Ultraschallreiniger brauchbar?

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Ein Ultraschallreiniger funktioniert nur bei sehr kleinen, verwinkelten Teilen mit sehr geringem Gewicht. Die Ultraschallschwingungen müssen nämlich das Werkstück in Schwingungen versetzen, nicht nur die Reinigungsflüssigkeit. Nur dann löst sich der Schmutz ab. Dazu ist sehr viel Energie nötig. Die benötigte Energiemenge steht im direkten Zusammenhang mit dem Gewicht des zu reinigenden Teiles. Für Vergaser eignet sich immer noch am Besten der gute alte Teilereiniger, der in fast allen Werkstätten herumsteht. Ein Auffangbecken mit einem Gitter darüber, ein hohlgebohrter Pinsel in den von hinten durch einen Schlauch die Reinigungsflüssigkeit gepumpt wird - das wars.

Habe mir vor einigen Jahren ein Ultraschall Reinigungsgerät zugelegt. Benutze es zum Reinigen für Schmuck und Kleinteile. Natürlich habe ich auch Schrauben und verölte Motorradteile versucht zu reinigen. Hat zwar auch einen gewissen Erfolg erzielt, aber müssen immer noch von Hand nachgereinigt werden. Einen kompletten Vergaser habe ich noch nicht damit gereinigt, brauchte es auch noch nicht (wäre auch zu groß für mein Gerät). Für Schmuckketten ist es ganz gut, man kommt ja sehr schwer zwischen die Glieder. Eine Anschaffung lohnt sich selbst für eine Werkstatt sicherlich nicht, wenn man nur Motorradteile reinigen will. Man soll auch nicht Wunder erwarten, mit den Geräten, die bezahlbar sind. Meines ist kein Billigteil, aber auch keines für kommerzielle Anwendungen. Gruß Bonny2

Ich verwende so ein Teil gelegentlich in einer befreundeten Firma um meine Brille oder Schmuck mit Seifenlauge zu reinigen. Die haben das am Flohmarkt gekauft und mangels der richtigen Reinigungsflüssigkeit werden die eingehängten Vergaserteile nicht wirklich sauber.

Yamaha XT 125 X geht in Kurve/beim Lenken aus. Woran liegts?

Moin Leute,

Ich hab ein Problem mit meiner Yamaha XT 125X. Wenn ich das Motorrad im Standgas an lasse, dann ist alles in Ordnung, solange der Lenker links lenkt oder gerade ist. Sobald ich aber nach Rechts lenke, geht das Motorrad aus, bzw die Drehzahl fällt zunächst ab und geht dann aus. Wenn der Lenker aber voll rechts eingeschlagen ist und nicht bewegt wird, bleibt der Motor auch an.

Dazu kommt noch, dass, wenn ich anfahren will und minimal nach rechts lenke, der Motor dann kein Gas mehr annimmt und ruckelt (bremst), und ich den lenker dann erst wieder gerade machen muss, damit er wieder Gas annimmt und nicht aus geht. Dieses Problem ist aber nur beim langsamen fahren, beim schnellen Fahren tritt es nicht auf.

Ich habe vor kurzem erst den Luftfilter gereinigt, den Vergaser habe ich mir noch nicht angeschaut. Meiner Meinung nach könnte es eventuell auch mit den Kabeln zusammenhängen, die rechts von dem Lenker sind und unter Umständen beim Rechtslenken eingeklemmt werden?

Insgesamt ist das Motorrad immer schon schlecht angesprungen (wenn kalt, dann nur mit Choke) und im Stand ausgegangen, deshalb habe ich das Standgas schon etwas erhöhen müssen. Ebenfalls ist zu beobachten, dass der Motor im Stand ausgeht, wenn er von einer hohen Drehzahl abfällt, wenn man z.B. an einer Ampel bremsen und anhalten muss.

Vielleicht hatte jemand von euch schon mal ein ähnliches Problem? Vielen Dank für die Hilfe! Hymian

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