzenleistung auch nichts mehr weiterentwickelt. Zweitakter finden nur noch im Geländesport statt und da ist die Spitzenleistung nicht mehr das Nonplusultra, denn irgendwann gibt es keinen Gripp mehr.

Bei Rallys der Art Paris – Dakar gibt es mittlerweile das 450ccm Limit. Im Moto Cros auch und viele fahren zwischenzeitlich Viertakt Motoren um die 300 .350ccm. hier kann auch ein 250er Zweitakter seine Stärken anbringen. Noch besser gelingt das den 125er Zweitwktern. Anfang der 70er Jahre wurde für den Zweitakter das Reflexionsprinzip entdeckt und MV Auguste strich die Viertaktsegel. Auch Honda biss sich die Zähne aus, trotz Ovalkolben und acht Ventile pro Zylinder.

Dann fuhren 1000er Viertakter, gegen 500er Zweitakter, in denen keine Entwicklungen mehr gesteckt wurde. weil es nur noch ein Übergang war. Moderne Zweitakter fahren heute ein Mischungsverhältnis von 100:1. Mein Stinkerle noch 25:1.

Verzeih mir, wenn ich dich so verwirrt habe. Man muss halt 125er mit 15 PS auch mit 125er mit 15 PS vergleichen.

Grüßle

Ein Zweitackt-Motor, jedenfalls die Benzinmotore, haben einen schlechen Wirkungsgrad, das große Problem ist der Gasaustausch, entweder sind noch zu viel Restabgase im Zylinder, dann ist eben zu wenig Sauerstoff für die folgende Verbrennung da, also weniger Leistung. Im Zweiten Fall, wo der Zylinder überbelüftet wird, gehen zu viel Brennstoff-Luftgemisch durch den Auspuff, zu hoher Brennstoffverbrauch ist die Folge. Für kleinere Aufgaben ist der Zweitakter wohl geeignet, weil er kostengünstig hergestellt werden kann.

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