Kann das db-Limit auf einer Rennstrecke niedriger als die Original-Lautstärke sein?

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3 Antworten

Ja, das kann schon sein, dass einige Motorräder serienmäßig zu laut für die frei gesetzten Vorschriften der Veranstalter sind, und auch der Umstand, den MoppedMichl beschreibt, ist dabei wichtig. Manche Veranstalter messen das Standgeräusch bei halber Nenndrehzahl, andere, wie in Assen, messen dann das eigentlich niedrigere Fahrgeräusch, was dann aber bei offener Klappe und hoher Drehzahl abgenommen wird. Das könnte z.B. der aktuellen R6 desöfteren zum Verhängnis werden.

Dies "Problem" ist mittlerweile mehr und mehr verbreitet. Auf den Rennstrecken wird i.d.R. an den Stellen gemessen wo richtig am Hahn gedreht wird. In Zolder gibt es z.B. zwei Messpunkte. Wenn ich da den Hahn gespannt lasse kann ich direkt in die Box zurück. In der Konsequenz muss man also das Gas an den Stellen rausnehmen (macht extrem Spass) und/oder die Auspuffanlage leiser machen. ... in Zolder sind es "noch" 95 dB... Die Tricks der Hersteller gelten auf den Rennstrekcen nicht. Das kann im Einzelfall tatsächlich dazu führen, daß eine ladenneue Serienkiste der Strecke verwiesen wird. Es gibt nur noch wenige Veranstaltungen an denen dieser "dB-Stress" nicht so extrem ist. Man kann sich ja entsprechend vorher orientieren und die Rennstrecken nach Möglichkeit auch danach auswählen wenn man sonst kaum eine Chance hat die Limits einzuhalten. ==> www.rennstrecken.tv

Die Vorgaben der Zulassungsbehörden sind einfach lächerlich, denn diese messen nur bei einer bestimmten Drehzahl. Dafür bauen manche Hersteller sogar diese Auspuffklappe ein, bis zur Drehzahl bleibt die zu, damit sie die zulassung bekommt und danach wird aufgemacht und losgebrüllt! Auf rennstrecken wird gerne mal bei Vollgas gemessen und hier ist diese Klappe eben offen!

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