Motorradausbildung wen der Schüler Stürzt und der Fahrlehrer daran Schuld hat wie wird das geregelt

3 Antworten

Was mir da noch einfällt, wenn das Gericht davon ausgeht, dass der Fahrlehrer den Unfall praktisch selbst verschuldet hat, kann ihm auch die Erlaubnis zur Weiterführung der Fahrschule entzogen werden.

Im Ausbildungsvertrag der Fahrschule ist das genau geregelt: normalerweise gilt, solange der Fahrschüler die Anweisungen des Fahrlehrers befolgt hat bzw. die Anweisungen nicht bewußt nicht befolgt (Vorsatz) hat, ist der Fahrlehrer in der Verantwortung und muß entsprechende Schäden/Kosten regulieren.

Genau für diese Fälle hat der Fahrlehrer dann auch eine Versicherung, um Schäden an Mensch und Material aus seiner Tätigkeit abzudecken. Würde ich grob in die Kategorie der Berufshaftpflichtversicherungen einsortieren - und meines Wissens ist die (auch wenn sie vielleicht anders heißt) für Fahrlehrer Pflicht.

Fahrschulinhaber und ausbildender Fahrlehrer sind gegen Schadensersatzansprüche eines unfallverletzten Fahrschülers über die Kraftfahrt-Haftplichtversicherung abgesichert. Doch besteht nach geltendem Recht eine Verpflichtung zum Schadensersatz nur dann, wenn ein Verschulden des Fahrlehrers vorliegt. Durch Umsicht und Sorgfalt sorgt der Fahrlehrer dafür, daß in aller Regel Unfälle des Fahrschülers vermieden werden. Verunglückt der Fahrschüler trotz pflichtgemäßer Ausbildung gleichwohl, so trifft den Fahrlehrer kein Verschulden. Fakt ist dann: Die Fahrschule muß weder Schmerzensgeld leisten noch für die Dauerschäden aufkommen. Es kommt also auf den genauen Hergang vom Unfall an. Stichwort Überforderung des Fahrschülers! Hoffentlich hat der Fahrlehrer eine zusätzliche Fahrschüler Unfallversicherung die leider keine Pflicht ist. Die Fahrschüler-Unfallversicherung leistet wie jede Unfallversicherung unabhängig von der Verschuldensfrage. Siehe auch http://www.fvvag.de/Produkte_Unfallversicherung_Fahrschueler-Unfallversicherung.php

Unfall bei Fahrschuleübung

hallo, nächste Woche hätte ich meine praktichen Motorradprüfung gehabt und Heute hatte ich meine letzte Fahrstunde und zum Schluss der grundaufgaben, sollte ich die Gefahrenbremsung mit 50 kmh durchführen. Was daraus geworden ist, ist ein stunt. Hinterrad hebt sich sekrecht über vorderrad ab spurtreu. Überschlag. Volles Programm Krankenwagen, Krankenhaus. Im rechten Fuss und Ellbogen Bänderriß. Zum Glück keine Knochenbrüche.

Ist das normal für eine kawasaki 6r mit ABS? super bedingungen, sonnenschein, strasse war ok, kein öl, kein laub etc. und sowas mit 50kmh!

Wer hat in diesem Fall versagt Mench oder Maschine? Wie ist die Rechtslage in diesem Fall? wer haftet für was? merci im voraus. es ist nicht leicht nur der linken hand zu tippen

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Sollte ich Motorrad fahren?

Hallo, ich hatte heute meine erste Fandstunde in der Fahrschule. Ich muss leider sagen dass ich mir unglaublich schwer getan habe und aus irgendeinem Grund die Balance nicht halten konnte beim Motorrad va beim langsamen fahren (beim Fahrrad hab ich zB aber keine Probleme?). Ich hab ehrlich gesagt noch nie gehört, dass jemand Probleme mit der Balance hatte, bin ich vlt einfach zu unfähig dafür? Gegen Ende ging es dann schon besser aber auch nicht ideal. Ansonsten hab ich auch immer wieder unabsichtlich Gas gegeben beim Festhalten. Was meint ihr, meint ihr dass kann noch besser werden oder sollt ichs doch einfach sein lassen? Ich bitte um ehrliche Meinungen, danke im voraus :)

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Unfallkosten bei Probefahrt

Hallo Leute, habt ihr bei Probefahrten von privaten Verkäufern, schriftlich festgehalten,was bei einem selbst verschuldetem Unfall alles gezahlt werden muss ? Habe gestern bei einer Probefahrt eine zweiseitige Erklärung vorgelegt bekommen,zur Unterschrift. Das war mir dann doch etwas zu viel und ich habe erst mal verzichtet. Oder ist das üblich und auch empfehlenswert ? Danke für eure Antworten :-)

Gruß Floyd

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Sollte man wirklich in der Fahrstreifenmitte fahren?

