Africa Twin kaufen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du darfst aber nicht vergessen, daß die Africa Twin eine fast 25 Jahre alte Konstruktion ist, die ausserdem seit mehr als 10 Jahren nicht mehr gefertigt wird.

Und natürlich ist sie auch keine Geländemaschine, schon alleine aus Gewichtsgründen. Dafür gibt´s bessere Motorräder, das ist klar. Aber ob diese auch für länger Reisen so gut geeignet sind??

Was den Benzinverbrauch betrifft: ich habe bei normaler Reisegeschwindigkeit, mit Koffer und Topcase, immer einen Verbrauch von 5,5 bis 6,5 l gehabt, gelegentlich sogar unter 5 l. Mag sein, daß bei 180 kmh um einiges mehr verbraucht wird (ist aber IMHO bei allen Motorräders der Fall), aber ich darf daran erinnern, daß in der gesamten zivilisierten Welt die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten zwischen 100 und 130 kmh liegen.

Ausgenommen natürlich in D, dem Land der besten Auto- und Motorradfahrer.....

Daher ist dieser Verbrauch in keinster Weise relevant.

Und ob die 50, bzw. 60 PS ausreichen sind, liegt im Auge des Betrachters. In Hinblick auf obige Ausführungen sind Leistungen bei normalen Motorrädern über 100 PS sowieso unnötig, 70, 75 PS wären mir auch angenehm gewesen, und auch ein 6.Gang hätte mich gefreut, aber auch ohne dieses bin ich überall hingekommen. Und da waren zahlreiche längere Touren dabei, so 5.000 bis 7.000 km....

Was den Sitzkomfort betrifft, muß ich Dir allerdings recht geben. Was man aber - mit Hilfe eines Sattlers - sehr leicht und kostengünstig beheben kann.

Auch eine Benzinuhr habe ich nie vermisst. Es gab ja den Benzinhahn mit 'Reservestellung. Damit konnte man noch gut 80 km fahren (natürlich nicht auf der Autobahn mit 180). Gesamtreichweite immerhin ca. 350 bis 400 km, je nach Fahrweise.

Was das Startproblem bei mehrtägiger Standzeit betrifft: Das wurde mit der RD07a (ab 1996) mittels geänderter Vergaserentlüftung behoben, und die älteren Modelle konnten umgebaut werden. Ein halber Meter Entlüftungsschlauch und eine halbe Stunde Arbeit.

Benzinpumpe: die meinige hat auch nach 100.000 km problemlos funktioniert, und falls man ein empfindliches Exemplar erwischt hat, mit Einbau eines Kondensators ist das Problem für immer erledigt.

Keine Elektronik, leicht zu warten, erstklassiges Handling (sowohl auf der Straße als auch im leichten Gelände), ich finde jedenfalls, daß es für die Affentwin noch immer - sofern man eine universelle Reisemaschine will - keine entsprechende Nachfolge gibt.....

Sorry, das sollte eine Antwort auf den Kommentar vom "Gast " sein......

Ich kann dir die Honda Africa Twin 750 XRV nur empfehlen, bin insgesamt 89'000 km gefahren bis zum Unfall. Dann habe ich sie in Zahlung gegeben. Ich hatte nie Probleme, ausser mal mit dem Spannungsregler, der nicht mehr funktionierte und damit die Batterie zerstörte. Motor läuft immer bestens, Kaltstartverhalten könnte besser sein, ist aber nur ein Problem, wenn sie länger gestanden ist. Da ich aus der Schweiz bin, kann ich deine Frage bezügl. Preis nicht beantworten, mir scheint er eher hoch zu sein. Bei uns bekommst du diese günstiger oder für den gleichen Preis mit weniger km. Ich habe auch schon Africa Twins mit weit über 100'000 km gesehen. Deine Frage betr. Pneus kann ich nicht beantworten, da ich immer Enduroreifen montiert hatte. Die genügten auch auf schlechten Naturstrassen. Ich hatte meist Michelin drauf. Die KTM 950 bin ich nur probegefahren, wesentlich unbequemer und höher als die Africa Twin. Kam für mich nicht in Frage.

Welche Dual-Sport? Was für ein Motorrad würdet ihr mir empfehlen?

Hey Freunde!

