Sind BMW Motorräder die langlebigsten?

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9 Antworten

Meine XS 8fuffzisch hab ich auch erst nach einem Rahmenbruch durch einen Unfall bei knapp 200.000km abgestellt. Die TR1 die ich jetzt fahre hatte den Motor noch nie offen, und das bei 85000 km, und da werden noch viele dazu kommen....

Das ist totaler Quatsch,die Zeiten sind vorbei. BMW ist mitlerweile auch so auf Stückzahlen ausgerichtet wie die Japaner,und von der Qualität auch nicht mehr besser. Vor 5 Jahre hatte BMW sehr große Probleme mit Garantie/Kundenbetreung/Qualität. Es kann sogar sein das die Japaner Langlebiger sind als BMW bin mit meiner FZR-1000 87-99 260.000 km ohne Probleme gefahren. Jede Firama hat ihre Ideen worauf sie sich vermarkten. BMW geht in richtung Sicherheit,die Japaner auf Sportlichkeit.

Gratulation zu der Kilometerleistung. Was waren die "gröbsten" Reparaturen?

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Kommt darauf an was man unter langlebig versteht. Gesamtlaufleistung des Motors, oder Anzahl der Werstattbesuche/Monat. Bei letzterem sieht BMW im Moment nicht so dolle aus. Die etwas älteren R Modelle dagegen laufen heute noch und haben nicht selten über 200Tkm. Das waren noch die 2-Ventiler. Dann kam der CAN-Bus Scheiß und KFR mir unendlich vielen Firmware Updates. Schau' einfach mal in's Boxer Forum. Da wird's einem Angst und Bange. Ich fahre Honda, weil ich hauptsächlich Motorrad fahren möchte. Mein Händler sieht mich nur alle 24Tkm zum Ventile einstellen. That's it. Ich gakube daher überhaupt nicht dass BMW die langlebigsten Moppets hat.

Setzt Du Langlebeigkeit mit Robuistheit oder Qualität in Verbindung nicht.

Die tatschae, das man diese Motorräder jedoch über einen langen Zeitraum nutzt, hat durchaus andere GRünde.

Während andere Hersteller jährliche Modelljahresänderungen haben, ist dies bei BMW noch (nicht) so. Fahreigenschaften und Sitzposition usw. erschleißen eine Kundschaft, die nicht das neueste, beste Leistungsstärkste haben möchet. Da diese Kundschaft aber auch kaum Zeit zum Motorradfahren hat, nimmt man sich dann pro Jhar ein, zwei lange Wochenende vor, in denen man eine Tour macht. Dazu bieten BMW Motorräder ein durchaus brauchbares zubehörprogramm. Dies alles und einige Punkte mehr, führen dazu, das BMW Motorräder durchaus lange gehalten werden.

Teilweise haben Sie als sehr gute Reisemotorräder auch durchhaus hohe Kilometerleistungen.

Bei der Vielzahl der angebotenen anderen Motorräder und dem Fahrgewohnheiten der Besitzer erscheinen dort Kilometerstände von 10.000 km ja schon als "unverkäuflich" hoch.

Servus! Ich kann hier keine objektive Beantwortung geben, aber bin der Meinung, dass du mit einer japanischen Maschine, und davon besonders mit Honda und Yamaha, sicher die grössten Chancen hast, ohne Probleme Kilometerleistungen im 100 Tausender Bereich zu schaffen.

Gibts eine Seite, wo Motorräder mit sehr vielen Kilometer und deren Lebenslauf beschrieben wird?

Beste Grüße Reinhold

Früher war das mal. – An BMW- Motorrädern wurde genauso viel geschraubt, wie an anderen Motorrädern. Nur die Werkstätten und der Zugriff auf Ersatzteile waren viel flächendeckender. Kaum eine Stadt hat keine BMW-Werkstatt, die nicht auch Ersatzteile verkauft. Die Japaner brachten jedes Jahr mehrere neue Motorräder auf den Markt. Preiswerter und nicht so „solide“ und „ausgereift“ wie die BMW´s. Ersatzteile mussten oft erst beschafft werden. Das alles hat sich aber in den letzten Jahren geändert. Heute sind die BMW´s auf Sicherheit und Fahrkomfort ausgelegt. Daher auch der Preis. Gruß Bonny2

Obwohl sich gerade bei BMW die Geister scheiden. Zumindestens reden die BMW-Fahrer die ich kenne nicht ständig von Reisschüsseln, Japsen und Sesselpubsern sondern von Motorrädern. Und HaWek, dass BMW-Fahrer nur an zwei Wochenenden fahren ist vermutlich auch nur ein modernes Vorurteil. Viele meiner Bekannten sind schlicht Ganzjahresfahrer.

MfG von 1200RT

Grins, da wären wir aber wieder bei der Gummikuh Diskussion. Ich kenne etliche GS Fahrer, die im Jahr über 20Tkm runter bügeln und mit vielen von den Jungs habe ich schon einige Alpenkilometer runter gespult. Hat immer riesigen Spaß gemacht. Dass ab und an morgends der CAN-Bus spinnt, oder nach einem Alpenregen das Hauptlicht sich nicht mehr schalten läßt, alles Themen die nach Trockenlegung in der Garage genauso schnell verschwinden wie sie gekommen sind und bei einem guten Weißbier natürlich lang und breit grinsend mit viel Humor verarbeitet werden.

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@alpentourer

Ein sehr schöner Kommentar! Lass Dich nicht ärgern, 1200 RT :-) Aber ich habe Ähnliches mit einem GS-Kumpel erlebt, der zum Tourenstart gefahren kam. Als dann alle los wollten, sprang sie nicht mehr an und er konnte seinen Anhänger holen :-).

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Ein Freund von mir fährt eine alte TDM mit 97000 km auf der Uhr und ohne jegliche Reparaturen. Das Ding sieht aus, wie neu. Als die Varadero auf den Markt gebracht wurde lautete, der Auftrag, einen Motor zu bauen, der mindestens so gut sei, wie der Boxer. Und es ist gelungen. Ansonsten wäre sie nicht auf dem Markt.

Es gibt viele gute Motorräder. BMW hat sicher nicht den höchsten Qualitätsstandard. Wenn man sich die "Probleme" vor Augen hält gerade wenn "neue" Modelle auf den Markt kommen... ich weiß da von zwei in der Familie laufenden GS 1200, die diverse Male in die Werkstatt mussten.... so sind die Japaner oft noch problemloser beim "RollOut"...

Gerade Honda hat ja, nachdem die Marke etwas in Verruf geraten war, mit der NTV begonnen geradezu unverwüstliche Motorräder zu bauen.

Von Yamaha (bevorzugte Marke im Freundeskreis) kann ich auch nur Positives berichten. Ich kenne TWINs, die schon weit mehr als 200.000 KM auf der Uhr haben... unsere haben erst etwa 80.000 KM ... aber ohne (!!) Probleme...

Also... BMW ist sicher nicht als "die" langlebige Marke zu bezeichnen.

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