Hallo,

Ich habe in der Fahrschule gelernt, dass das Motorrad zentral im Fahrstreifen fahren soll (wenn man keine Kurve fährt).

Aber wäre es nicht klüger, eher zur Mitte orientiert zu fahren? Man wird dann leichter gesehen, und sollte ein vorausfahrendes Fahrzeug unerwartet stark abbremsen, kann man vielleicht noch ausweichen.

Wo fahrt ihr? Was ist der Sinn davon, in der Mitte zu fahren?

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Gescheitert!???

Hallo zusammen! Vor einiger Zeit hab ich euch vor meiner ersten Ausfahrt bei der Fahrschule um Tipps gebeten, weil ich da ziemlich aufgeregt war. Ich hab auch alles so umgesetzt, wie ihr mir geraten habt-hab meine Fahrlehrerin gleich um ein kurzes Gespräch gebeten, um die paar Unsicherheiten zu besprechen (sie hat bis zu diesem Zeitpunkt kaum mit mir gesprochen und so getan, als wäre eh alles klar-obwohl sie wußte, dass ich vorher noch nie auf einem Bike gesessen bin!). Jedenfalls hat sie meine Unsicherheit wortwörtlich mit dem Satz: "na, dann sei halt nicht unsicher!" abgetan! Als sie dann beim "warmfahren" auf dem Platz noch anfing, zu zicken ("heute ist es so heiß!") und mir voll Angst machte, indem sie sagte, das würde ich gleich "da draußen" bei 100km/h nie schaffen, hab ich die Nerven geschmissen und wollte nimmer rausfahren. Ich wollte sogar aufhören! Unsere Disskussion hat aber ihr Chef gesehen und als ich wieder zurückkam, war sie freundlich und hat mich motiviert, weiterzumachen. Obwohl damit zwei (bezahlte!) Stunden ungenutzt vergangen sind, hab ich mich entschlossen, weiterzumachen, denn ich will ja einfach nur biken! Diese Woche war´s endlich soweit: Freiland! Und was soll ich sagen! :-) Ich hab so gespürt, das es richtig für mich ist-als hätt ich nie was anderes gemacht. Die Lehrerin war, wie erwartet, wieder nicht zufrieden, weil´s nur 90 km/h waren, weil ich anfangs zu langsam beschleunigt hab, usw...Ständig hat sie mich rechts rangewunken und mir das alles aufgezählt und dabei gemeckert, dass ich "keine Geschwindigkeit zusammenbring!" Trotzdem-wenn ich dann weiterfuhr, hatte ich dieses Glücksgefühl! Unbeschreiblich! :DDDD Bei der Nachbesprecheung an diesem Tag hat sie sich nicht mit mir über diesen großen Schritt gefreut, sondern hat mir den Plan vorgelegt und gemeckert, dass noch viel zu viele Hakerl fehlen! Das hat mich echt frustriert! Trotzdem bin ich am nächsten Tag motiviert wieder zur Fahrstunde und war voller Überzeugung, dass die geplanten 6 Stunden bis zur Prüfung noch ausreichen, alles zu erlernen. (Extra 2 Stunden hat man dann noch am Prüfungstag in der Kleingruppe!). Sie war aber nicht meiner Meinung und hat gesagt, ich solle die Prüfung um nochmal 14 Tage verschieben und mir noch Stunden eintragen lassen! Da hat´s mir dann gereicht! Ich hab mit dem Fahrschulbesitzer geredet, dass es eigentlich so sein sollte, dass der Lehrer den Schüler motiviert und nicht umgekehrt! Ich wollte aber dann nur noch raus, weil ich dacht: das funktioniert hier nicht-ich hatte mit ihr 6 Stunden und trotzdem hab ich nur bei der Freilandfahrt was gelernt und da-so hab ich das Gefühl, bin ich selbst draufgekommen, weil sie nix erklärt, sondern nur gemeckert hat! Mein Plan ist nun, dass ich mir nächste Woche eine 125er zulege, damit ich ein bissl Erfahrung sammle und im September zur Prüfung gehe! Mir fehlt nur noch eine Stunde im Verkehr und diese zwei Perfektionsstunden. Wer hat Tipps für eine 125er? Danke im Voraus und liebe Grüße! :-)

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