Motorrad auf dem Anhänger

 - (Motorrad, anhänger, Pech)

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Einfach nur falsch transportiert. Ich mache es immer so, wie auf dem Bild. Gab noch nie Probleme. Gruß Bonny

 - (Motorrad, anhänger, Pech)

Wie einige der Kollegen schon festgestellt haben, ist das Verladen auf einem Motorradanhänger nicht trivial und wird eigentlich nirgends so richtig beschrieben. Als ich heute von Karlsruhe die A61 hoch fuhr sah ich schon wieder etliche abschreckende Beispiele wie es nicht gemacht werden sollte. Ich selbst nutze seit vielen Jahren den großen gebremsten WMMeyer auf 100km/h zugelassen. 4-Punkt Verzurrung über Kreuz, und die Gurte alle 2 Jahre neu. Niemals Gurthaken, sondern immer eine "geschlossene" Verzurrung. Nie mehr am Sturzbügel verzurren, der bricht sonst an der Schweißnaht. Nicht heute, nicht morgen, aber nach 2 Jahren und 10.000km Anhängertransport.

Mind. 2x im Jahr verlade ich unsere Motorräder auf einem breiten, tiefen Motorradanhänger. Reichlich Zurrösen, 2- o. 4t-Gurte, verzurren bis 2/3 Federweg, d.h. wenn ich dann am Motorradlenker wackle, bewegt sich der ganze Hänger. Alles gut. Trotzdem hatte die GS mehrfach auf normalen Strassen beim Transport einen der hinteren Gurte abgeworfen, mal li mal re; er war aus der Öse gesprungen trotz hoher Spannung. Einzige Erklärung: Bodenwelle erwischt, Motorrad hat eingefedert und gleichzeitig ist der Gurthaken herausgesprungen. Wenn man sowas nicht bemerkt, bevor es dann auch an anderen Stellen passiert, ist die Umkippgefahr natürlich sehr hoch. Und bei höheren Geschwindigkeiten in Kurven sowieso. Deshalb ist die Geschwindigkeitsbegrenzung bei Anhängern auch garnicht so unrealistisch. Wer meint, dass die Fuhre mehr verträgt, muss eben danach schon mal sein Sparschwein schlachten. Selbst Schuld.

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