Verwendet ihr eher billiges oder teures Öl?

5 Antworten

Hallo, ich verwende hochwertiges teilsynthetisches Öl (wegen einer mit vollsynthetischem Öl durchrutschenden Kupplung) von Motul. Viele verwenden bei meinem Modell deshalb teures mineralisches Öl, bei mir funktioniert auch das besagte ohne Probleme.

Minarlisches Öl bei Kupplung im Ölbad - synt.-Öl bei Trockenkupplung. Viskosität wie vorgeschrieben. (Die Bike-Hersteller haben bessere Möglichkeiten zu testen als ich (kleiner Wurm)). Öl-Zusatz bringt nur bei Motoren mit Trockenkupplung Leistung. Lieber einen Benzinzusatz (Ceram-power) in den Benzin. (ca. 10 octan mehr!) Bevor ich sündteures Öl verwende, mache ich lieber früher einen Ölwechsel. Gruß hj-austria

Öle der mittleren Preisklasse, Mineralöle oder teilsynthetische, die die einschlägigen Normen erfüllen, haben alle Eigenschaften, die moderne Motoren von den Schmierstoffen verlangen. Alles andere ist Beutelschneiderei und Marketing. Hersteller, die "höherwertige" Öle vorschreiben, haben Abkommen mit den Ölherstellern und zocken die Käufer ab. Man sollte um solche Motorräder einen großen Bogen machen und sie einfach nicht kaufen. Indirekt suggeriert der Motorradhersteller damit Pfusch, weil seine Motoren normale Öle nicht vertragen.

Einmal kurz aus dem Nähkästchen geplaudert: Ich war vor vielen Jahren bei einem großen Motorradimporteur angestellt. Bei den neuen 4-Takt - Modellen haben wir eine bestimmte Ölmarke sogar in den Garantiebedingungen bindend vorgeschrieben. Die Dosen trugen unser Markenlogo. Der Einkäufer mußte später zugeben, daß er noch nicht einmal die Viskosität dieses so wichtigen Öles kannte. Der Hersteller wußte von der ganzen Aktion garnichts. Wie auch immer, die Motoren haben es vertragen und wir machten ein Bombengeschäft, weil das Öl fast 3x so teuer war wie das normale handelsübliche.

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