MZ RT 125 - Lohnt sich der Kauf

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Wenn die Maschine für kleines Geld zu bekommen ist, dann würde ich zu schlagen. Du solltest vorher aber wissen, das trotz der Misere bei MZ der Ersatzteilfluß nicht ganz abbricht. Auf jeden Fall muß als erstes die Steuerkette und deren Führung überprüft werden, da durch einen Konstruktiven Mangel dieselbe den Öldruckkanal schonmal durch säbeln kann, was einen kapitalen Motorschaden nach sich ziehen kann. Ist alles in Ordnung, dann ist dieses Moped eines der Durchzug stärksten am Markt! Die Fahrwerke sind stabil, und die Verarbeitung guter Standard. Es muß ja nicht immer ne 125er für 4-5000 € sein :-)

Eine MZ ist heute schon zu einer kleinen Rarität geworden. Nur ganz selten taucht mal eine auf. Dann wird sie aber meist begutachtet. Als die "Übernahme" unsere alten Bundesländer erfolgte, haben die Meisten ihre alten Fahrzeuge entsorgt. Selbst der "Trabbi" kostet heute schon viel Geld wenn er restauriert wurde. Denke mal an den guten alten "Käfer". Es war das Standartfahrzeug. Heute kosten die "Dinger" richtig viel Geld, wenn man noch einen vernünftigen bekommen möchte. Kann mir vorstellen, dass es bei einer MZ ähnlich werden könnte. Gruß Bonny

Hallo SST04: Auf lange Sicht könntest du richtig liegen mit deinen Vermutungen. Entscheidun- gen dieser Tragweite sollte man später nicht bereuen müssen. Abwarten und ohne Druck Ausschau halten, vielleicht ein wenig tiefer in die Tasche greifen - aber wenn, dann mit gutem Gefühl - könnte sich bei deinem Kumpel bezahlt machen. IMHO Jayjay ;-)

Kann jemand etwas über eine "Kawasaki Versys 650" berichten?

Hintergrund: Mein Schwager überraschte mich, dass er sich wieder ein Motorrad zulegen möchte. Er ist seit ca. 20 Jahre nicht mehr Motorrad gefahren, besitzt aber den großen Führerschein. Er nimmt zur Zeit einige Fahrstunden zum "Auffrischen" (lobenswert). Ich freue ich mich darüber, denn wir haben ein sehr gutes Verhältnis miteinander. Natürlich bot ich ihn meine Hilfe beim Motorradaussuchen und alles was damit zusammenhängt an. ---

Ein Arbeitskollege möchte ihn sein Motorrad verkaufen. ------ Damit begann mein Problem (grins). ----- Es ist eine "Kawasaki Versys 650" mit ca. 50.000 km runter. Ich brauche natürlich kein Rat, ob es sich lohnt, oder ob der Preis gerechtfertigt ist (den kenne ich noch nicht). Auch worauf man beim Kauf achten muss, ist mir schon bekannt (grins). Es geht einfach darum, dass ich die Versys 650 nicht kenne noch bewusst irgendwo gesehen haben. Mir fehlen Angaben über die Haltbarkeit, Wartung, Ersatzteilversorgung (Lieferzeiten beim Fachhändler wegen Seltenheit?), und letztlich die Bequemlichkeit beim Fahren. Eigentlich eine objektive Bewertung von jemandem, der so ein Motorrad gefahren hat und die nicht nur aus Prospekten kennt. Auch, worauf man bei diesem Typ besonders achten sollte, auch beim Kauf.

Natürlich habe ich im Internet recherchiert, aber nur die positiven "Verkaufshymnen" gefunden. Er ist ein ruhiger Typ, 50 Jahre alt und ca. 1,85m groß und schlank. Oft wird das Bike mit Sozia gefahren werden. Daher finde ich die 64 PS etwas "mager". Auch, dass ich das Motorrad nicht kenne, ist nicht positiv. Wäre zwar kein Grund, aber wenn es bekannt oder gut wäre, hätte ich in Gesprächen davon gehört, oder jemand aus meinem sehr großen Motorradumfeld hätte so etwas.

Ich habe ihm im Vorfeld von dem Kauf abgeraten. Jetzt denkt er über eine VN900 nach. Da kann ich ihm helfen. Vom Typ her passt er da auch gut drauf. Bei der Probefahrt und dem Kauf bin ich sowieso dabei. Gruß Bonny

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