Ich habe vor etwas weniger als 2 Jahren den A2-Schein gemacht. Dann ging ich auf Reisen und kehre bald zurück nach Deutschland.

Nun stellen sich mir 2 Fragen:

1)A Schein machen und alles fahren dürfen oder gedrosselte kaufen um dann auf der Maschine den A später zu machen und nur noch öffnen zu müssen? Eure Empfehlungen interessieren mich!

2) Wie so viele kann ich mich nicht für ein Bike entscheiden. Es soll auf jeden Fall eine Enduro sein, die ich auch im Alltag auf der Straße gut nutzen kann. Entscheidend sind hierbei für mich:

  • Autobahn tauglich (130km/h ohne Vibrationen und ohne den Motor an seine Grenzen zu bringen)

  • Groß genug (bin 1,94m, 97kg)

  • Soziusbetrieb zumindest o.k.

  • Gröberes Gelände auch mal möglich, nicht nur Fläche Waldwege. Eben auch mal einen Sandhügel hochkommen können :D

  • zuverlässiges Teil was mir auf einer längeren Tour nicht alle paar Stunden Probleme bereitet.

  • gute bis verschmerzbare Unterhaltungskosten

  • gebraucht für unter 3,000€ was anständiges zu haben.

An folgende Modelle habe ich bisher gedacht:

  • Yamaha XT600 (nach 1996 nur wenig power)

  • Suzuki DRZ400 (ungeeignet für Autobahn)

  • Suzuki DR650 (niedrige sitzhöhe)

  • Honda XR650R (fast kein aftermarket und schwer in Deutschland zu bekommen, wenn nicht als Grauimporte)

  • KTM LC4 600 (vibriert sehr bei hohen Geschwindigkeiten. Ergo schlecht für Autobahn)

  • Kawasaki KLX 650C (kein aftermarket weil nur 3 Jahre verkauft)

  • Husqvarna TE 610 (zu leicht für A2, supoptimal für Autobahn)

Ich hoffe das reicht an Infos!

Danke für eure Antworten und natürlich auch fürs Durchlesen ;-)

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Supermoto oder Reiseenduro?

Servus, bin neu hier und wollte mich mit meinem kleinen Problem mal bei euch melden.

Wie ihr im Titel schon lesen könnt kann ich mich nicht zwischen Supermoto und Reiseenduro entscheiden.

Erstmal zur momentanen Situation: Ich habe jetzt seit circa 1,5 Jahren meinen A2 und fahre auch seit dem meine Suzuki SV 650 s BJ 2003, was auch soweit gut ist. Ich bin jedoch 1,94m groß und wiege ca 108kg, was auf längeren Strecken (mehr als 200km bei mir) auf der SV nerven kann (Handgelenkschmerzen...). Supersportler kommen für ich wegen der Größe gar nicht in Frage.

Mir stellt sich seit kurzem die Frage, was ich denn in Zukunft fahren möchte, wenn ich den A-Schein gemacht habe. Dazu habe ich mal meine Vorteile der jeweiligen Kategorien aufgezählt.

Meine Strecke sind momentan eher Kurzstrecken, aber die Lust nach langen Reise zog mich deswegen bis vor kurzem noch zu den Reiseenduros. Jetzt bin ich wieder mehr auf der Seite der Supermotos, da ich momentan weniger Kurzstrecken fahre.

Vorteile Supermoto: viel Power, wenig Gewicht, günstiger, viel Spaß, Kurzstreckentauglich, leicht (handlich)

Vorteile Reiseenduro: Langstreckentauglich, bequem, Offroadtauglich,

Bei Supermotos habe ich ein Auge auf die Husqvarna 701 geworfen und bei den Reiseenduros bin ich bei Honda Africa Twin, BMW R 1200/1250 GS.

Habt ihr zufällig das gleiche Problem oder könnt mir weiterhelfen? Wenn ja bitte helft mir, denn ich stehe gerade 60% Supermoto 40%Reiseenduro

Ich finde beides jedoch echt toll und würde mich freuen wenn ihr mir eure Eindrücke mal schildern würdet oder eure Vor-/Nachteile aufzählen könntet.

Würde mich über Rückmeldungen freuen. Sorry falls ich irgendwas falsch mache - ist mein erster Post. Weist mich gerne darauf hin.

MfG

MaxSV631

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